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Fenja Ahrens in die Elf des Jahres gewählt

PAZ-Sportbuzzer: Broistedterin hängt männliche Konkurrenz ab Fenja Ahrens in die Elf des Jahres gewählt

Kreis Peine. Verteidiger sollten robust und zweikampfstark sein. Um so erstaunlicher, dass gerade auf dieser Position bei der Umfrage zur „Elf des Jahres“ eine Frau weit vorn gelandet ist: Fenja Ahrens aus dem Oberliga-Team von Pfeil Broistedt hat auf Bezirksebene die meisten Stimmen bekommen: 24 Prozent.

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Fenja Ahrens

Prozentual mehr Stimmen holte auf Kreisebene nur Christian Wosnitza vom TSV Münstedt mit 28 Prozent.

Vier Tage lang durften die Nutzer unseres Fußball-Internet-Angebots paz-sportbuzzer.de bei der Wahl zur Peiner „Elf des Jahres“ für ihre Favoriten abstimmen. Während es nach der Spielzeit 2014/15 nur eine „Elf des Jahres“ zu wählen gab, wurden diesmal die jeweils besten Spieler und der beste Trainer auf Kreis- und Bezirksebene gesucht.

Die Beteiligung war mit 12 652 abgegebenen Stimmen enorm. Wir stellen die Sieger der einzelnen Mannschaftsteile vor - Teil 2, die Verteidigung:

Kreisebene

Mit 28 Prozent der Stimmen wurde Münstedts Kapitän Christian Wosnitza in die „Elf des Jahres“ gewählt. Als Libero ließ er mit seiner Defensive nur 22 Gegentore in der gesamten Spielzeit zu und war mit diesem Wert genauso stark, wie die Aufsteiger Sierße/Wahle und Fortuna Oberg. Trainer Matthias Buchmann bewundert nicht nur seine Zuverlässigkeit: „Christian ist als zentraler Mann in der Abwehr und als Kapitän ein wichtiger Spieler. Er fängt die letzten Angriffe ab und ist ein Eckpfeiler in unserem Spiel.“

Arbeiten müsse er noch an seinen Führungsqualitäten, wenn es mal nicht so gut laufe. „Da erwarte ich, dass er noch mehr positive Signale an seine Mannschaftskameraden sendet. Vielleicht war es in manchen Situationen zu viel Druck für ihn“, meint Buchmann.

Sierße/Wahle-Neuzugang Lukas Fenske überzeugte seinen Trainer Dennis Kleinschmidt von Beginn an und war ein wichtiger Faktor in der Defensive des Serien-Aufsteigers. „Er ist einfach eine super Verstärkung für uns und vor allem sehr zweikampfstark. Lukas ist robust, bringt uns auch menschlich nach vorne, ist hilfsbereit und auf dem Platz sehr positiv“, schwärmt Kleinschmidt von seinem Königstransfer der vergangenen Saison.

Die PAZ-Sportbuzzer-Nutzer sahen dies ähnlich und gaben ihm 24 Prozent der Stimmen.

Aus der Kreisliga schaffte es Groß Lafferders Kapitän Christopher Wedde mit 19 Prozent der Stimmen in die „Elf des Jahres“. Dank seiner Hilfe kassierte der Tabellendritte der Kreisliga und Kreispokal-Sieger lediglich 16 Tore in der gesamten Rückrunde und dreht im Jahr 2016 so richtig auf. Co-Trainer Marco Schwalenberg ist für seinen Führungsspieler voll des Lobes: „Er ist der Kapitän, hat einen enormen Siegeswillen und ist äußerst zweikampfstark. Seine Dynamik ist sehr beeindruckend.“

Bezirksebene

Pfeil-Broistedt-Oberligistin Fenja Ahrens wurde zum zweiten Mal in Serie als eine von zwei Frauen (nach Michelle Kalberlah, VfB Peine) in die „Elf des Jahres“ gewählt. Mit 24 Prozent der Stimmen ließ sie die männlichen Konkurrenz in der Verteidigung hinter sich.

Mit ihren Teamkolleginnen glänze sie in der abgelaufenen Spielzeit vor allem dadurch, dass der Oberliga-Verbleib früh unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Pfeile-Trainer Börge Warzecha war ebenfalls von ihrem Spiel angetan: „Fenja hat es mit ihrer mannschaftsdienlichen Art, bei uns Fußball zu spielen, mehr als verdient. Sie ist sehr komplett und vereint sowohl Schnelligkeit und Dynamik, als auch eine gute Technik. Fenja hat einen guten Schuss und zeichnet sich durch ihre Zweikampfstärke aus. Zudem ist sie eine absolute Führungsspielerin.“

Sebastian Staats von Arminia Vechelde landete mit 22 Prozent der Stimmen knapp hinter Ahrens und war eine Garantie dafür, dass die Arminia in der defensiven Zentrale sicher stand. „Sebastian war in jedem Spiel gut, in manchen sogar überragend. Er hat sehr viele Zweikämpfe im Defensivbereich gewonnen und viele Kilometer für uns gemacht“, lobt Arminen-Coach Thomas Mühl. „Zudem hat er die Lücken zugelaufen, ist äußerst ballsicher und hatte so gut wie keine Ballverluste.“

Neben Staats schaffte es aus dem Arminen-Kader mit 20 Prozent der Stimmen auch Jannis Bock in die „Elf des Jahres“ auf Bezirksebene. Bei 19 Einsätzen gelangen dem Defensiv-Spezialisten sechs Tore in der Bezirksliga. „Bis zu seiner Verletzung spielte Jannis als Innenverteidiger überragend und hat gefühlt keinen Zweikampf verloren. Bei Standards zeigte er Präsenz und war mit dem Kopf erfolgreich. Er ist ein überragender Defensivspieler“, schwärmt Thomas Mühl von seinem Schützling.

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