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Falldorf kegelt mit Traum-Neun zum Titel

Kegel-Landesmeisterschaften Falldorf kegelt mit Traum-Neun zum Titel

Nervenstark: Mit der letzten Kugel holte sich Kerstin Falldorf vom Peiner Kegler-Verein die Landesmeisterschaft auf Dreibahnen.

Große Erwartungen in der Damen-Konkurrenz: Die dreifache Deutschen Meisterin Kerstin Falldorf (835/316-284-235) lag nach Bohle und Schere in Wolfsburg sicher auf Goldkurs. Doch auf den letzten vier Classic-Bahnen machte die Wolfsburger Verfolgerin Kerstin Groß mächtig Druck und holte bedrohliche 27 Holz auf.

Showdown dann mit der letzten Kugel. Falldorf musste eine Acht zum Sieg spielen, und legte gegen lautstarke Wolfsburger Fans eine Traum-Neun zum Titelgewinn hin. Vor ihr steuerte Susanne Wichmann (801/307-264-230) acht Bahnen lang auf Rang drei zu, der zur Teilnahme an der Deutscher Meisterschaft berechtigt. Auch bei ihr lief es auf den Classic-Bahnen nicht rund. Nicole Melhaf (Wolfsburg) nahm ihr 18 Holz ab und schnappte sich Rang drei und die Fahrkarte zur DM.

Ein ähnliches Schicksal ereilte Petra Hartleib (774/291-265-218) bei den Damen-A. Nach Bohle lag sie sicher auf Quali-Rang zwei, nach den Scherebahnen war sie immer noch ganz vorn dabei, und nach drei Classic-Bahnen lag sie komfortabel auf Silber-Kurs. Aber auf der abschließenden Bahn ereilte sie das gefürchtete „Classic-Schicksal“. Zwei lange Dreien und eine verdrehte Zwei – und die Oldenburger Verfolgerin Koopmann zog vorbei und sicherte sich mit dem letzten Wurf mit einem Holz Vorsprung die Fahrkarte zu den Deutschen.

Das Damen-Team trat wegen kirchlicher Feiertage ersatzgeschwächt an und musste sich mit 3169 Holz dem Sieger Wolfsburg (3236) geschlagen geben. Es spielten für Peine: Hartleib (787), Streitle (722), Wichmann (819) und Falldorf (841).

In der Herren-B-Klasse leistete sich Norbert Krause, der Deutsche Meister des Jahres 2007, einen klassischen Fehlstart auf den vier Bohlebahnen. Auf den folgenden Scherebahnen konnte er sich jedoch in die Nähe der fünf Quali-Plätze vorarbeiten, und auf den abschließenden Classic-Bahnen hatte er es fast schon geschafft. Doch mit dem letzten Wurf musste er sich mit 813 (294-285-234) auf Rang sechs mit einem Holz geschlagen geben. An der Spitze triumphierte das Wolfsburger Favoriten-Duo Mehlhaf (832) und Schlimper (827) ungefährdet.

In einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld der 16 besten Herren spielte sich Dirk Christiansen (832/301-291-240) auf Bohle und Schere unter die besten Zehn und auf Classic im Endspurt sogar unter die besten Vier. Aber in der Endabrechnung blieb für ihn nur das breite Mittelfeld, in dem einzelne Hölzer über die Platzierungen entschieden. Rang sechs war nur ein Holz entfernt, und für die Deutschen fehlten ihm 14 Holz.

Die Deutschen Meisterschaften werden vom 13. bis 16. Mai an gleicher Stelle ausgetragen.

Herbert Stroppe

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