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Falkenhain verpasst eine WM-Medaille

Kanu-Weltmeisterschaft Falkenhain verpasst eine WM-Medaille

Einen Medaillenrang verpasst hat der Jahner Sören Falkenhain bei den Sprint-Weltmeisterschaften im Kanu-Wildwasserrennsport. Sie wurden auf der Soca im slowenischen Solkan ausgetragen.

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Kampf im wilden Wasser: Sören Falkenhain auf der Soca.

Die Wettkämpfe begannen mit den Einzelrennen, deren 400 Meter lange Strecke nach dem Start zunächst über einen See führte und anschließend in einem durch Wellen und Schiebewasser geprägten Wildwasserkanal endete.

Falkenhain, der erst zwei Tage vor dem Wettkampf anreisen konnte, lag die Strecke, und er wusste bereits nach wenigen Trainingsfahrten genau, wo das Wasser am schnellsten floss und war somit gut auf die Rennen vorbereitet.

Zunächst galt es, sich in den beiden Vorläufen einen Platz unter den ersten 15 Sportlern zu sichern, um im anschließenden Finale starten zu dürfen. Dies gelang dem Jahner mit Platz 15 als einzigem Deutschen Athleten. Der Teamplatz war somit auch gesichert und Falkenhain wollte nun zumindest eine Top-10-Platzierung erreichen.

„Leider habe ich bereits in der Woche vor den Rennen im Training gemerkt, dass meine Form nicht mehr ganz so gut war wie in den Wochen davor. Dass es im Finale letztendlich nur zu Rang 14 für mich gereicht hat, ist jetzt natürlich sehr enttäuschend.“

Trotzdem ging er am nächsten Tag gemeinsam mit Trainingspartner Achim Overbeck aus Braunschweig sowie dem Kölner Björn Beerschwenger motiviert in das Teamrennen und hoffte, bei der Medaillenvergabe eingreifen zu können, auch wenn anhand der Einzelzeiten abzusehen war, dass es in diesem Jahr sehr schwierig werden würde.

Nach einem fehlerfreien ersten Lauf befanden sich die Deutschen auf Rang 4, und somit war klar, dass im zweiten Lauf etwas riskiert werden musste, falls noch die Überraschung gelingen sollte.

„Wir probierten im zweiten Lauf eine andere Formation aus, jedoch haben mich die Wellen meiner Teamkollegen direkt am Start so sehr weggedrückt, dass ich sie bis ins Ziel nicht mehr habe einholen können“, analysierte Falkenhain. Somit blieb letztendlich für das deutsche Team nur der undankbare vierte Platz hinter Weltmeister Tschechien, Frankreich und Slowenien.

Der nächste Wettkampf für Falkenhain ist nun das Weltcuprennen auf der Adda im italienischen Sondrio, wo ebenfalls die Weltmeisterschaften 2014 ausgetragen werden.

rd

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