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Falkenhain löst Ticket zur Weltmeisterschaft

Wildwasser-Rennsport Falkenhain löst Ticket zur Weltmeisterschaft

Das lief flüssig: Der Kanute Sören Falkenhain vom MTV Vater Jahn Peine hat sich in Augsburg für die Sprint-Weltmeisterschaften im Kanu-Wildwasser-Rennsport qualifiziert.

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Doch, er sitzt noch im Boot: Sören Falkenhain kämpft sich durch das aufgewühlte Wasser im Augsburger Eiskanal.

Quelle: sf

Auf dem Augsburger Eiskanal war das zweite und letzte Qualifikationsrennen für die WM im slowenischen Solkan ausgetragen. Das Weltranglistenrennen, das am Tag davor unabhängig von der WM-Qualifikation ausgefahren wurde, nutze Falkenhain als Generalprobe.

„Im ersten Lauf bin ich locker gefahren und habe mich auf eine saubere Linie konzentriert. Nachdem ich dann mit meiner Zeit bereits auf Rang 4 lag und mich auch sehr gut fühlte, wollte ich dann im zweiten Lauf mal eine schnelle Fahrt testen und schauen, wofür es reicht wenn ich voll fahre.“, erläuterte Falkenhain seine Taktik. Am Ende reichte es immerhin zu Platz 2.

Platz 4 trotz eines verkorksten Laufes

Am nächsten Tag wurde es dann ernst: Zunächst galt es, auf der 600 Meter langen Olympiastrecke von 1972 in zwei Vorläufen -von denen der bessere in die Wertung kam - sich mit einer Top-10-Platzierung in das abschließende Finale zu fahren, das dann für die WM-Qualifikation zählte.

„Nach einem völlig verkorksten ersten Lauf fand ich mich immerhin noch Rang 4 wieder, und entschied mich aufgrund des starken Regens und der niedrigen Temperaturen, den zweiten Lauf auszulassen“, sagte der Peiner. Das sollte sich auszahlen: Da der Jahner nur von einem weiteren Sportler überholt wurde, konnte Falkenhain als Fünfter ausgeruht am Finale teilnehmen. Dort konnte der 23-jährige Student sein Potenzial auf die Strecke bringen: Er entschied nach einem perfekten Lauf das Rennen mit der schnellsten Zeit des Wochenendes für sich.

Durch diesen Sieg und den zweiten Platz vor vier Wochen beim ersten Qualifikationsrennen hat sich Falkenhain nun den ersten Platz in der Qualifikationsrangliste gesichert und ist direkt für die Weltmeisterschaften qualifiziert. „Ich bin froh, dass es zur direkten Qualifikation gereicht hat, und ich nicht auf eine Trainerratsentscheidung zu meinen Gunsten hoffen muss“, sagte Falkenhain in Anspielung auf das vergangene Jahr: Da war ihm der - schlechter platzierte - Sohn eines Mitglieds des Trainerrates vorgezogen worden, und Falkenhain hatte die WM-Teilnahme verpasst (PAZ berichtete).

Die Weltmeisterschaften in Slowenien werden vom Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Juni, ausgetragen. „Ich werde nun alles daransetzen, an die Erfolge der letzten Rennen anzuknüpfen“, verspricht der Jahner.

mp

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