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Falkenhain erpaddelt WM-Silber

Kanusport Falkenhain erpaddelt WM-Silber

Um einen Wimpernschlag den Weltmeister-Titel verpasst hat der Peiner Kanu-Sportler Sören Falkenhain. Bei der WM im spanischen Sort erpaddelte er im Teamrennen Silber.

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Kraftraubende Paddelschläge: Sören Falkenhain im Wildwasser des Noguera Pallaresa in Spanien.

Quelle: Privat

Perfekt vorbereitet hatte sich Falkenhain auf die Weltmeisterschafts-Rennen auf dem Fluss Noguera Pallaresa. Der 20-Jährige absolvierte bereits im Mai ein Trainingslager auf dem wuchtigen Wildwasser bei Sort. Zudem reiste der Peiner eine Woche vor Beginn der Wettkämpfe an, um sich erneut mit dem Gewässer vertraut zu machen.

Doch ausgerechnet im Classicwettbewerb, dessen 20-minütige Strecke schwierig zu befahren war, hatte der Peiner Pech: Er musste als Erster des Herren-Kajak-Einer-Felds starten. „Ich hatte einen niedrigeren Wasserstand als die Sportler, die eine Stunde nach mir gestartet sind“, erläutert Falkenhain. Die vergleichsweise langsamere Strömung bremste den Nationalteam-Fahrer etwas aus – er landete auf Platz elf.

Doch die Medaillenträume erfüllten sich für den Peiner noch. Aufgrund starker Regenfälle und Hochwassers ging das Classic-Teamrennen erst mit zweitägiger Verspätung auf einer Ausweichstrecke über die Bühne. Dem deutschen Team lag das Gewässer. Zusammen mit Tobias Bong aus Köln und Achim Overbeck aus Braunschweig verfehlte Falkenhain nur um 0,5 Sekunden die Goldmedaille.

Nur die Tschechen waren schneller als die Deutschen. „Der knappe Rückstand ist sehr ärgerlich, aber trotzdem freue ich mich über Silber“, sagte Falkenhain.

Auch im abschließenden Sprintrennen erreichte der Peiner sein Ziel – fuhr unter die Top Zehn. „Da mein Trainingsaufbau vorwiegend auf das Classicrennen ausgerichtet war, ist der siebte Platz ein super Ergebnis für mich“, bilanzierte der Sportsoldat zufrieden.

Von Spanien aus reiste Falkenhain nach Slowenien weiter. In Bovec startet er am Wochenende beim ersten Teil des diesjährigen Weltcups, um den die besten Kanu-Sportler in den nächsten Wochen kämpfen. Sechs Rennen sind angesetzt, jeweils zwei davon noch in Sondrio in Italien und Lofer in Österreich.

rd

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