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Fahrradfahren in der Bobbahn

Mountainbiken Fahrradfahren in der Bobbahn

Es gilt als das härteste Mountainbike-Etappenrennen im Nordosten Deutschlands. Die Radsportler Monika Janzen und Frank Eggert vom Peiner Eulenexpress strampelten bei der Mad-East-Challenge im Erzgebirge - und quälten sich ins Ziel.

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Monika Janzen fährt vorne weg: Die Mountainbikerin vom Peiner Eulenexpress musste bei der Mad-East-Challenge auch in der WM-Bobbahn von Altenberg Gas geben.

Quelle: Picasa

166 Kilometer und fast 5000 Höhenmeter galt es im deutsch-tschechischen Grenzgebiet rund um Altenberg in drei Etappen zu meistern. Ein echter Angriff auf Waden und Oberschenkel. Denn: „5000 Höhenmeter entsprechen etwa elf Anstiegen auf der Bundesstraße von Bad Harzburg nach Torfhaus hintereinander“, verdeutlicht der Peiner Frank Eggert, der mit seiner Lebensgefährtin Monika Janzen das Rad-Abenteuer in Angriff nahm.

Statt asphaltierter Wege warteten allerdings kleine Trampelwege, Wiesen oder Wurzeltrails auf die 494 Mountainbiker - und eine ganz besondere Attraktion. Die Sportler mussten mit ihren Rädern die Auffahrt der WM-Bobbahn in Altenberg meistern. Der Untergrund bestand allerdings aus Beton und nicht aus Eis. Hinunter ging es in einer alten Natur-Bobbahn in Tschechien. „Das war das absolute Highlight“, betont Eggert. „Grüne Hölle“ haben die Tschechien die Bobbahn ehrfurchtsvoll genannt. „Der Name ist eine absolute Verniedlichung“, sagte Eggert über die steile und kurvenreiche Talfahrt.

Schwerstarbeit für die Muskeln gab es zudem bei der 75 Kilometer langen Königsetappe. Erstmal einrollen lag da nämlich nicht drin - es ging zum Hermsdorfer Skihang hinauf. Was Antrieb gab: „Entlang der gesamten Strecke herrschte Volksfestatmosphäre“, schilderte Eggert.

Mountainbiker aus Finnland, Belgien, Tschechien und ganz Deutschland machten bei der Schufterei mit. „Unser Ziel war klar definiert, irgendwie das Rennen durchfahren und die Checkpoints rechtzeitig erreichen“, ordnete Eggert ein. Und tatsächlich: Beide erreichten das Ziel und schafften, was viele eben nicht schafften. „Allein bei der zweiten Etappe haben es von 494 gemeldeten Fahrern nur 361 in die Wertung geschafft. Somit ist auch der letzte gewertete Platz eigentlich ein recht guter Platz“, betonte Eggert.

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