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Essinghausen feiert Sechs-Punkte-Woche

Fußball-Kreisliga der A-Junioren Essinghausen feiert Sechs-Punkte-Woche

Kreis Peine. Zwei Zeitstrafen, zwei Elfmeter, eine Rote Karte - und das alles zu Lasten des TVJ Abbensen. Mit allen Mitteln versuchten sie die 2:1-Führung über die JSG Woltorf ins Ziel zu bringen. Am Ende führte die rüde Gangart zu einem Strafstoß für die Woltorfer, der zum Ausgleich führte.

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Erst war die Freude bei den Abbensenern groß. In Woltorf gaben die Spieler dann aber eine 2:0-Führung her.Archivbild: Ralf Büchler

Essinghausen-Coach Hussein El-Bardan ist „sehr stolz“ auf die Leistung der Seinen.

JSG Woltorf - TVJ Abbensen 2:2 (0:1). Mit einem Sieg hätte der TVJ an den Woltorfer vorbeiziehen können. Was nicht unverdient gewesen wäre, denn: „Wir haben ungefähr 75 Minuten gebraucht, um aufzuwachen. Das Traumtor von Konstantin Rump hatte einen entscheidenden Anteil daran“, räumt JSG-Trainer Nick Smolka ein. Sein Bruder Robin erklärt: „Ich habe lang nicht so etwas gesehen. Am Sechszehner spielt Konstantin den Ball über sich und den Gegenspieler und aus der Drehung knallt er den Ball volley in den rechten Winkel.“

Viele JSG-Spieler seien nicht in Form gewesen. „Wären wir jedoch fünf Minuten früher aufgewacht, hätten wir vielleicht sogar noch gewinnen können“, vermutet Nick Smolka. Erst kurz vor Schluss hätten die Gastgeber gezeigt, was sie können.

TVJ-Kapitän Marco Duisberg machte in den zwei Foulelfmetern, zwei Zeitstrafen und der Roten Karte für Kilian Weidle (86.) ein Grund für das Remis aus: „Zumindest der zweite Elfmeter ist unberechtigt gewesen. Die Rote Karte kann man geben. Letztlich führten diese Entscheidung zu einem hektischen, hitzigen Spiel.“

Tore: 0:1 Yavas (26.), 0:2 Homann (49.), 1:2 Rump (79.), 2:2 Effenberger (Strafstoß/83.). Besonderes: Effenberger vergibt Foulelfmeter (35.), Rote Karte für TVJKilian Weidle (86.).

TSV Essinghausen - Arminia Vöhrum 2:0 (1:0). Erst Glück, dann Verdienst: „Vöhrum hatte in den ersten zwanzig Minuten die klar besseren Chancen, da hatten wir etwas Glück“, sagte ein erleichterer Hussein El-Bardan. Und die einstudierten Standards nur einen Tag zuvor zahlten straften inkosequente Vöhrumer ab. „Samuel Gasparini schoss einen Freistoß aus 25 Metern in den Bügel“, freute sich der TSV-Coach. „In der zweiten Hälfte haben wir bis zum Abpiff gekämpft. Es waren sogar mehr Tore drin. Ich bin sehr stolz, dass wir gegen starke Vöhrumer gewonnen haben“.

Auf Seiten seines Pendants Hassan Ismael herrschte indes Ernüchterung: „Ich habe das Gefühl, meine Spieler hören mir nicht zu. Sie haben in keiner Phase des Spiels die Vorgaben umgesetzt.“ Tore: 1:0 Gasparini (33.), 2:0 Toprakli (51.).

TSV Essinghausen - TSV Edemissen 4:2 (1:1). Befreiungsschlag für Essinghausen: Nach dem Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Vöhrum und den drei Punkten gegen Edemissen konnte Essinghausen um drei Plätze klettern und damit den Tabellenkeller auf Distanz bringen. Edemissen bleibt auf dem drittletzten Platz. „Wir haben ein schwaches Spiel von beiden Seiten gesehen. Meine Jungs haben mehr investiert und sind dafür belohnt wurden. Hamza Omers Distanztreffer war das Highlight des Tages“, fasste Essinghausens Trainer Hussein El-Bardan zusammen. Dabe Tore.: 1:0 Koc (17.), 1:1 Mahler (40.), 1:2 Bode-Homann (55.), 2:2 Omer (58.), 3:2 Toprakli (77.), 4:2 Karsten (90.).

JSG Plockhorst - TSV Wendezelle 3:15 (2:5). Die Plockhorster Hausherren konnten auch nach diesem Spiel keinen Punkt bejubeln. Es war die achte Saisonniederlage und die vierte in zweistelliger Höhe. Woran es dieses Mal lag, erklärt JSG-Trainer Gerd Wittich so: „Mir fehlten insgesamt fünf Stammspieler - das konnten wir nicht kompensieren.“ Trotz 15 Gegentreffern brillierte B-Jugend-Aushilfskeeper Alexander Washof. „Er hielt so viele Bälle wie möglich und verhinderte somit weitaus Schlimmeres“, lobte Wittich. Des Weiteren sei Wendzelle „in guter Spiellaune“ gewesen. Tore: Für TSV Wendezelle trafen: 4 x Sandmann, 2 x Löwe, De Vries und Scheiding, jeweils 1 x Klauenberg, Kamp, Wolf, Klesse und Gartung. Für JSG Plockhorst: Helmold, Sandvoß, Heuer.

Bosporus Peine - Arminia Vöhrum 0:5 (Bosporus nicht angetreten). Nachdem die Vöhrumer bereits angereist waren, stellte sich heraus, dass Bosporus keine elf Mann zusammen kriegt. „ Daraufhin schlug Bosporus vor, ein Trainingsspiel zu machen. Sie konnten ihre Mannschaft mit nicht spielberechtigten Spielern auffüllen, die zu ihnen wechseln wollen. Es ging 4:0 für uns aus“, schilderte Vöhrum-Coach Hassan Ismael. Mit dem zweiten Dreier wegen Nicht-Antritt können sich die Vöhrumer über den vorübergehenden zweiten Platz freuen.

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