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„Es ist Zeit, dass wir den Hebel umlegen“

1. Fußball-Kreisklasse: Winter-Check bei Falke Rosenthal „Es ist Zeit, dass wir den Hebel umlegen“

Nur zehn Punkte und bereits fünfzig Gegentore stehen auf dem Konto der Falken. „Wir haben eine sehr schwache Hinrunde gespielt“, fasst Rosenthal-Trainer Stephan Schrul zusammen.

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Jannik Wiegmann (blaues Trikot, hier im Spiel gegen Plockhorst) zeigt großen kämpferischen Einsatz. In der Rückrunde müssen die Falken aber verletzungsbedingt auf ihn verzichten.

Quelle: rb

Nur vier Punkte trennen die Falken von der Hohenhamelner Reserve, die derzeit den letzten Tabellenplatz und damit den einzigen Abstiegsplatz belegt.

Erschwerend hinzu kommt, dass mit Jannik Wiegmann einer der Eckpfeiler des Teams verletzungsbedingt für die gesamte Rückrunde ausfällt.

Im PAZ-Sportbuzzer-Interview beantwortete Stephan Schrul sechs Fragen im „Wintercheck“ der Teams aus der 1. Kreisklasse.

Meine Bilanz der Hinrunde: „Wir haben erst zehn Punkte auf dem Konto - das ist eindeutig zu wenig. Ich bin mit dem Abschneiden in der Hinrunde absolut nicht zufrieden und bin mir sicher, dass es dem Team genauso geht. Trotz der guten Vorbereitung und eines guten Starts sind wir weit von unseren Zielen entfernt.“

Mein Spieler der Hinrunde: „Jannik Wiegmann ist zwar einer von den jüngsten Spielern in der Mannschaft, dennoch übernimmt er schon sehr viel Verantwortung. Er gibt immer alles und ist spielerisch sowie kämpferisch ganz vorne mit dabei. Leider hat sich Jannik in der Hallensaison am Knie verletzt, muss operiert werden und wird uns in der gesamten Rückrunde fehlen.

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Torwart Danny Munzel war in der Hinrunde die ärmste Sau. Er war in jedem Spiel sehr bemüht, aber unsere Hintermannschaft hat zu viel zugelassen. An ihm liegt es definitiv nicht, dass wir so weit unten stehen.“

Meine Enttäuschung der Hinrunde: „Das war die Begegnung gegen Plockhorst, als wir mit einer Führung in die Pause gingen und alles sehr gut lief. In der zweiten Hälfte agierten die Jungs dann ohne Körperspannung und wir haben das Spiel aus der Hand gegeben. Es war einfach kein Leben mehr im Team - als Trainer bist du in so einem Moment machtlos.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Wir müssen an Spieltagen endlich wie ein Team auftreten. Neben dem Platz und im Trainingsbetrieb sehe ich da keine Probleme, aber bei den Spielen fehlt mir der Kampfgeist. Es ist Zeit, dass wir den Hebel umlegen und jeder für den anderen kämpft. Wenn die Jungs dies in die Köpfe bekommen, dann sind wir auch erfolgreich.“

Persönliche Zukunft: „Darüber wurde noch gar nicht gesprochen. Mein Vertrag läuft bis zum Sommer und es gab noch keine konkreten Gespräche. Ich mache den Job für die Jungs und würde gerne weitermachen. Es ist mein Anspruch, den Verein als feste Größe in der 1. Kreisklasse zu etablieren und Stabilität zu erzielen. Wenn ich das geschafft habe, dann kann gerne ein anderer kommen."

INFO

Zwei gehen, zwei kommen

Zugänge: „Mit Ridvan Kaya vom MTV Eddesse und Sinan Salucu von Vater Jahn Peine bekommen wir zwei Neuzugänge, die uns weiterhelfen werden“, sagt Falke-Trainer Stephan Schrul. „Gerade Sinan könnte den Ausfall des verletzten Jannik Wiegmann kompensieren. Ich habe bereits mit ihm zusammen gearbeitet, als er noch A-Jugendlicher war und bin froh, dass er uns mit seinen technischen Fähigkeiten weiterhelfen wird.“

Abgänge: Sascha Schwinkowski und Sebastian Gille schließen sich beide der Herta aus Equord an.

jl

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