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Erste Plätze für Spelly und Klisch

Leichathletik Erste Plätze für Spelly und Klisch

Wilhelmshaven. Die Reise an die Nordsee zu den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Erwachsenen und Jugend U18 hat sich für die LG Peiner Land gelohnt: Denn in Wilhelmshaven sicherten sich Gwen Spelly im Stabhochsprung und Josefine Klisch im Kugelstoßen (beide U18) jeweils den Titel.

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Gwen Spelly (LG Peiner Land, rechts) sicherte sich bei der Landesmeisterschaft in der U18 den Titel im Stabhochsprung und Platz fünf über 100 Meter Hürden.

Quelle: Steffen Knoblauch

Am ersten Wettkampftag sorgte aus Peiner Sicht Gwen Spelly für das herausragende Ergebnis. Als sie ihren Wettkampf bei 3,30 Metern begann, stand sie bereits als Meisterin fest. Mit den anschließenden Sprüngen über 3,50 und 3,65 Metern näherte sie sich der Qualifikationsnorm für die U18-Europameisterschaften - und die gelang ihr auch noch, überquerte sie doch die 3,80 Meter im zweiten Versuch. „Die 3,86 Meter hätte ich im dritten Versuch fast auch noch geschafft. Da hat es mit dem Abstand leider nicht gepasst. Ich freue mich aber riesig, dass ich die Norm für die EM erfüllt habe“, erklärte Spelly.

Damit hat sie sich für ihren ersten internationalen Start im Nationaltrikot ins Gespräch gebracht. Nun muss Spelly Anfang Juli bei einem Qualifizierungswettkampf in Süddeutschland noch teilnehmen und hoffen, dass die Bundestrainer sie nominieren. Mit diesem positiven Gefühl startete Spelly am zweiten Tag über die 100 Meter Hürden und verbesserte im Vorlauf ihre Bestzeit um eine halbe Sekunde auf 15,24 Sekunden. Damit ergatterte sie einen Startplatz für das Finale, in dem sie die vorletzte Hürde berührte und somit den fünften Platz belegte.

Titel Nummer zwei für die LG holte Josefine Klisch in einem spannenden Wettkampf bei der U18. Da sie eigentlich noch der W15 angehört, musste sie erneut gegen bis zu zwei Jahre ältere Konkurrentinnen antreten. Nach einem ungültigen Versuch setze sie sich mit ihrem zweiten Stoß (14,32 m) direkt auf den zweiten Platz. In einem Duell auf Augenhöhe zeigte sie im sechsten und damit letzten Versuch dann ihre Qualität: Sie katapultierte die 3 Kilogramm schwere Kugel auf 14,69 Meter - Lohn war Platz eins. „Ich habe etwas gebraucht, um in den Wettkampf zu kommen. Manchmal brauche ich diese Spannung einfach, damit mir ein weiter Stoß glückt“, sagte Klisch.

In der männlichen Jugend U18 hatte Alexander Mulero im Weit- und Hochsprung gemeldet. Als Ziel hatte Trainer Steffen Knoblauch eine Platzierung unter den Top 8 ausgegeben - und diese Vorgabe erfüllte Mulero mit guten Leistungen. In einem großen Weitsprungfeld mit 19 Teilnehmern sprang er im zweiten Versuch 6,06 Meter. Damit sicherte er sich die Teilnahme am Endkampf und bewies dort erneut, dass er der „Mann der letzten Versuche“ ist. Vor seinem sechsten Sprung animierte er das Publikum und bat um Unterstützung. Diese bekam er auch und dankte es mit Bestätigung seiner persönlichen Bestleistung ( 6,25m), die in der Endabrechnung Platz fünf bedeutete.

Im anschließenden Hochsprung-Wettkampf machten sich die Weitsprünge bemerkbar. Die Höhen 1,66 und 1,71 Meter überquerte Mulero jeweils im dritten Versuch. Den dritten Versuch über 1,76 Meter riss er jedoch knapp mit der Wade. „Ich war vom Weitsprung etwas platt, freue mich aber über den siebten Platz. Damit hatte ich im Vorfeld nicht gerechnet“, resümierte Mulero.

Im Weitsprung der Männer wollte Jens Thierse den Endkampf erreichen. Nach einem starken ersten Versuch hob die Kampfrichterin aber die rote Fahne (ungültig). Das gleiche Schicksal ereilte ihn auch im zweiten Durchgang - mit 6,20 Metern im dritten Durchgang reichte es am Ende nur zum zwölften Platz.

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