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Erst Eisenarm, dann Derbysieg: SG wieder Erster

Badminton-Oberliga Erst Eisenarm, dann Derbysieg: SG wieder Erster

Auch nach einem 0:2-Rückstand haben sich die Oberliga-Badminton-Spieler der SG Vechelde/Lengede nicht aus der Ruhe bringen lassen. Vor 120 Zuschauern gewannen sie das mit Spannung erwartete Derby gegen den VfB/Ski-Club Peine noch mit 6:2.

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Gewann sein Einzel klar: Stephan Burmeister von der SG besiegte Peines Neuzugang Andreas Mrazek 2:0.

Quelle: rb

SG Vechelde/Lengede - VfB/Ski-Club Peine 6:2 (12:5 Sätze). Artistische Schläge, tolle Ballwechsel, harte Schmetterbälle: „Das Derby bot alles, was von einem Spitzenspiel der Oberliga zu erwarten war“, bilanzierte der Sportliche Leiter der SG, Björn Wirthsmann. Sein Team kletterte durch den Erfolg aufgrund der zeitgleichen Niederlage der SG EBT Berlin wieder auf Tabellenplatz eins. Doch danach sah es zunächst gar nicht aus.

Der Beginn des Derbys hätte nämlich für den VfB/Ski-Club kaum besser laufen können. Die Peiner gewannen die Herrendoppel jeweils in zwei Sätzen. Die Zuschauer sahen dabei spektakuläre Aktionen und wechselnde Führungen. Alle vier Sätze konnten die Peiner kurioserweise knapp mit 21:19 für sich entscheiden. „Die Peiner haben abgeklärt gespielt, und wir haben in den entscheidenden Situationen einen Eisenarm bekommen“, erklärte SG-Kapitän Henning Zanssen.

Das Spitzeneinzel zwischen ihm und Pawel Pradzinski hielt zumindest im ersten Durchgang, was es versprach. Den zweiten Satz entschied Zanssen aber deutlich. Mit unglaublichen Kampfgeist riss er die Zuschauer mit und demoralisierte seinen Kontrahenten beim 21:9. In der Folge zeigte die SG ihre Klasse und konnte mit starken Leistungen in beiden weiteren Herreneinzeln siegen.

Bei ihrem Einzeldebüt für die SG war es dann Katrin Schindler vorbehalten, mit einer nervenstarken Leistung den umjubelten Siegpunkt zu markieren. Und auch das sonst so sichere Peiner Mixed musste sich geschlagen geben. „Am Ende war die Lust heraus“, stellte Peines Lucas Gredner fest. Das Fazit seines Trainers fiel ernüchternd aus: „Wir haben verdient verloren, die SG Vechelde/Lengede hat ihre Leistung gut abrufen können - und wir eben nicht. Das war der Unterschied“, sagte Heiner Brandes.

Voll des Lobes für seine Riege war hingegen SG-Coach Volker Daube: „Auch die Rückschläge im Herrendoppel haben mein Team nicht aus der Ruhe gebracht. Das war eine abgeklärte Leistung unter großem Druck. Die Zuschauer haben uns eine tolle Atmosphäre bereitet“, sagte er.

Die Spiele: Katja Stolte/Katrin Schindler - Lisa Behme/Laura Gredner 21:12, 21:17; Stefan Komljenovic/Henning Zanssen - Markus Müller/Pawel Pradzinski 19:21, 19:21; Björn Wirthsmann/Christian Schlüter - Lucas Gredner/Lukas Behme 19:21, 19:21; Henning Zanssen - Pawel Pradzinski 21:15, 21:9; Stephan Burmeister - Andreas Mrazek 21:11, 21:14; Wolf-Dieter Papendorf - Markus Müller 21:17, 21:6, Katrin Schindler - Lisa Behme 21:15, 21:19; Wolf-Dieter Papendorf/Nina Kaack - Lucas Gredner/Laura Gredner 21:14, 19:21, 21:19.

röv

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