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Erichs Derby-Lupfer lässt Edemissen jubeln

Fußball-Kreisliga Erichs Derby-Lupfer lässt Edemissen jubeln

Im derbyreichen Spieltag der Fußball-Kreisliga trotzte Equord dem Titelmitfavoriten TSV Hohenhameln ein Remis ab. Die Herta führte sogar schon 2:0 beim Bezirksliga-Absteiger. Knappe Siege in der Nachbarschaft feierten der TSV Edemissen und Bosporus Peine.

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Fünf gegen Einen: Edemissens Maik Düsterhöf wird im Spiel gegen seinen Ex-Klub Germania Blumenhagen unter Druck gesetzt.

Quelle: Kim Neumann

Germania Blumenhagen - TSV Edemissen 0:1 (0:0). Mit einem feinen Lupfer aus spitzem Winkel über den herauseilenden Germania-Torwart Nico Heinze entschied Torsten Erich das umkämpfte Derby (55.). Bezirksliga-Absteiger Edemissen musste bis zur letzten Sekunde um den Erfolg zittern. „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Die Edemisser haben anfangs richtig Gas gegeben, aber wir haben gut gestanden. In der zweiten Halbzeit hatten wir zwei richtig gute Chancen“, trauerte Blumenhagens Co-Trainer Marco Feldt guten Möglichkeiten nach. In der Schlussphase war Torjäger Patrick Tschapke alleine auf Edemissens Ersatzkeeper Torsten Konopatzki zugeeilt, doch der bekam noch die Hände an den Schuss. „Unser einziger großer Fehler wurde hingegen bestraft“, bedauerte Feldt.

Tor: 0:1 Torsten Erich (55.).

Viktoria Ölsburg - TSV Sonnenberg 4:2 (1:0). Eine starke Anfangsviertelstunde und eine gute zweite Halbzeit bescherte der Viktoria einen Heimsieg - und zwar auswärts. Denn die Ölsburger waren nach Groß Ilsede umgezogen, da ihr eigener Platz saniert wird. „Nach einer starken ersten Viertelstunde haben wir auch stark nachgelassen. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir uns noch einmal zusammengerissen und verdient gewonnen“, bilanzierte Viktoria-Betreuer Rolf Petersohn. Sehenswert war vor allem der Treffer zum 2:0 durch Kevin Danisch. „Das war ein super Kopfball-Tor“, schwärmte Petersohn.

Tore: 1:0 Simon (11.), 2:0 Danisch (57.), 3:0 Voges (66.), 3:1 Stein (74.), 4:1 Fricke (84.), 4:2 Fritz (90.).

TSV Hohenhameln - Herta Equord 2:2 (0:1). Favorit Hohenhameln holte im Derby gerade so noch einen 0:2-Rückstand auf. „Am Ende können wir froh sein, dass es zumindest noch ein Punkt geworden ist. Die Equorder haben das geschickt gemacht, sie haben defensiv gut gestanden und auf Konter gelauert“, schilderte TSV-Teammanager André Lau. Enttäuscht war er dennoch: Denn mehr Spielanteile und die deutlich besseren Chancen habe seine Mannschaft gehabt.

Tore: 0:1 Sascha Hilbig (37.), 0:2 Schiller (50. Foulelfmeter), 1:2 David Lieckfeldt (76.), 2:2 Brennecke (83. Foulelfmeter).

Bosporus Peine - PSG 04 Peine 2:1 (0:0). Neuzugang Murat Akkoc rettete Bosporus in doppelter Überzahl den hart erkämpften Sieg. Nach einem feinen Dribbling von Vardan Tigranyan musste er die Vorarbeit nur noch einschieben (85.). Das Stadtderby war zerfahren. „Spielerisch war es nicht prall, es gab viele Fouls“, schilderte Bosporus-Spielertrainer Alpaslan Urfa. Die PSG musste zwei Gelb-Rote-Karten verkraften, das nutzte der SV Bosporus in der Schlussphase aus.

Tore: 0:1 Kaya (52. Foulelfmeter), 1:1 Mohammed Urfa (76. Foulelfmeter), 2:1 Akkoc (85.). Besonderes: Gelb-Rot sahen die PSGer Nuri Toprakli (76.) und Emrullah Kaya (80.).

VfL Woltorf - RW Schwicheldt 3:1 (1:1). Aufsteiger Woltorf startete gleichmal mit einem Sieg. „Und der war nicht unverdient, auch wenn Schwicheldt sicherlich etwas mehr vom Spiel hatte“, konstatiterte VfL-Fußball-Obmann Bernd Meyer. Doch Woltorf verteidigte bärenstark. Vor allem Jan-Luka Klindworth und Torwart Sebastian Hahn verdienten sich Bestnoten. „Wir haben Schwicheldt dann klassisch ausgekontert“, freute sich Meyer. Nervenstark zeigte sich Woltorfs Maik Schendera, der gleich zwei Elfer verwandelte.

Tore: 0:1 Winkler (28.), 1:1 Schendera (38. Foulelfmeter), 2:1 Seidel (62.), 3:1 Schendera (79.).

TSV Dungelbeck - Teutonia Groß Lafferde 5:1 (2:0). Mit drei Treffern avancierte Dungelbecks Routinier Mike Dähn zum Matchwinner. „Zwei davon waren echte Traumtore“, lobte TSV-Betreuer Jan Samland. Das 4:1 erzielte der defensive Mittelfeldspieler mit einem gefühlvollen Heber und das 5:1 mit einem Weitschuss aus 45 Metern. „Der Ball schlug genau unter der Latte ein“, staunte auch Samland, der einen so deutlichen Sieg nicht erwartet hatte. „Aufgrund des Ergebnisses mag man es nicht glauben, doch es war ein ausgeglichenes Spiel, aber wir haben hinten sehr sicher gestanden und die Chancen eiskalt reingemacht“, resümierte Samland.

Tore: 1:0 Plate (19. Foulelfmeter), 2:0 Dähn (41.), 3:0 Wolff (47.), 3:1 Herrmann (50.), 4:1 und 5:1 Dähn (62., 81.).

SV Lengede II - Arminia Vechelde 2:6 (0:4). „Wir haben einen schlechten Tag erwischt, und Vechelde hat stark aufgespielt“, erklärte SVL-Trainer Detlev Hornich die Klatsche. Mit einem Dreierpack innerhalb der letzten fünf Minuten vor der Pause machten die Arminen alles klar. „Der Sieg war verdient, aber er ist ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen“, fand Hornich.

Tore: 0:1 und 0:2 Kornmann (25., 40.), 0:3 Wagner (42.), 0:4 Klein (45.), 0:5 Wagner (53.), 0:6 Fichtner (60.), 1:6 Kersten (60.), 2:6 Folchmann (70.).

Arminia Vöhrum - TSV Essinghausen 4:1 (1:0). Kämpferisch überzeugten die Vöhrumer. „Aber aus spielerischer Sicht bin ich sehr unzufrieden, wir können deutlich mehr“, ärgerte sich Vöhrums Spielertrainer Jean-Marie Lohmann trotz des klaren Efolgs über viele technische Fehler seines Teams. Bis auf Torwart Patrick Bork habe niemand überzeugt. „Das Spiel hätte auch knapper ausgehen können.“

Tore: 1:0 Bank (44.), 2:0 Tomalik (63.), 2:1 Ilgüner (68.), 3:1 Tomalik (71.), 4:1 Jankowski (80.).

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