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Elfer-Krimi: Wedtlenstedt feiert Sensation

Volksbank-Peine-Kreispokal Elfer-Krimi: Wedtlenstedt feiert Sensation

Die Latte und Bildung-Torjäger Kevin Genter haben den Fußballern von Arminia Vöhrum gestern Abend den Einzug ins Kreispokal-Finale vermasselt. Völlig überraschend geschafft hat das hingegen Kreisliga-Abstiegskandidat Wedtlenstedt. Der MTV warf Favorit Groß Lafferde im Elfmeterschießen raus und darf weiter von 1000 Euro Siegprämie träumen.

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Brenzlige Situation: Vöhrums Keeper Patrick Bork (rechts) und Teamkollege Robert Jastrzebski (weiß) klären in Halbzeit eins vor Bildungs Kevin Herrmann. Die Peiner gewannen 2:0.

Quelle: Ralf Büchler

Arminia Vöhrum - Bildung Peine 0:2 (0:2). Das Scheppern der Latte werden die Vöhrumer so schnell nicht aus ihren Ohren bekommen. In einer bärenstarken zweiten Halbzeit rettete gleich zweimal nur das Aluminium den Kreismeister Bildung vor einem Rückstand. Kerim Khammar (50.) und Jan Tomalik (52.) waren mit ihren Schüssen knapp gescheitert. Und als Robert Jastrzebski allein aufs Peiner Tor zueilte, rettete Bildungs Keeper Sven Kiontke in höchster Not (70.). Der ersatzgeschwächte Liga-Primus Bildung taumelte, doch er stürzte nicht. Vor rund 200 Zuschauern entschied ausgerechnet Kevin Genter gegen seinen Ex-Klub mit einem Doppelpack den Pokalfight für die Peiner (78., 89.), die sich damit für die 2:4-Liga-Niederlage vom Sonntag revanchierten. Vor allem beim 1:0 blitzte Genters Klasse auf. „Ich bin schon froh, dass er bei uns spielt“, betonte Spielertrainer Kiontke. Im Gegensatz zum Wochenende habe sich seine Mannschaft richtig reingehauen und toll gekämpft. „Mit dem dezimierten Kader haben wir gut gespielt und im richtigen Moment die Tore gemacht“, sagte Kiontke.

Tief enttäuscht waren die Vöhrumer. „Das ist bitter, wir haben alles aus uns rausgeholt und waren die deutlich bessere Mannschaft in der zweiten Halbzeit. Aber wenn man diese guten Chancen nicht reinmacht, bekommt man die Quittung“, haderte Spielertrainer Jean-Marie Lohmann.

Tore : 0:1, 0:2 Genter (78., 89.).


MTV Wedtlenstedt - Teutonia Groß Lafferde 7:5 nach Elfmeterschießen (3:3/1:2) . Nach der Sensation bekam MTV-Betreuer Horst Blanke erstmal einen Eimer Wasser von seinen Spielern über den Kopf geschüttet. „Ich bin überwältigt, wir standen noch nie im Kreispokalfinale“, freute sich Blanke. Der Sieg seiner Mannschaft sei allerdings glücklich gewesen. 1:3 lag der Außenseiter gegen den Tabellendritten bereits hinten, doch Daniel Heil (67.) glich noch zum 3:3 aus und MTV-Keeper Michael Bark parierte in den Schlussminuten mehrfach glänzend. Im Elfer-Krimi hatten die Wedtlenstedter dann die besseren Nerven. Nachdem Marc Wegener und Lukas Kleinert für Lafferde verschossen, verwandelte Mario Behrens zum umjubelten 7:5-Sieg. „Wir waren klar überlegen und haben doch die Riesen-Möglichkeit zum Finaleinzug noch aus der Hand gegeben. Ich bin absolut niedergeschlagen“, sagte Teutonia Coach Uli Kropp.

Tore : 0:1 H. Müller (2.), 1:1 Behrens (16.), 1:2 Grosser (40.), 1:3 Ohmes (48.), 2:3 Behrens (60.), 3:3 Heil (67.).

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Endspiele beim BSC Bülten

Wer wird Nachfolger des TSV Dungelbeck und der SG Solschen/Ölsburg. Am Sonntag, 24. Juni, werden in den Endspielen die Kreispokalsieger bei den Männern und Frauen ermittelt. Gastgeber der Finals ist der BSC Bülten. „Der BSC hat eine tolle Anlage“, sagt Kreispokal-Leiter Günter Brand. Das Frauen-Finale beginnt um 14 Uhr, die Herren spielen ab 16 Uhr um die begehrte Trophäe.

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