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Ekrem Kocak: „Wir steigen nicht ab“

1. Fußball-Kreisklasse Ekrem Kocak: „Wir steigen nicht ab“

Dem Spitzenreiter der 1. Fußball-Kreisklasse aus Wendeburg dicht auf den Fersen bleiben: Das haben sich die Vöhrumer vorgenommen.

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Der SV Bosporus Peine II (rechts Ekrem Kocak) erwartet am Sonntag Viktoria Woltwiesche II - beide Teams stehen unten in der Tabelle und müssen deshalb unbedingt punkten.

Quelle: im

Entsprechend reisen sie nach Clauen, „um dort drei Punkte zu holen“, erklärt Arminen-Coach Hans-Günther Tarnowski. Um wichtige Zähler geht es auch im Duell zwischen dem SV Bosporus Peine II und Viktoria Woltwiesche II - die brauchen beide dringend für den Klassenerhalt, und für beide gilt: Verlieren verboten.

TSV Clauen/Soßmar - Arminia Vöhrum (Sonntag, 14 Uhr). „Wenn das Spiel in Plockhorst nicht abgebrochen worden wäre, würden wir jetzt auf einem Härke-Pokal-Platz stehen“, erklärt TSV-Trainer Torben Harnagel. Inzwischen ist diese Partie mit 5:0 für den SSV gewertet worden, was aber gestern noch nicht in der offiziellen Tabelle zu sehen war. Zudem gab es Geldstrafen und Sperren für Clauens Spieler Marco Kalbusch (bis 3. Dezember) und Timo Erdmann (bis 3. Juni 2015). „Wir überlegen jetzt, ob wir gegen diese Urteile, insbesondere gegen das von Marco Kalbusch, Einspruch einlegen wollen“, sagt Harnagel.

Auch deshalb, weil viele Spieler fehlen. „Wir müssen schon Anleihen bei den Altherren machen und treten seit einigen Wochen mit einer Rumpfelf an - so gesehen ist die Saison bisher nicht schlecht gelaufen für uns“, erklärt Harnagel, der auch der Partie gegen Vöhrum zuversichtlich entgegensieht. Ziel sei ein Sieg, betont er und setzt dabei auf den kleinen Platz. „Der kommt uns entgegen.“

Aber auch die Gäste haben sich viel vorgenommen. „Ich möchte nur noch mit einem Dreier den Platz verlassen“, erläutert Vöhrums Trainer Hans-Günther Tarnowski, den aber nicht nur die vier bisherigen Unentschieden ärgern. Denn es gab einige Spiele, „bei denen ich in der Pause etwas lauter werden musste“, sagt Tarnowski. Grund dafür war auch, „dass wir immer Schwierigkeiten mit Teams haben, die sich nur hinten rein stellen“.

Um solche Bollwerke zu knacken, „fehlt uns im Sturmzentrum ein richtiger Knipser“, bedauert Tarnowski, der Respekt vor Clauen hat. „Wir werden auf hartnäckigen Widerstand treffen.“ Seinen ersten Einsatz in dieser Serie dürfte Kerim Khammar haben: „Er saß schon gegen Bettmar auf der Bank.“

SV Bosporus Peine II - Viktoria Woltwiesche II (Sonntag, 14 Uhr). Trotz der schwierigen Situation gibt es beim Gastgeber keinerlei Unruhe. „Die Stimmung ist nach wie vor gut, auch die Motivation ist vorhanden“, erklärt Bosporus-Vorsitzender und Spieler Ekrem Kocak. „Nur die Ergebnisse stimmen eben nicht.“ Auch zuletzt in Plockhorst gab es eine Niederlage, „obwohl wir das Spiel bestimmt haben. Aber es fehlt einer, der den Ball über die Linie bringt.“

Der Grund für die aktuelle Misere sei, „dass wir sechs Spieler an die Erste abgeben mussten. Die, die jetzt da sind, geben alles, es reicht aber nicht. Wenn ein Spieler wie Alparslan Urfa seit Wochen mit einer kaputten Leiste spielt, sagt das alles“, erläutert Kocak. Dennoch ist er zuversichtlich. „Wir steigen nicht ab.“

Auch in Woltwiesche verlief die Saison bislang nicht wunschgemäß, nun hat auch noch vor kurzem Trainer Nikolai Zemitis seinen Trainerjob zur Verfügung gestellt (PAZ berichtete). „Dazu werden wir Spieler kein Wort sagen. Nikolai hat hier eineinhalb Jahre gut gearbeitet“, erklärt Christof Jez, der die Mannschaft nun coacht.

Priorität hat momentan vor allem eines: „Wir wollen wieder Spaß haben“, erklärt er. „Auch das Mannschaftsgefüge muss wieder stimmen und die Trainingsbeteiligung besser werden“, verlangt Jez. Der Anfang dazu wurde in dieser Woche gemacht. „Wir waren 15 Spieler und 21 Spieler bei den Einheiten.“ Und Jez ist sich sicher, „dass die Tabellensituation schnell besser wird - vielleicht schon am Sonntag.“

ma

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