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Eixer feiern mit La-Ola-Welle den Aufstieg

1. Fußball-Kreisklasse Eixer feiern mit La-Ola-Welle den Aufstieg

Mit einem Blitzstart haben die Fußballer des TSV Eixe gestern vorzeitig den Aufstieg in die Kreisliga perfekt gemacht. Der Spitzenreiter der 1. Kreisklasse führte nach drei Minuten beim SV Bosporus Peine II schon 2:0 - am Ende gewann er die Partie mit 4:0 und feierte überschwänglich.

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Pure Freude: Die Eixer bedankten sich nach dem 4:0-Sieg gegen Bosporus II und dem damit geschafften Aufstieg bei ihren Fans mit einer La-Ola-Welle.

Quelle: Isabell Massel

Die Spieler tanzten und hüpften und bedankten sich mit einer La-Ola-Welle bei der großen Eixer Fan-Gruppe für die Unterstützung.

Bosporus Peine II - TSV Eixe 0:4 (0:2). Die letzten Sekunden bis zum Abpfiff des guten Schiedsrichters Dirk Neuhaus (MTV Eddesse) zählte der Eixer Anhang lautstark herunter und schwenkte eine große Fahne in den Vereinsfahnen. Dann kannte der Jubel (fast) keine Grenzen mehr, auch wenn dieses Mal die schon obligatorisch gewordene Bierdusche für den Trainer fehlte.

Für die letzten drei Punkte zum Aufstieg hatten die Eixer nicht einmal eine Glanzleistung benötigt. Aber: „Wir haben wieder als Team gut zusammengearbeitet. Jeder hat auch Fehler eines anderen wieder ausgebügelt“, lobte TSV-Kapitän Frederik Weise den Einsatz. Die zwei frühen Toren hätten die Sache erleichtert und den Druck von seiner Mannschaft genommen.

Je länger das Spiel dauerte, umso überlegener wurden die Gäste dank ihrer besseren Kondition. „Wir waren nach einer guten Stunde platt,“ gab Bosporus-Betreuer Kevin Müller zu. Das nutzten die Eixer noch einmal aus und erzielten auch nach der Pause zwei Tore. Mit seinem 17. Saisontreffer schoss Alexander Mörtzsch (78.) die endgültige Entscheidung heraus. Er hatte Bosporus-Torhüter Atilla Akpinar umkurvt und locker zum 4:0 eingeschossen.

Den Eixern gelang damit schon zwei Spieltage vor Saisonende der Aufstieg - und zwar als Aufsteiger. „Mit dem Durchmarsch hatten wir definitiv nicht gerechnet, eigentlich wollten wir nur den Abstieg vermeiden. Umso mehr freuen wir uns jetzt“, betonte Kapitän Weise. Im Eixer Sporthaus feierte er mit seinem Team die schöne Überraschung, richtig feuchtfröhlich soll es dann nach dem letzten Spieltag werden.

Bosporus-Kapitän Lutz Schabelski nahm die Niederlage gelassen, zumal sein Team ersatzgeschwächt hatte antreten müssen. Unter anderem fehlte Spielertrainer Ekrem Kocak, der Kopf der Mannschaft. „Wir haben eine gute Stunde lang mitgehalten, waren dann allerdings konditionell der im Schnitt viel jüngeren Eixer Mannschaft unterlegen.“

ma

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