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Eixe schnappt sich den ersten Punkt

Fußball-Kreisliga Eixe schnappt sich den ersten Punkt

Die A-Junioren-Fußballer der JSG Clauen/Soßmar gewannen in Lafferde mit 7:1 und stürmten mit dem zehnten Saisonsieg an die Tabellenspitze der Kreisliga. Erfolgreich war auch der TSV Eixe, denn das Schlusslicht sicherte sich den ersten Punkt der Saison - ausgerechnet gegen den Ortsnachbarn aus Vöhrum.

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Lukas Bartscht (JSG Schwicheldt) wird hier vom Wendezeller Abwehrspieler gerade noch beim Schuss gestört. Foto: rb

Teutonia Groß Lafferde - JSG Clauen-Soßmar 1:7 (0:4). Einen Grund für die hohe Niederlage sah Teutonia-Trainer Tim Paul in der körperlichen Unterlegenheit der Seinen. „Wir hatten die jüngere Truppe, deshalb konnte der Gegner mit seiner Robustheit auftrumpfen“, resümierte Paul. Trotzdem kam sein Team oft vor das Tor des Gegners, doch die Chancen wurden nicht verwertet.
„Wir treffen zwei Mal die Latte und haben einige Hochkaräter vergeben. Clauen hingegen macht aus zehn Möglichkeiten sieben Tore, während wir sieben Chancen für einen Treffer brauchten. In der 90. Minute verschießen wir zusätzlich noch einen Elfmeter - das war bezeichnend“, erläuterte Paul.
Tore: 0:1 Ohlendorf (3.), 0:2 Seeman (7.), 0:3 Lassmann (30.), 0:4 Wennin (41.), 0:5 Lassmann (48.), 0:6 Offen (77.), 0:7 Wennin (80.), 1:7 Porosalla (82.).

JSG Schwicheldt/Rosenthal - TSV Wendezelle 4:1 (3:0). „Das war ein ungefährdeter Dreier“, freute sich JSG-Coach Gerrit Knieling. Seine Mannschaft habe stets dominiert, auch weil die Wendezeller kaum Gegenwehr geleistet hätten. „Trotz der schlechten Platzverhältnisse haben sich die Jungs gut durchkombiniert“, lobte der 20jährige Trainer. Mit einem satten Schuss aus 25 Metern traf Maximilian Moritz zum 3:0 - und somit zur Entscheidung.
Wendezelles Trainer Nader Amer sah das etwas anders. Über die Leistung in den ersten 45 Minuten war er verärgert. „Katastrophal“, monierte Amer, der seinem Ärger in der Halbzeit-Pause Luft machte. „Denn die Jungs haben sich im ersten Abschnitt untereinander angemacht. Das geht absolut gar nicht. Nachdem ich in der Kabine laut geworden bin, haben wir besser gespielt. Hätten wir unsere Chancen effektiv verwertet, wären wir mit einem Punkt nach Hause gefahren“, sagte Amer.
Tore: 1:0 Burhop (16.), 2:0 Vogt (27.), 3:0 Moritz (33.), 3:1 Hantel (71.), 4:1 Schulz (86.).

Arminia Vöhrum - TSV Eixe 4:4 (2:3). Tabellenvorletzter gegen das Schlusslicht: Es war die erwartet spannende Partie - und die Gäste holten ihren ersten Punkt in dieser Saison. „Dieser Auftritt stimmt mich zuversichtlich. Die Jungs haben sich gut verkauft - wir können schon ein bisschen stolz sein“, erklärte Eixes Coach Ralf Lüders. Allerdings sei der Strafstoß für die Vöhrumer drei Minuten vor Schluss ebenso ärgerlich wie fragwürdig gewesen. Vor allem deshalb, „weil wir zuvor auch zwei Strafstöße hätten kriegen müssen“, monierte Ralf Lüders.
Auf der anderen Seite tobte Trainer Hassan Ismael über die Leistung seiner Vöhrumer: „Ich bin stinksauer, wie leichtsinnig und naiv einige Spieler auftreten.“ Letztlich habe sich sein Team das enttäuschende Unentschieden selbst zuzuschreiben. „Das war mal wieder eine schlechte Vorstellung von uns“, bilanzierte Ismael.
Tore: 1:0 Capli (10.), 1:1 Lukatis (22.), 2:1 Dogru (23.), 2:2 Viol (33.), 2:3 Genter (45.), 3:3 Darwish (65.), 3:4 Viol (83.), 4:4 Er (87./Strafstoß).

JSG Groß Ilsede - TVJ Abbensen 4:3 (1:1). „Nicht die bessere Mannschaft hat am Ende gewonnen, sondern die glücklichere“, gestand JSG-Trainer Wolfgang Schütz. Nach zwei Treffern des Abbenseners Felix Szymanek erzielte die JSG zwischen der 72. und 77. Minute die Tore zum Sieg - und sieben Minuten vor Schluss schlug JSG-Kapitän Lennart van Beesel den Ball von der Ilseder Torlinie. „Das wäre der Ausgleich für Abbensen gewesen“, sagte Schütz, der froh über den Sieg war. „Denn so bleiben wir oben dran.“
Tore: 0:1 Szymanek (9.), 1:1 Hecht (23., Eigentor), 1:2 Szymanek (62.), 2:2 Fickert (72.), 3:2 Harms (75.), 4:2 Spatafora (77.), 4:3 Yavas (78.).

TSV Edemissen - PSG 04 Peine 0:3 (0:2). „Wir haben verdient verloren“, gestand Edemissens Coach Arne Lonnemann. Denn die Peiner Mannschaft sei nicht nur cleverer gewesen, „sondern auch effektiver. Im Vergleich zu uns hat die PSG ihre Möglichkeiten genutzt“, sagte er.
Auch in spielerischer Hinsicht hatte der Gast Vorteile. „Kämpferisch haben wir zwar die ganze Zeit gut dagegengehalten, aber aus dem Spiel heraus haben wir nur wenig Akzente nach vorne setzen können“, bemängelte Lonnemann.
Tore: 0:1 Dagasan (18.), 0:2 Kilic (38.), 0:3 Ramadanovic (90.).

mcb

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