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Einzige Ansage fürs Eintracht-Spiel: Genießen!

Fußball-Testspiel-Schmankerl Einzige Ansage fürs Eintracht-Spiel: Genießen!

Auf die Bezirksliga-Fußballer des TSV Wendezelle wartet am heutigen Mittwoch ein Testspiel-Schmankerl. Die Zweitliga-Profis von Eintracht Braunschweig gastieren anlässlich des 120-jährigen Bestehens des TSV. Rund 1000 Zuschauer werden in Wendezelle erwartet.

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Wie oft darf Zweitligist Braunschweig heute Abend in Wendezelle jubeln? Die Eintracht testet beim Bezirksligisten.

Quelle: Peter Steffen

TSV Wendezelle - Eintracht Braunschweig (Heute, 19 Uhr). „Wir freuen uns auf das Gesamterlebnis, denn so ein Spiel hatten wir seit Jahren nicht mehr“, sagt TSV-Trainer Thomas Mainka. Zu seinen aktiven Zeiten seien Testspiele gegen hochklassige Teams in Wendezelle noch keine Seltenheit gewesen. Der TSV maß sich zum Beispiel mit Eintracht Braunschweig, Steaua Bukarest oder dem tschechischen Spitzenclub Slavia Prag. „Doch heute“, befindet Mainka, „ist die Schere zwischen Amateur- und Profifußball so gewachsen, dass solche Spiele Seltenheitswert haben. Für die Mannschaft, aber auch für den Gesamtverein ist das Spiel deshalb ein Höhepunkt.“

Auch deshalb wird eine gemischte Truppe aus Spielern der 1. und 2. Herren des TSV auflaufen. Verstärkt werden soll der TSV von Gastspielern. „Jeder soll seine Einsatzminuten bekommen und das Spiel genießen“, sagt Mainka.

Das sportliche Abschneiden ist für den ansonsten ehrgeizigen Wendezeller Trainer diesmal nebensächlich. Aber: „Zumindest wollen wir die Niederlage in Grenzen halten.“

Einer der dafür maßgeblich sorgen könnte ist TSV-Keeper Lennart Limmer, der sich trotz des übermächtigen Gegners auf die Partie freut. „Es ist ja auch mal nicht schlecht, wenn man zeigen kann, was man drauf hat“, sagt der 22-Jährige. Die Partie wird er sich mit Torwart-Kollege Tim Latzel teilen, dem er gestern Abend im Training noch eine kleine Wette anbieten wollte. „Meine Halbzeit würde ich gerne mit maximal vier Gegentoren beenden. Wenn es am Ende einstellig bleibt, wäre das ein Erfolg“, sagt der Bayern-München-Fan. TSV-Coach Thomas Mainka hegt da eher Sympathien für den heutigen Gegner und schätzt die Eintracht-Legende Klaus Gerwien. Der Meisterspieler von 1967 schnürte im Herbst seiner Karriere noch für die 3. Herren des TSV Wendezelle die Fußballschuhe. „Auch Spieler wie Bernd Franke, Friedhelm Häbermann, oder Bernd Gersdorff haben mir gefallen“, verrät Mainka. Am aktuellen Kader der Eintracht schätzt er besonders die Ausgeglichenheit. „Man kann nur den Hut davor ziehen, wie sich der Verein nach dem Fast-Abstieg 2008 entwickelt hat. Die Eintracht macht das Beste aus ihren Möglichkeiten. Es ist ähnlich wie bei uns, nur ein paar Ebenen höher.“

rue/cm

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