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Eintracht spielt 2:2 in Stuttgart

Eintracht Braunschweig Eintracht spielt 2:2 in Stuttgart

Auch gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig schaffte der krisengeschüttelte VfB Stuttgart keinen Sieg. Wenigstens konnte der schwäbische Fußball-Bundesligist beim 2:2 (2:1) seine schwarze Serie von zuvor acht Niederlagen beenden.

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Umkämpftes Duell: Karim Bellarabi (r.) und die Eintracht holten ein 2:2 in Stuttgart.

Ob dieser Punktgewinn reicht, dass Thomas Schneider seinen Trainerposten behalten kann, wird sich weisen. Alexandru Maxim (30. Minute) und Martin Harnik (35.) trafen vor 59.000 Zuschauern in der erst zum zweiten Mal in dieser Saison ausverkauften Mercedes-Benz Arena für den VfB. Jan Hochscheidt (24.) und Ermin Bicakcic (82.) waren für Braunschweig erfolgreich.

Dem VfB war der immense Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, deutlich anzumerken. Kaum ein vernünftiger Spielaufbau, viele Fehlpässe und nur wenig Zug zum Tor waren die erste halbe Stunde lang prägend für seine Aktionen. Braunschweig verteidigte geschickt und hatte angesichts der Stuttgarter Schwächen zunächst kaum ernsthafte Probleme. Nur in der vierten Minute konnte Verteidiger Benjamin Kessel dem einschussbereiten Harnik gerade noch den Ball wegspitzeln.

Aber auch der Tabellenletzte sorgte mit seinem biederen Bemühen kaum für Gefahr. Bicakcic verfehlte mit seinem Kopfball nach einem Freistoß deutlich das Tor (15.). Überraschend dann doch die Führung für die Eintracht: VfB-Innenverteidiger Antonio Rüdiger veränderte nach einer Flanke unfreiwillig die Flugbahn des Balles und Hochscheidt vollendete mit einem sehenswerten Schlenzer zum 0:1.

Die Schwaben verdauten diesen Rückschlag erstaunlich schnell und gut. Nach einer Flanke von Arthur Boka legte Harnik Mitspieler Maxim präzise per Kopf vor und der rumänische Nationalspieler glich aus. Fünf Minuten später glückte Harnik nach feiner Einzelleistung mit einem strammen Volleyschuss aus der Drehung das 2:1.

Die Führung gab den Stuttgartern mehr Sicherheit. Nach dem Seitenwechsel spielten sie zielstrebiger und mit mehr Fluss. Allerdings vergab Christian Gentner die große Chance zum 3:1. In seinem 150. Bundesligaeinsatz für den VfB schoss der Kapitän einen Elfmeter zu unplatziert, so dass Daniel Davari keine Mühe hatte (52.). Der Eintracht-Keeper hatte den Strafstoß durch ein Foul an Harnik selbst verschuldet. Kurz darauf bot sich dem immer wieder attackierenden Bicakcic die Möglichkeit zum Ausgleich (55.).

Die Platzherren überzeugten zwar selten, bestimmten nun aber stärker das Geschehen. Pech hatten sie, als Eintracht-Akteur Marc Pfitzner nach einem Durcheinander auf der Linie das 1:3 verhindern konnte (64.). Auf der Gegenseite scheiterte der eingewechselte Timo Perthel nur knapp mit einem Freistoß (76.). Dann konnte VfB-Torwart Sven Ulreich einen Kopfball gerade noch über die Latte lenken (80.). Die Eintracht tat nun alles, um den Ausgleich zu schaffen. Bicakcic schaffte es schließlich.

dpa

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