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Eintracht spielt 1:1 in Leverkusen

Eintracht Braunschweig Eintracht spielt 1:1 in Leverkusen

Bayer Leverkusen hat die Krise noch längst nicht überwunden. Gegen den Bundesliga-Tabellenletzten Eintracht Braunschweig reichte es nur zu einem 1:1 (0:0). Vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena brachte Ken Reichel (47. Minute) die Gäste in Führung, Stefan Kießling konnte per Handelfmeter (52.) ausgleichen.

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Unentschieden am Rhein: Damir Vrancic (l.) und die Eintracht erkämpften ein 1:1 in Leverkusen.

Fußball-Genuss gab es in der Begegnung zwischen dem Champions-League-Anwärter und dem Abstiegskandidaten nicht. Wenige gelungene Spielzüge, wenige Torraumszenen und Fehlpässe zuhauf sorgten vor allem in der ersten Halbzeit für Unmut auf den Rängen. Von einem zurück gewonnenen Selbstvertrauen nach dem 3:1-Sieg beim FC Augsburg - nach zuvor neun Pflichtpartien ohne Erfolgserlebnis - war bei den Bayer-Profis wenig zu spüren. Vielmehr wirkten sie immer noch verunsichert und ohne Esprit.

Dabei hatte Leverkusens Coach Sami Hyypiä der Startelf der vergangenen Woche erneut vertraut und wieder Kapitän Simon Rolfes auf der Bank Platz nehmen lassen. Rolfes-Stellvertreter Hernández Guardado (3.) riskierte immerhin mal einen Schuss aus 20 Metern, verfehlte aber das Braunschweiger Gehäuse ebenso knapp wie Teamkollege Gonzalo Castro (6.) mit einem 25-Meter-Freistoß. Mehr zwingende Chancen gab es in Hälfte eins für Bayer 04 gegen eine gut postierte Eintracht-Abwehr nicht.

Die Braunschweiger kämpften wacker, hatten aber in den ersten 45 Minuten nur eine erwähnenswerte Gelegenheit zu einem Treffer: Jan Hochscheidt (18.) versuchte mit einem Fernschuss den etwas zu weit vor der Torlinie stehenden 04-Keeper Bernd Leno zu überlisten, doch der Ball strich über das rechte Lattenkreuz.

Nach dem Wiederanpfiff wurde das Spiel munterer - vor allem mit dem sehenswerten 1:0 für die Gäste durch Reichel. Er hämmerte den Ball volley nach Flanke von Mirko Boland aus spitzem Winkel unter die Latte. Nun wachten auch die Leverkusener auf und trauten sich was: So zog Lars Bender (49.) aus gut 20 Metern ab, Eintracht-Schlussmann Daniel Davari hatte alle Mühe den Ball noch um den Pfosten zu lenken. Drei Minuten später musste er doch hinter sich greifen. Bayer-Stürmer Kießling verwandelte einen von Marcel Correia an ihm verursachten Foulelfmeter souverän und erzielte seinen 13. Saisontreffer.

Die Leverkusener erzeugten nach dem Ausgleich mehr Druck, kamen nur noch selten aus der eigenen Hälfte raus, kämpften aber verbissen gegen die drohende Niederlage. Braunschweig musste von der 62. Minute an ohne seinen Trainer Torsten Lieberknecht auskommen. Er wurde wegen eines Disputs mit dem vierten Mann auf die Tribüne verbannt und musste da um den Punktgewinn bangen.

dpa

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