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Eintracht schlägt Hoffenheim mit 1:0

Eintracht Braunschweig Eintracht schlägt Hoffenheim mit 1:0

Eintracht Braunschweig hat im letzten Spiel vor der Winterpause überraschend drei Punkte gewonnen. Nach dem 1:0-(1:0)-Sieg gegen 1899 Hoffenheim dürfen Fans und Verantwortliche des Aufsteigers weiter vom Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga träumen.

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Starker Auftritt: Orhan Ademi (l.) und die Eintracht schlugen Hoffenheim mit 1:0.

Während es für die Niedersachsen nach vier Niederlagen mit nunmehr elf Zählern einen neuen Hoffnungsschimmer gab, mussten die Hoffenheimer zum Abschluss der Hinrunde einen Rückschlag verkraften. Für die Braunschweiger traf am Samstag vor 21.600 Zuschauern Torsten Oehrl (29.) per Foulelfmeter zum umjubelten Sieg.

Das erste Duell der beiden Teams überhaupt war hektisch und hart. Schiedsrichter Guido Winkmann hatte Mühe, die Partie unter Kontrolle zu halten und zeigte Timo Perthel Gelb-Rot (82.). Die Trainer Torsten Lieberknecht und Markus Gisdol hatten daran ihren Anteil, beschimpften sich gegenseitig und wurden vom Referee in der 38. Minute ernsthaft ermahnt.

Die Braunschweiger waren die gefährlichere Mannschaft, auch wenn die Gäste mehr Ballbesitz hatten. Die bisher so harmlose Eintracht erarbeitete sich gegen die in der Abwehr konfusen Hoffenheimer ungewohnt viele Chancen, nutzen diese jedoch nicht konsequent genug. Zudem trieb der starke Hoffenheimer Keeper Jens Grahl die Gäste zur Verzweiflung.

Den ersten Torjubel gab es bereits nach 14 Minuten, als Oehrl traf, aber Schiedsrichter Winkmann den Treffer wegen einer umstrittenen Abseitsentscheidung nicht gab. Nur zwei Minuten später lief Orhan Ademi allein auf das 1899-Tor zu, scheiterte jedoch trotz perfekter Ausgangssituation am glänzend reagierenden Grahl.

Hoffenheims Trainer Markus Gisdol reagierte früh: Jeremy Toljan musste schon nach 22 Minuten wieder auf die Bank. Für den Linksverteidiger kam Sejad Salihovic, Toljans Position übernahm der zuvor im Mittelfeld spielende Fabian Johnson. Doch die Eintracht drückte weiter und traf - nach einem Luft-Zweikampf von Sven Schipplock und Ermin Bicakcic - durch einen sicher verwandelten Strafstoß von Oehrl.

Möglicherweise wäre die Partie anders verlaufen, wenn Salihovic eine Minute nach seiner Einwechselung getroffen hätte: Der Bosnier war alleine auf Eintracht-Keeper Daniel Davari zugelaufen, hatte den Ball allerdings an den Pfosten gehämmert.

Die Hoffenheimer taten gegen die lauffreudigen Braunschweiger zu wenig Mühe und hatten kurz nach dem Wieder-Anpfiff Glück, dass Grahl ein zweites Mal gegen den allein vor ihm auftauchenden Ademi parieren konnte. Zwingende Chancen zum Ausgleich gab es trotz der deutlich besseren Technik nicht, ehe Anthony Modeste (88.) den Ball aus sieben Meter frei stehend über das Tor schoss.

Kurz vor der Partie hatte sich Eintracht-Präsident Sebastian Ebel an die Fans gewandt, und sie für ihr Engagement gelobt und angestachelt: "Mit dieser Unterstützung werden wir den Klassenerhalt schaffen." Ebel betonte zudem, dass ein Trainer-Wechsel trotz der prekären Situation überhaupt kein Thema sei. Lieberknecht werde auch 2014 Trainer des Aufsteigers sein, bekräftigte er im Pay-TV-Sender Sky: "Ja klar, weshalb etwas anderes?"

dpa

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