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Eine echte Bewährungsprobe zum Abschluss

Triathlon in Berlin Eine echte Bewährungsprobe zum Abschluss

Zum Saisonabschluss stand für drei Peiner Triathleten noch einmal eine echte Bewährungsprobe auf dem Programm, denn das Trio nahm am BerlinMan teil - und der hatte es in sich.

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Erfolgreich in Berlin: Die Peiner Triathleten (von links) Olaf Krohn, Hans Jürgen Schober, Carsten Janecke.

Quelle: oh

Denn dieser Wettbewerb über die Mitteldistanz beinhaltet 2,2 Kilometer Schwimmen im Wannsee, 90 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen durch den Grunewald. Während Carsten Janecke bereits das dritte Mal in Berlin teilnahm , war es für Olaf Krohn die Premiere. Zudem bestritt Hans Jürgen Schober bereits seine dritte Mitteldistanz in diesem Jahr.

Eines war jedoch für die drei gleich: Um 4 Uhr klingelten die Wecker und es wurde ein kurzes Frühstück eingenommen, ehe es zum Wannsee ging und dort um 8 Uhr der Startschuss ertönte. Als Erster kam Carsten Janecke aus dem Wasser und musste anschließend die 94 Stufen zur Wechselzone erklimmen. Kurz danach folgten Hans Jürgen Schober und Olaf Krohn - und alle drei waren erstaunt, wie anspruchsvoll die Radstrecke war. „Am Wannsee gibt es Anstiege mit mehr als 14 Prozent Steigung“, sagte Janecke. In der ersten Runde gehe das noch ganz gut, „aber in der vierten Runde wird es richtig anstrengend“, erklärte Krohn.

Und die Radstrecke hatte noch mehr zu bieten: Gut ein Kilometer musste über Kopfsteinpflaster gefahren werden. „Das vibriert ordentlich, wenn man da mit 40 Sachen reinrauscht“, erklärte Schober. An dieser Stelle war Krohn deutlich benachteiligt, da er durch eine Verletzung sein Rad nicht so halten konnte und deshalb Tempo rausnehmen musste. „Alle, die ich vorher überholt hatte, fuhren wieder an mir vorbei - das war echt ärgerlich“, konstatierte Krohn. Zudem hatten er und Janecke auch noch Pech, weil bei beiden die Kette absprang.

Dennoch war Janecke schnellster Peiner Radfahrer (Schnitt: 36 km/h) - und auch in der Endabrechnung avancierte er zum besten Peiner: Nach 4:53:25 Stunden überquerte er die Ziellinie. Schober benötigte 5:25:41, Krohn 5:42:40 Stunden. Am Ende strahlten aber alle drei: Denn Carsten Janecke erzielte Bestleistung, Olaf Krohn finishte seine erste Mitteldistanz und Hans Jürgen Schober komplettierte eine hervorragende Saison.

Die Einzel-Ergebnisse:

Carsten Janecke: Gesamtplatz 124; AK45 Platz 19; 35:11min/ 2:35:09Std/1:43:05 Std.

Hans Jürgen Schober: Gesamt: 323; AK 50: 28; 50:31min/ 2:51:38 Std/1:43:50 Std.

Olaf Krohn: Gesamt: 422, AK45: 77; 50:46 min/2:56:23 Std/ 1:55:31 Std.rd

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