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„Eine Meisterfeier in Vöhrum wäre schön“

1. Fußball-Kreisklasse „Eine Meisterfeier in Vöhrum wäre schön“

Nur noch zwei Spieltage stehen in der 1. Fußball-Kreisklasse auf dem Programm - und die versprechen noch reichlich Spannung. Denn der Meister und noch ein Absteiger werden gesucht, zudem ist bislang nur ein Aufstiegsplatz vergeben, und zwar an den TSV Wendeburg. Ob ihn der Tabellenzweite aus Vöhrum oder der Drittplatzierte aus Oberg in die Kreisliga begleitet, ist eine der Fragen, die noch geklärt werden muss.

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Am Sonntag in Bülten gewinnen: Das haben sich die Arminen aus Vöhrum (blaue Trikots) zum Ziel gesetzt. Gelingt das, können sie am letzten Spieltag im direkten Duell gegen den Spitzenreiter aus Wendeburg den Titelgewinn perfekt machen.

Quelle: rb

Die Meisterfrage

Die Meisterfrage ist noch offen, weil Spitzenreiter TSV Wendeburg (67 Punkte) zuletzt in Bettmar patzte und mit 4:6 verlor. Das eröffnet den Arminen nun die Möglichkeit, die Saison mit dem Titelgewinn zu beenden. Voraussetzung ist ein Sieg am Sonntag in Bülten. Denn mit einem solchen rücken die Arminen bis auf einen Zähler an den Tabellenführer heran - und am letzten Spieltag erwarten sie dann den TSV Wendeburg.

„Wir werden alles daran setzen, beide Spiele zu gewinnen“, erklärt Arminias Fußball-Obmann Reinhard Bäthge. „Denn es wäre schön, wenn wir in Vöhrum endlich mal wieder eine Meisterschaft feiern könnten.“ Zunächst jedoch gilt die ganze Konzentration der Partie in Bülten. „Das wird richtig schwer für uns“, warnt Bäthge, der es nicht weit bis zum Platz hat, wohnt er doch in Bülten. „Für mich ist das quasi ein Heimspiel“, sagt er und lacht.

Geschenke erwartet er indes keine. Im Gegenteil: „Die Bültener werden hoch motiviert sein und von der ersten bis zur letzten Minute kämpfen.“ Bange ist ihm allerdings keineswegs. „Wenn wir die Leistung abrufen, die wir in den vergangenen Wochen gezeigt haben, bin ich zuversichtlich, dass wir die drei Punkte holen werden.“ Und die will er auch unbedingt verbuchen, „schließlich sitzt uns Oberg noch im Nacken und wartet auf einen Ausrutscher von uns“, erläutert Bäthge.

Er geht jedoch nicht davon aus, dass sich die Arminia kurz vor dem Ziel noch abfangen lässt. „Die Oberger werden zwar ihre beiden Spiele gewinnen, so dass wir noch vier Zähler holen müssen, um ganz sicher zu gehen - aber das werden wir schaffen“, prognostiziert er. Das Schöne sei, „dass wir es in eigener Hand haben und auf keinerlei Hilfe angewiesen sind“. Und wenn dabei am Ende der Titel herausspringt, „ist das umso schöner. Am wichtigsten aber ist, dass wir aufsteigen. Ob wir das als Erster oder Zweiter tun, ist egal“, betont Reinhard Bäthge.

die Abstiegsfrage

Am kommenden Sonntag kann in der 1. Kreisklasse die Frage geklärt werden, wer die PSG Peine auf dem Gang in die 2. Kreisklasse begleitet. Zwei Teams kommen dafür noch in Betracht: Schlusslicht TSV Hohenhameln II und der Vorletzte aus Rosenthal. Beide Mannschaften weisen jeweils 15 Punkte auf, wobei die Falken allerdings den Vorteil haben, dass sie noch eine Partie mehr absolvieren müssen.

Für die Hohenhamelner hingegen steht am Sonntag schon das letzte Spiel auf dem Programm. Sie erwarten den SV Bettmar und müssen unbedingt gewinnen, denn die Falken haben auch noch die weitaus bessere Tordifferenz. Der TSV geht jedoch zuversichtlich in diese Partie, hat er doch zuletzt das Kellerduell in Rosenthal mit 4:3 gewonnen. Nun soll der zweite Dreier in Folge eingefahren werden.

Doch auch wenn der gelingen sollte, ist der TSV auf die Ergebnisse der Falken angewiesen. Gewinnen diese eines der beiden Spiele gegen Bortfeld oder Plockhorst, bedeutet das den Klassenerhalt. Die Rosenthaler haben also somit zwei Mal die Möglichkeit, aus eigener Kraft den Abstieg zu vermeiden.

Dennoch: „So lange auch nur eine kleine theoretische Chance besteht, den letzten Tabellenplatz abzugeben, müssen wir versuchen, diese Chance zu nutzen“, betont Hohenhamelns Trainer Lars Schiller.

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