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„Ein zweiter Abstieg darf nicht passieren“

Hinrundenbilanz in der Fußball-Kreisliga: SV Bosporus „Ein zweiter Abstieg darf nicht passieren“

Oft gehören die Absteiger im Jahr darauf in der tieferen Klasse zu den Topteams und spielen um den Aufstieg mit. Doch im Falle der Kreisliga-Fußballer des SV Bosporus Peine ist es genau andersherum.

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Schwere Saison: Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga muss der SV Bosporus Peine (am Ball Lutz Schabelski) auch in der Kreisliga um den Klassenerhalt bangen. Erschwerend hinzu kommt, dass Keeper Mehmet Ertas (links) den Klub in der Winterpause verlassen hat.

Quelle: im

Möglicherweise spielen sie in der kommenden Spielzeit nicht mehr in der Kreisliga, aber nicht, weil sie in die Bezirksliga aufsteigen, sondern weil dem derzeitigen Drittletzten der zweite Abstieg in Folge droht. Zwar beträgt der Abstand auf den Tabellenfünfzehnten (TSV Sonnenberg) derzeit sieben Zähler, doch sollten zwei Peiner Bezirksligisten absteigen, reicht der aktuelle Platz 14 nicht zum Klassenerhalt. „Ein erneuter Abstieg darf auf gar keinen Fall passieren“, sagt Bosporus-Abteilungsleiter Hüseyin Nuh Elma, der im Gespräch mit der PAZ sechs Fragen zur Hinrunde beantwortete.

- Meine Bilanz der Hinrunde: „Wir wussten, dass es eine schwierige Saison für uns wird. Dass es jedoch so schwer für uns wird und wir in der Winterpause so weit unten stehen, damit haben wir nicht gerechnet. Aber es ist, wie es ist.“

- Mein Spieler der Hinrunde: „Da gibt es gleich zwei: Michael Duda und Burak Acun. Die beiden halten die Mannschaft zusammen, wenn es nicht läuft. Sie sind aber nicht nur die beiden Kapitäne, sondern sie sind auch das Herz der Mannschaft.“

- Mein Pechvogel der Hinrunde: „Das ist unser Torwart Julian Voges. Denn bevor er im Sommer zu uns gekommen ist, hat er sich in seinem letzten Spiel für Münstedt das Kreuzband gerissen. Deswegen konnte er bislang noch nicht eine Minute für uns spielen. Er wird auch für den Rest der Saison ausfallen, weil wir kein Risiko eingehen wollen. Er wird sich auf die kommende Saison vorbereiten.“

- Meine größte Enttäuschung: „Das war das Spiel in Dungelbeck. Wir hatten zuvor mit 2:7 gegen Teutonia Groß Lafferde verloren und hatten uns für die Partie viel vorgenommen. Außerdem steckte Dungelbeck mit uns unten drin. Doch dann fahren wir dorthin und werden mit 0:6 abgeschlachtet - das war richtig bitter.“

- Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Unser Ziel muss es sein, mehr Punkte zu holen als in der Hinrunde. Denn die 18 Zähler sind definitiv zu wenig. Außerdem müssen wir auch vom Schlimmsten ausgehen. Das heißt: Da eventuell zwei Peiner Mannschaften aus der Bezirksliga absteigen, müssen wir am Ende mindestens den 13. Platz belegen. Denn ich verlasse mich nicht darauf, dass andere Mannschaften in unserem Sinne spielen.“

- Meine persönliche Zukunft: „Ich habe nicht vor, noch selbst in der Rückrunde zu spielen, dafür ist der Kader eigentlich groß genug. Es kann allerdings vorkommen, dass ich mich im Notfall schon noch einmal auf die Bank setzen werde.“

Info:

Aydin Urfa geht in der Rückserie wieder ins Tor

Neuzugänge: Vom Ligakonkurrenten TSV Eixe kehren Mikail Ari und Emre Kocak zurück zu den Peinern. Weiterhin verstärkt wird der Kader mit Cenk Kilic vom VfB Peine und Naser Tahiri aus Ölsburg.

Abgänge: Ein Problem ist auf der Position des Torwarts entstanden. Da Mehmet Ertas zum Rivalen MTV Peine und Benjamin Nemitz zu Adler Handorf wechselten, hat der SV Bosporus keinen etatmäßigen Keeper mehr, da Julian Voges verletzungsbedingt passen muss. „Deswegen wird Aydin Urfa wieder ins Tor gehen. Mit ihm im Tor sind wir in die Bezirksliga aufgestiegen. Auch wenn er gelernter Feldspieler ist, hat er mittlerweile auch im Tor eine gewisse Erfahrung“, erklärt Hüseyin-Nuh Elma. Ein weiterer Abgang ist Yasin Urfa. Er verlässt die Peiner in Richtung Braunschweig. Er spielt ab sofort für den Kreisklassen-Klub Rot-Weiß Braunschweig. „Yasin ist ein Riesenverlust für uns“, sagt Elma.

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