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Ein eiskalter Fluss, lodernde Flammen und Schlammgruben

Extremlaufen: Tri-Speedy Andreas Kessler startete beim Braveheart Battle Ein eiskalter Fluss, lodernde Flammen und Schlammgruben

„Es ist eine der härtesten Laufveranstaltungen in Deutschland“, betont Tri-Speedy Pressewart Carsten Janecke.

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Ziel nach 3:43 Stunden erreicht: Andreas Kessler musste beim Braveheart Battle laufen, robben, klettern, schwimmen und tauchen.

„Es ist eine der härtesten Laufveranstaltungen in Deutschland“, betont Tri-Speedy Pressewart Carsten Janecke. Dennoch oder gerade deshalb starteten 2621 Teilnehmer beim Braveheart Battle im fränkischen Münnerstadt. Bewältigen mussten sie 26 Kilometer, die gespickt waren mit Hindernissen - in einer Zeit von unter fünf Stunden.

„Man muss schon ein wenig verrückt, aber auch enorm fit sein, um diesen Wettbewerb zu absolvieren“, erklärte Janecke. Beides trifft offenbar auf seinen vereinskollegen zu, denn der Peiner Tri-Speedy Andreas Kessler stellte sich den diversen Herausforderungen. Bei einer Außentemperatur von sieben Grad musste der eiskalte Fluss Lauer (drei Grad) gleich mehrmals durchquert werden.

Außerdem gab es einen Höhenunterschied von 2400 Metern und zahlreiche Hindernisse: Robben unter einer in Kniehöhe abgesperrten Fläche durch Schlamm, klettern über sechs Meter hohe Strohballen, Hürden mit lodernden Flammen und Nebelwände.

„Am Bauhof waren Schlammgruben, die alle Kräfte abverlangten. Meistens konnte man sie nur mit Hilfe der anderen Läufer wieder verlassen“, sagte Janecke. Ruhephasen gab es keine, war eine Aufgabe erledigt, wartete sofort die nächste. Im Loch Ness (am Reichenbacher Rückhaltebecken) musste zunächst eine Strecke von 50 Metern geschwommen werden, anschließend stand Tauchen auf dem Programm.

Mit diesen Strapazen kamen nicht alle zurecht, einige Läufer mussten wegen Unterkühlung aufgeben, außerdem gab es mehrere Frakturen. Andreas Kessler aber, angefeuert von mehr als 10000 Zuschauern, kam nach 3:43 Stunden erschöpft, aber glücklich ins Ziel und landete damit auf Platz 475.

„Kleine Schürfwunden und reichlich blaue Flecken gab es gratis dazu. Doch Andreas ist total zufrieden die Rückreise angetreten“, bilanzierte Carsten Janecke.

rd

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