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Ein bisschen verturnt und ein wenig enttäuscht

Turnen Ein bisschen verturnt und ein wenig enttäuscht

Die Trampolin-Turnerinnen Lorine Arndt und Elise Henke hatten sich für ihre Premiere bei der Deutschen Meisterschaft im Synchronspringen viel vorgenommen. Doch trotz des intensiven Trainings reichte es am Ende "nur" zu Rang elf.

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Lorine Arndt (rechts) und Elise Henke vom MTV Vater Jahn Peine belegten bei der Deutschen Meisterschaft im Synchron-Trampolinturnen Rang elf.

Quelle: cb

Als Bruchlandung stufte die Trainerin diese Platzierung jedoch keineswegs ein. „Es war schon ein Erfolg, sich hier präsentieren zu dürfen - und blamiert haben wir uns auf gar keinen Fall“, bilanzierte Daniela Kola. „Aber“, fügte sie hinzu, „ein wenig enttäuscht waren wir schon.“

Schließlich schien es zunächst, also ob das MTV-Duo die Zielsetzung realisieren könnte. „Denn in den Pflichtübungen haben die beiden eine tolle Leistung gezeigt“, lobte Kola. Honoriert wurde selbige mit Rang sieben. „Damit wären wir im Finale gewesen.“ Doch bei der Kür lief es für Lorine Arndt und Elise Henke nicht wunschgemäß. „Da haben sie sich ein bisschen verturnt“, gestand Kola. Und das wirkte sich auf die Haltungsnoten aus - die Jury bewertete die Jahnerinnen nicht so gut wie erhofft. Folglich rutschten sie auf Rang elf ab und verpassten damit das Finale.

Ein Grund dafür sei auch gewesen, „dass die Trampoline in Stuttgart andere waren als die, die wir im Training benutzen“, sagte Kola. „Daran mussten die beiden sich erst einmal gewöhnen, weil das Sprungverhalten völlig anders ist. Beim Doppelsalto zum Beispiel mussten sie sich komplett umstellen.“

Doch obwohl die Voraussetzungen alles andere als optimal waren, „haben sie mit den anderen mitgehalten. Das war wichtig für Lorine und Elise zu sehen, dass sie auf diesem Niveau mitspringen können“, konstatierte Kola. „Außerdem haben die beiden in ihrer Kür den zweithöchsten Schwierigkeitsgrad in ihrer Altersklasse geturnt.“

Zwar wurde dieser Entschluss nicht mit einem Finalplatz belohnt, aber Elise Henke überzeugte dermaßen, so dass die 14-Jährige an Ort und Stelle vom TuS Aschendorf verpflichtet wurde. „Sie wurde angesprochen, ob sie für den TuS bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Ende Oktober mitturnen möchte - und nun ist sie quasi für diesen einen Wettbewerb an Aschendorf ausgeliehen“, sagte Kola, für die schon jetzt eines feststeht: In einem Jahr möchte sie wieder bei den Titelkämpfen auf Bundesebene starten. „Vielleicht gelingt es uns dann ja, dass sich zwei Pärchen des MTV Peine dafür qualifizieren.“

pet

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