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Ein abgefälschter Schuss setzt den VfB K.o.

Fußball-Härke-Pokal Ein abgefälschter Schuss setzt den VfB K.o.

Die Mission Titelverteidigung geht weiter: Tobias Buchner hat den Fußball-Bezirksligisten SV Lengede ins Endspiel des Härke-Pokal-Wettbewerbs geschossen.

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Nach Standardsituationen wurde es oft gefährlich, auch weil sich VfB-Keeper Lennart Limmer trotz Beinverletzung spielte. Hier steigt Lengedes Torschütze Tobias Buchner (rot) am höchsten.

Quelle: rb

Sein noch abgefälschter Gewaltschuss nach einem Eckball schlug im Winkel ein. Der frühe Treffer zum 1:0 (15.) war bereits der K.o. für den Liga-Rivalen VfB Peine, der mit seiner jungen Truppe am Ende vor allem der Großchance der Anfangsphase hinterhertrauerte.

SV Lengede - VfB Peine 1:0 (1:0). Bei der jüngsten Elfmeter-Krimi-Niederlage des VfB im Bezirkspokal ärgerte Peines Youngster Moritz Scharf die Lengeder noch mit einem Doppelpack. Doch diesmal zeigte der ansonsten beste Peiner Nerven im Torabschluss. Nach einem verunglückten Lengeder Befreiungsschlag eilte der 18-Jährige schon nach 120 Sekunden alleine auf SVL-Keeper Philipp Kurmeier zu, bekam den Ball aber nicht an ihm vorbei.

Den Schreck verdauten die Lengeder, die danach zwar das Spiel bestimmten, aber in der Offensive zu ideenlos agierten. Der vierte Eckball brachte dann jedoch den gewünschten Erfolg: Tobias Buchner drosch den Ball zur Führung ein (15.), die Dennis Mansfeld mit einem Kopfball schon in der Folgeminute hätte erhöhen können. Danach begannen die nur 92 zahlenden Zuschauer zu frieren.

Das Spiel wurde so trostlos wie das Wetter. Am DVD-Rekorder hätte man spätestens jetzt die Vorspul-Taste gedrückt und erst in der 60. Minute gestoppt, als Schiri Sebastian Rühmann nach einem Hinweis seines Assistenten Ingo Yazidi einen zunächst für Lengede gegebenen Elfmeter wieder zurücknahm. Danach am besten wieder vorspulen - bis zur 85. Minute. Erst die Schlussphase wurde noch einmal spannend, weil der VfB im Angesicht der Niederlage gezwungen war, noch einmal alles nach vorne zu werfen, die Partie wurde noch einmal hektisch, doch der SVL ließ nichts mehr anbrennen. Zufrieden war Kapitän Philipp Klein dennoch nur mit dem Weiterkommen. „Unsere Leistung war mit Abstand eine Katastrophe, wir haben gespielt wie Schlaftabletten und waren überhaupt nicht gedankenschnell“, schimpfte er. Am spannendsten waren noch Lengedes Eckball-Varianten und Freistoß-Finten. „Da wollten wir ein bisschen experimentieren, aber auch das war noch ziemlich verbesserungswürdig“, gab er zu.

VfB-Trainer Nedin Cerimovic war angesichts der Konstellation zufrieden damit, wie sein Team dem Favoriten Paroli geboten hatte. „Wir hatten drei A-Jugendliche dabei und nur einen Spieler auf der Bank - dafür haben wir alles reingelegt. Das einzige, was wir uns ankreiden können, ist, dass uns in der ersten Hälfte etwas der Biss in den Zweikämpfen gefehlt hat“, bilanzierte er.

Tor: 1:0 Buchner (15.).

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