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Ein Sieg – und Viktoria ist Nummer 1

Fußball-Bezirksliga 2 Ein Sieg – und Viktoria ist Nummer 1

„Wir wollen Peines Nummer eins in der Fußball-Bezirksliga bleiben“, unterstreicht VfB-Coach Carsten Doliwa vor dem Derby gegen Gastgeber Woltwiesche. Viktoria-Angreifer Martin Bode hat etwas dagegen: Beim Wiedersehen mit seinem Ex-Klub will er nicht nur sein Tore-Konto aufbessern, sondern mit Woltwiesche auch zum Überholmanöver ansetzen.

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In der vergangenen Saison spielte Martin Bode (links) mit dem VfB Peine noch gegen seinen heutigen Trainer Matthias Steinert (rechts).

Quelle: im

Viktoria Woltwiesche - VfB Peine (Sonntag, 14 Uhr). Ans Hinspiel erinnert sich Woltwiesches Stürmer Martin Bode gern zurück. Denn er steuerte zwei Tore zum 4:0-Sieg gegen seinen Ex-Klub bei. „Das lief ganz gut“, sagt der 24-Jährige, der ohnehin eine beeindruckende Quote in dieser Saison hat. 15 Spiele, 14 Tore – so lautet die Bilanz. „Ich habe mich weiterentwickelt“, sagt Bode, der sich in Woltwiesche wohlfühlt.

Das freut auch Co-Trainer Daniel Schierding, der von Bode sehr angetan ist. „Fußballerisch gab es nicht viel an ihm zu feilen. Taktisch muss er noch etwas disziplinierter werden. Aber Martin ist abgezockt vorm Tor, spielt schöne Pässe. Es macht Spaß, ihn spielen zu sehen – und menschlich ist er auch top“, sagt Schierding über den Neuzugang, der zuvor von der B-Jugend bis zur vergangenen Saison seine Tore für den VfB schoss. „Es war eine gute Zeit“, erinnert sich Bode an den Aufstieg in die Bezirksoberliga oder den Gewinn des PAZ-Cups.

Trotzdem entschied er sich für eine neue Herausforderung. Der wieselflinke Angreifer ist nach Braunschweig gezogen, die Fahrten nach Peine waren ihm zu weit. „Ich arbeite bei Volkswagen in Salzgitter. Von da sind es für mich nur zwölf Minuten nach Woltwiesche.“

Auf seine Ex-Kollegen, allen voran Steven Turek, mit dem er in dieser Woche noch telefonierte, freut er sich riesig. „Er wollte wissen, ob ich schon Angst vor dem Duell habe, aber ich habe ihn ans Hinspiel erinnert.“ Und obwohl die Viktoria jüngst gegen Kellerkind Königslutter patzte, ist Bode optimistisch, dass die Viktoria erneut gewinnt. „Da wir Räume brauchen, liegen uns mitspielende Teams wie der VfB. Wenn wir an die Leistung gegen Lengede anknüpfen können, wird das was. Da wackelte unsere Abwehr nicht und vorne sind wir immer für Tore gut“, sagt Bode, dessen Team mit einem Sieg den VfB überholen würde.

Genau das will VfB-Trainer Carsten Doliwa verhindern. „Wir wollen Peines Nummer eins in der Bezirksliga bleiben. Gegen ein Top-Team wie Woltwiesche wird das allerdings schwer“, sagt der Coach des Tabellensechsten.

Vor allem vor der Offensive der Viktoria hat er Respekt. „45 Tore in 17 Spielen – das ist schon hervorragend.“ Auch deshalb wäre er mit einem Punkt zufrieden.

Die jüngsten Statistiken dürften dem VfB jedoch Mut machen, dass vielleicht doch mehr herausspringt. In acht Spielen unter Doliwa kassierten die Peiner erst eine Niederlage, die letzten vier Auswärtsspiele gewann der VfB sogar. Und dann ist da ja noch die 0:4-Klatsche aus dem Hinspiel. „Die war im Training immer wieder Thema. Die Mannschaft will Wiedergutmachung und ist hoch motiviert“, betont Doliwa.

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