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Ein Sieg - und Jahn ist wieder Spitzenreiter

Handball-Regionsoberliga Männer Ein Sieg - und Jahn ist wieder Spitzenreiter

Derbyzeit in der Handball-Regionsoberliga der Männer: Bezwingt der MTV Peine heute den TVJ Abbensen, klettert er wieder auf Rang eins. Aber auch aus Prestigegründen möchte MTV-Trainer Jens Klein unbedingt zwei Punkte holen: "Denn ein Erfolg im Derby ist fast schon mehr wert als die Tabellenführung."

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Schwere Aufgabe: Niklas Kaufmann und Jahn erwarten heute Abbensen zum Derby.

Quelle: kn

MTV Peine - TVJ Abbensen (Donnerstag, 20. 30 Uhr, Silberkamphalle). „Nein“, betont Jahn-Coach Jens Klein, „motivieren muss ich für dieses Spiel keinen.“ Ohnehin: Sollte einer seiner Spieler nicht von allein heiß sein auf dieses Duell, „ist er fehl am Platz“, betont Klein, für den die Partie gegen den Kreisrivalen eine ganz besondere ist, geht es doch gegen Michael Kollmeyer. „Er ist ein guter Freund von mir“, sagt Klein.

Allein schon deshalb will Jahns Trainer das Derby unbedingt gewinnen. „Schließlich will ich mir im nächsten halben Jahr von Michael keine Sprüche anhören müssen“, erklärt Klein und lacht.

Allerdings, fügt er hinzu, „die zwei Punkte zu holen, wird richtig schwer. Denn die Abbensener waren gegen uns schon immer hoch motiviert - und deshalb erwarte ich auch ein enges Spiel“, mahnt Jens Klein.

Wie der MTV hat auch der TVJ Abbensen zuletzt überzeugt, besiegte er doch Schöningen deutlich mit 30:23. In der Schlussphase besaßen die Abennsener sogar die Gelegenheit, ein paar Varianten zu testen. „Für große taktische Experimente ist unser Kader aber zu klein“, erläutert Trainer Axel Richter. „Es ging eher darum, die Spieler auch mal auf ungewohnten Positionen einzusetzen“, sagt Richter, der im heutigen Derby die Jahner als klaren Favoriten einstuft. „Sie wollen aufsteigen - und sie müssten uns schon unterschätzen oder nervös werden, damit wir eine Chance haben.“

Voraussetzung für ein Spiel auf Augenhöhe sei zudem, dass die Abbensener Abwehr die nötige Aggressivität zeige. „Wenn uns das gelingt, kommen wir ins Tempospiel. Wenn nicht, dann läuft’s bei uns auch nicht.“

Sollte es eine Niederlage in der Silberkamphalle geben, sei die für sein Team aber auch kein Beinbruch. „Diese Punkte haben wir ohnehin nicht eingeplant.“

pet/mp

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