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Ein Sieg im Derby - und die HSG Nord ist Meister

Handball-Regionsoberliga Ein Sieg im Derby - und die HSG Nord ist Meister

Der Abstiegskampf in der Handball-Regionsoberliga geht allmählich in die entscheidende Phase. Sowohl die SG Zweidorf/Bortfeld II als auch die HSG Nord Edemissen II müssen um den Klassenerhalt bangen. Ausgerechnet jetzt erwartet beide Teams ein schweres Heimspiel.

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Zweidorfs Abwehr versucht den Wurf von Edemissens Marius Müller zu stoppen. Das Hinspiel gewann die HSG Nord klar 35:17.

Quelle: rb

Zweidorf empfängt Tabellenführer HSG Nord Edemissen und die HSG Nord II bekommt es mit dem Sechsten aus Stöcken zu tun.

SG Zweidorf/Bortfeld II - HSG Nord Edemissen (Sonntag, 13.10 Uhr). Die SG ist unter Druck, liegt sie doch drei Zähler hinter einem Nichtabstiegsplatz. Ausgerechnet jetzt ist aber der designierte Meister Edemissen zu Gast. Der Tabellenführer hat bisher lediglich drei Punkte abgegeben. „Deswegen wird es schwer, einen Sieg einzufahren“, glaubt Grobe, „außerdem werden die Edemisser alles dafür tun, uns in Schach zu halten, damit ihre Reserve den Klassenerhalt schafft.“

Für Edemissens Trainer Martin Staats ist die Schützenhilfe nur ein kleiner Ansporn. Er hat ein eigenes Ziel: „Wenn wir gewinnen, ist die Meisterschaft perfekt. Das sollte Ansporn genug sein.“ Allerdings ist er sich sicher, dass Zweidorf ums Überleben in der Regionsoberliga kämpfen werde. Deshalb warnt er vor der SG auch: „Wir dürfen sie nicht unterschätzen. Gegen unsere Zweite haben wir uns auch schwer getan.“ Auch der deutliche 35:17-Sieg im Hinspiel dürfe nicht überbewertet werden. „Da haben viele Spieler bei Zweidorf gefehlt. Dieses Spiel ist somit nicht aussagekräftig“, merkt Staats an.

Vier Spiele hat die SG-Reserve noch, um sich in Sicherheit zu bringen. „Wir haben uns vorgenommen, daraus sechs Punkte zu erkämpfen. Zusätzlich sind wir auf Fehler der anderen Abstiegskandidaten angewiesen“, sagt SG-Torwart Julian Grobe, dessen Team am Sonntag lediglich auf Marvin George und Sebastian Bürger verzichten muss. Bei der HSG Nord fehlen Sven Seffer und Maximilian Görl.

HSG Nord Edemissen II - MTV Stöcken (Sonnabend, 18.30 Uhr). „Wir müssen den Schwung aus der guten Leistung gegen unsere Erste in die letzten Spiele mitnehmen“, sagt HSG-Spieler Gunnar Bartels. Denn nach der äußerst unglücklichen 26:27-Niederlage im Vereinsduell ist der Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf einen Zähler geschrumpft. „Daher muss das Team jetzt liefern“, nimmt Bartels seine Mannschaft in die Pflicht. Er selbst wird krankheitsbedingt ausfallen. Aus privaten Gründen wird Till Schwarznecker nicht zur Verfügung stehen.

Dennoch werde Trainer Peter Wilck auf eine volle Bank zurückgreifen können, da sowohl A-Jugend-Spieler als auch spielberechtigte Spieler aus der ersten Mannschaft aushelfen. „Wichtig wird sein, aufgrund des breiten Kaders die Spielgeschwindigkeit hochzuhalten. Außerdem müssen wir gegen die robusten Stöckener die Anspiele an den Kreis von vornherein unterbinden“, betont Bartels.

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