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Ein „Sechs-Punkte-Spiel“ für Edemissen

Fußball-Bezirksliga Ein „Sechs-Punkte-Spiel“ für Edemissen

An die zuletzt erfolgreichen Wochen anknüpfen das haben sich der seit vier Partien ungeschlagene Fußball-Bezirksligist TSV Wendezelle und die seit drei Spielen siegreichen Teams des TSV Hohenhameln und des SV Bosporus Peine zum Ziel gesetzt. Viel vorgenommen hat sich auch der TSV Edemissen: Er will unbedingt Mitkonkurrent Vahdet Braunschweig besiegen und damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. „Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel“, konstatiert Edemissens Co-Trainer Frank Mennecke.

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Gegen den Spitzenreiter Rot-Weis Braunschweig gelang Edemissens Sven Siedentop (Mitte, rote Hose) zuletzt ein Doppelpack. Auf seinen Torriecher hofft die Eintracht auch morgen im Kellerduell gegen Vahdet in Braunschweig.

Quelle: Isabell Massel

TSV Edemissen – Vahdet Braunschweig. Keine guten Erinnerungen hat Edemissens Co-Trainer Frank Mennecke an das Hinspiel gegen den Vorletzten, ging das doch vor zwei Wochen mit 1:2 verloren. „Obwohl wir drückend überlegen waren und viel mehr Chancen hatten“, hadert er. Und dieser Erfolg habe dem Gast Aufwind gegeben, erklärt Mennecke und verweist auf die jüngste Bilanz der Braunschweiger. „Seit dem Sieg gegen uns haben sie viele Punkte geholt.“

Dennoch: „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen, denn dann können wir etwas beruhigter in die nächsten Wochen gehen“, betont Mennecke, dessen Team vor drei Tagen ebenfalls überzeugte und dem Titelaspiranten RW Braunschweig einen Zähler abtrotzte. Und das, obwohl der TSV auf etliche Akteure verzichten musste.

Auch am Sonntag gebe es personelle Probleme, sagt Mennecke. Ein Umstand, der sich auch auf die Taktik auswirkt. „Aufgrund der Ausfälle sind wir momentan nicht in der Lage, das Spiel zu machen, sondern können nur reagieren“, erläutert er. Gleiches gelte jedoch auch für die Braunschweiger. „Deshalb darf keiner ein schönes Spiel erwarten letztlich zählen nur die drei Punkte.“

VfL Bienrode – TSV Wendezelle. Noch keines seiner vier Spiele nach der Winterpause hat der TSV verloren. Klar, dass die Mainka-Elf ihren Aufwärtstrend fortsetzen möchte. Um das zu erreichen, soll die bislang bewährte Taktik beibehalten werden: Diszipliniert auftreten, wenig Chancen zulassen und über Konter für Gefahr sorgen.

„Unser Minimalziel ist ein Punkt“, erklärt Coach Thomas Mainka, dessen Team den Abstand zur Abstiegszone wahren möchte. Damit das gelingt, „müssen wir auf die beiden gefährlichen Bienroder Stürmer Rahimi und Kaya aufpassen“, warnt Mainka. Nicht zur Verfügung steht ihm dabei Henrik Kükemück.

SV Bosporus Peine – FT Braunschweig II. Drei Spiele, neun Punkte – so lautet die jüngste Bilanz des SV Bosporus, der sich binnen kurzer Zeit jeglicher Abstiegssorgen entledigte. Die Gründe für den aktuellen Erfolg sieht Peines Trainer Jürgen Simon in der Spielpraxis. „Wir hatten eine ordentliche Wintervorbereitung, leider aber nicht genügend Freundschaftsspiele.

Nun haben wir ein paar Begegnungen absolviert und die spielerische Entwicklung ist unverkennbar“, sagt Simon, der diese Erfolgsserie nun ausbauen möchte. „Insbesondere wegen des Hinspieles“, betont Bosporus-Trainer Jürgen Simon. Denn das ging mit 0:9 zu verloren. „Dafür wollen wir uns revanchieren“, erklärt der Coach, der auf Hadi Bacaksiz verzichten muss.

BV Germania Wolfenbüttel – TSV Hohenhameln. Erst ein Sieg gelang dem Titelaspiranten aus Wolfenbüttel in seinen bisherigen drei Partien nach der Winterpause. Doch nach dem 3:1-Erfolg gegen Bosporus folgte eine 1:3-Niederlage bei Leu Braunschweig und am vergangenen Wochenende ein 1:1 in Wendezelle. Zu wenig für die im ersten Saisonabschnitt stark auftretenden Germanen, um im Titelkampf noch mitzumischen.

Nun möchte Hohenhameln dafür sorgen, dass die Hausherren ihre Aufstiegsambitionen endgültig ad acta legen können. „Wir reisen nach Wolfenbüttel, um den Punktabstand zu verkürzen“, betont TSV-Spielertrainer Michael Jarzombek, dessen Team zuletzt drei Partien in Folge gewann. Entsprechend groß ist das Selbstbewusstsein. „Wir werden agieren und nicht reagieren und uns für die 0:5-Hinspielniederlage revanchieren“, verspricht Jarzombek, der ohne Tobias Malessa und Simon Mangeng auskommen muss.

Lars Lorenz
und Peter Konrad

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