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Ein Rad-Duathlon zum Brocken

Radsport: Peiner Eulenexpress Ein Rad-Duathlon zum Brocken

145 Kilometer mit dem Rennrad nach Bad Harzburg, dann noch mit dem Mountainbike auf den Brocken klettern und tags darauf 100 Kilometer zurückstrampeln - zwölf Teilnehmer haben die jüngste vom Peiner Eulenexpress organisierte sportliche Herausforderung gemeistert.

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Start in Handorf: 245 Kilometer mit dem Rennrad und 50 Kilometer mit dem Mountainbike bewältigte die Gruppe.

Was tun Radsportler, wenn sie gerädert sind? Sie mampfen Kirsch-Sahne-Kuchen auf dem sie einen Schoko-Keks mit Nuss-Nougat-Creme festgeklebt haben. Auch dank dieser Energie-Quelle haben alle zwölf Teilnehmer die jüngste vom Peiner Eulenexpress organisierte sportliche Herausforderung gemeistert: 145 Kilometer mit dem Rennrad nach Bad Harzburg, dann noch mit dem Mountainbike auf den Brocken klettern und tags darauf 100 Kilometer zurückstrampeln.

Eulen-PBP hatte die Peiner Radsport-Gruppe ihre Veranstaltung in Anlehnung an den Renn-Klassiker Paris-Brest-Paris genannt. Nur das die Buchstaben in diesem Fall für Peine-Brocken-Peine standen. „Die Tour war anspruchsvoll“, unterstrich Andre Ditzen vom Eulenexpress. 2300 Höhenmeter und 145 Kilometer waren auf dem ersten Abschnitt zwischen Handorf und Bad Harzburg zu bewältigen. In rund sechs Stunden meisterten die Fahrer, darunter auch Gäste aus Hamburg, den ersten Teil - und das, obwohl sie mit Dauerregen zu kämpfen hatten. „Aber wenn erstmal eine Grundfeuchte erreicht ist, ist es nicht mehr so schlimm“, sagte Eulenexpress-Fahrer Frank Eggert. Über Diekholzen, Seesen, Lautenthal, Clausthal-Zellerfeld und an der Okertalspere vorbei kämpfte sich die Gruppe nach Bad Harzburg. Ans Eingemachte ging es vor Lautenthal. „Der Anstieg dort zählt zu den Top-20 im Harz. Er hat 14 Prozent Steigung“, verdeutlichte Ditzen. Die Bergwertung entschied der Hamburger Gerald Heiß, der dort am besten zurecht kam.

Boxen-Stopp in Bad Harzburg: Die Fahrer stiegen dort auf Mountainbikes um, die Helfer auf drei Begleitautos in den Harz transportiert hatten. „Im Prinzip war es ein kleiner Duathlon“, sagt Ditzen. Die 1200 Höhenmeter zum Brocken kraxelten die Fahrer mit dickeren Reifen und Federung. „Das knallte ganz gut in den Beinen“, berichtete Ditzen von Ermüdungserscheinungen. Doch die Eulen und die Gäste hielten durch und überstanden auch die waghalsige Abfahrt mit bis zu Tempo 65 unverletzt. Die unerfahreneren Mountainbiker ließen Vorsicht walten: „Ich habe viel geschoben oder das Mountainbike getragen“, erzählt Ditzen.

Tags darauf hatten sich die Fahrer noch einen 100 Kilometer langen Rückweg mit dem Rennrad zugemutet - und angesichts von den ersten Sonnenstrahlen der Tour und Rückenwind mächtig reingebolzt. Zum Schluss ließen die Kräfte dann doch merklich nach - da halfen auch die selbst gebackenen Cranberry-Energieriegel der Eulenexpress-Helfercrew nicht mehr. „Da hat man dann doch gemerkt, was man am Vortag schon geleistet hatte“, schilderte Frank Eggert. Trotz des Regens und einem Plattfuß kurz nach dem Start und kurz vorm Ziel waren die Fahrer begeistert. „Aber ich werde mich jetzt wohl mal um ein Sponsoring für Regenjacken bemühen“, scherzte Ditzen.cm

Die Teilnehmer

Folgende Fahrer haben den Eulen-PBP mit 245 Kilometern auf dem Rennrad und 50 Kilometer auf dem Mountainbike geschafft: Frank Eggert (Foto von links), Monika Janzen, Olaf Thies, Anneke Dauter, Jan Leutz, Jörg Köther, Gerald Heis, André Ditzen und Tino Grunwald. Christian Speicke, Melanie Hilbrecht und Timo Gerbing absolvierten den Part ab der Mountainbikestrecke. Unterstützt wurde das Team von den Helfern Szilvia Eiterer und Thomas Liedtke.

rd

Hintergrund

Rad-Marathon

410 Kilometer an einem Stück zurücklegen – das haben sich Thomas Liedtke und Andre Ditzen vom Peiner Eulenexpress für dieses Wochenende vorgenommen. Die beiden starten beim sogenannten „FLXHH“, der von Flensburg nach Hamburg auf dem Europa-Wanderweg X1 zu bewältigen ist. Gefahren wird die Strecke mit Cross-Rädern – warten doch unterwegs auch Schotter-Pisten, Kopfsteinpflaster oder Feldwege auf die Teilnehmer.

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