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Ein Punkt fehlt Tim Wiese zu Bronze

Leichtathletik Ein Punkt fehlt Tim Wiese zu Bronze

Ein vierter und achter Platz sowie drei neue Bestleistungen: Mit diesen Ergebnissen kehrte die LG Peiner Land von den Leichtathletik-Landesmeisterschaften in den Blockwettkämpfen der U16 zurück. Am erfolgreichsten aus LG-Sicht war Tim Wiese in der M14, der in Stuhr (nahe Bremen) im Block Lauf nur knapp den Bronzerang verfehlte.

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Das LG-Team, das bei der Landesmeisterschaft antrat: (v. l.) Elisa Berking, Sina Feleke, Tessa Schultalbers, Tim Wiese, Elisabeth Vetter und Johanna Eickhoff.

Quelle: Steffen Knoblauch

Bei mäßigen Witterungsbedingungen startete Wiese mit dem Weitsprung und erreichte dort 4,52 Meter. „Es wäre noch etwas mehr drin gewesen. Aber leider war der dritte Versuch ungültig - und der war im Bereich seiner Bestleistung“, bedauerte Betreuer Maik Schlote. Dafür bewies Wiese anschließend erneut, dass der Ballwurf seine stärkste Disziplin ist, kam er doch auf 48 Meter. Das bedeutete nicht nur neue Bestweite für ihn, sondern er übernahm auch die Führung. Die Spitzenposition konnte ihm auch nicht im 80-Meter- Hürdenlauf streitig gemacht werden, den er mit 14,42 Sekunden beendete. Davon beflügelt steigerte sich Wiese danach über die 100 Meter auf einen neuen Bestwert (14,25 sek).

Nun galt es, für die letzte Disziplin (2000 Meter) die Punkte und Zeiten zu errechnen. Vater Jens gab Tim die Zeiten vor, die er benötigte, um seinen dritten Platz nach vier Disziplinen zu verteidigen. Wiese lief ein couragiertes Rennen und kam nach 7:53,32 Minuten ins Ziel. Damit steigerte er seine Bestzeit zwar um mehr als 15 Sekunden, doch zu Bronze reichte es nicht. Er kam auf 2086 Zähler und wurde Vierter. Ganz bitter für ihn: Rang drei verpasste er um ein einziges Pünktchen.

In der weiblichen Jugend U16 kämpfte ein Team der LG Peiner Land um Punkte, allerdings musste Sarina Barth wegen einer Verletzung passen. Zurück im Block Lauf meldete sich dagegen Elisabeth Vetter (W15), die in den vergangenen Monaten eine Verletzung im Hüftbereich auskurierte - und sie startete mit 12,97 Sekunden über 80 Meter Hürden, ihrer Paradedisziplin, ordentlich in den Wettkampf. „Man hat gemerkt, dass ihr noch etwas die Wettkampfpraxis fehlt. Mit der Zeit zum Einstieg bin ich aber sehr zufrieden“, sagte Trainer Steffen Knoblauch.

Doch Vetter hatte Pech. Denn nach dem Ballwurf (30,50 m), dem Weitsprung (4,38 m) und 100 Meter ( 14,23 sek) musste sie den Wettkampf beenden. „Die Hüfte machte sich wieder etwas bemerkbar, so dass wir kein Risiko eingehen wollten“, erläuterte Knoblauch.

Ihren vorerst letzten Wettkampf im Trikot der LG bestritt dagegen Tessa Schultalbers (W15), da sie für ein Jahr nach Neuseeland geht. Mit 2213 Punkten und Platz zwölf erzielte sie im Block Sprint/Sprung aber noch einmal ein gutes Ergebnis. Ihre beste Leistung zeigte sie dabei im Speerwurf. Den 500 Gramm schweren Speer warf sie im dritten Versuch auf die neue Bestweite von 28,75 Metern.

Einen Platz vor ihr landete Vereinskollegin Sina Feleke (2226 Punkte). Ihre stärkste Leistung bot sie über 80 Meter Hürden (14,08 sek). Und auch sie stellte mit dem Speer eine neue Bestleistung auf (20,85 m).

Dritte im Bunde beim Block Sprint/Sprung war Johanna Eickhoff, die mit 2034 Punkten Platz 16 belegte. Die meisten Zähler sammelte sie über 100 Meter (14,72). Das Team der LG, das am Ende mit 10246 Punkten den achten Platz belegte, komplettierte Elisa Berking (W15) im Block Wurf. Sie erreichte Rang sieben (1905).

Zum ersten Mal im Wettkampf hatte sie dabei den Diskus in der Hand - das ein Kilogramm schwere Wurfgerät katapultierte sie auf 16,71 Meter. „Beim Einwerfen waren auch Würfe um die 20 Meter dabei. Deshalb hätte es gerne auch noch etwas weiter gehen können“, erklärte Berking.

kno

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