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Ein Peiner Trio mit weißer Weste

Handball-Regionsliga der Frauen Ein Peiner Trio mit weißer Weste

Die Weste bleibt weiß: Den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Handball-Regionsliga der Frauen feierten die SG Adenstedt, die HSV Vechelde-Woltorf und der TSV Bildung Peine. Eine klare Niederlage hingegen kassierte die PSG Peine in Bad Harzburg.

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Alexandra Ebeling (links) und die HSV Vechelde-Woltorf besiegten den TuS Seershausen mit 31:20.

Quelle: rb

SG Adenstedt - MTV Vienenburg 19:18 (11:9). „Wir sind schwungvoll gestartet“, erklärte SGA-Trainer Frank Bugdoll. Doch nachdem sein Team mit 5:2 vorne lag, bekam Tanja Damian eine Sonderbewachung. „Und das zeigte Wirkung“, sagte Bugdoll, „unser Angriff kam ins Stocken.“ Vienenburg nutzte dies, ging mit 9:8 in Führung. „Daraufhin haben wir die Spielmacherin des MTV kurz gedeckt und bis zur Pause keinen Treffer mehr zugelassen“, erläuterte Bugdoll.

Auch Halbzeit zwei sei bis zum Schluss stark umkämpft gewesen. „Die letzten drei Minuten hatten es dann in sich“, sagte Bugdoll. Denn der MTV führte 18:17 und war in Ballbesitz, aber die SGA behielt die Nerven: Anna Bertram verwandelte einen Siebenmeter sicher zum 18:18, „und Jessica Schulze erzielte 30 Sekunden vor Ende den Siegtreffer“, sagte Bugdoll.

SGA: Schulze (5), Fischer (2), Damian, Bertram (4), Wedler (3), Claus (1), Zastrow-Klein (4).

HSV Vechelde Woltorf - TuS Seershausen/Ohof 31:20 (17:6). „Der Sieg war nie gefährdet“, resümierte HSV-Spielerin Julia Attermeyer, deren Team von Beginn an in Führung ging und selbige nicht mehr abgab. Bis zur Pause setzte sich die HSV über 8:2, 10:4 auf 17:6 ab. „Dabei haben besonders Tina Langeheine und Julia Preißner mit schönen Toren überzeugt“, lobte Attermeyer.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit verkürzten die Gäste zwar auf 10:18, „doch Sandra Morawiec hat uns mit einigen super Paraden den Rücken gestärkt“. Folglich fuhr die HSV einen deutlichen Sieg ein. „Dazu beigetragen haben auch die A-Juniorinnen Isabell Naumann und Theresa Grobe. Sie haben ausgeholfen und gleich mehrmals getroffen. Isabell war mit sieben Treffern sogar beste Torschützin“, sagte Attermeyer.

HSV: Langeheine (5), Attermeyer (1), Müller (3), Naumann (7), V. Jung (4), Preißner (5), J. Jung (4), Grobe (2).

TuS: Fricke (1), Kuehne (4), Steding (4), Schuster (2), Kasus (7), Krug (1), Brand (1).

FC Thiede - TSV Bildung 13:17 (7:8). „Wir waren mit nur sieben Spielerinnen angereist, aber die haben großen Kampfgeist gezeigt“, freute sich Bildung-Trainerin Heidi Caspari. Zwei Akteurinnen ragten noch heraus: Martina Sachse glänzte im Tor, und Alexandra Mühe war kaum zu stoppen und erzielte acht Tore. „In der zweiten Halbzeit wurde es nochmal eng, als Thiede auf 13:15 herankam. Aber wir haben danach nichts mehr zugelassen“, sagte Caspari.

TSV: Marquering (2), Mühe (8), Domfeld, Genter (6).

Bad Harzburg - PSG Peine 24:15 (10:5). „Wir haben in den ersten 20 Minuten überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Nach einem Zwischenstand von 0:8 konnten wir bis zur Halbzeit immerhin auf 5:10 verkürzen“, sagte PSG-Trainerin Monika Kruse. Nach dem Wiederanpfiff wechselte Lena Marie Schmidt in den Rückraum - und ihre Treffer von dort brachten die Peinerinnen wieder etwas näher heran. Allerdings sah Maike Schmidt Mitte der zweiten Halbzeit nach der dritten Zeitstrafe Rot. „Das schwächte unsere Abwehr, sodass wir das Spiel am Ende leider doch deutlich verloren“, sagte Kruse.

PSG: Lena Schmdit (5), Grote (5), Yegin (2), Handrich (2), Maike Schmidt.

rd

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