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Ein Derby-Sieg ist für den VfB Pflicht

Fußball-Bezirksliga Ein Derby-Sieg ist für den VfB Pflicht

In der Fußball-Bezirksliga 2 steht für den VfB Peine ein Schicksalsspiel auf dem Programm: Denn im Stadtderby gegen das Schlusslicht SV Bosporus Peine muss der Tabellenvorletzte unbedingt einen Sieg einfahren. Langt es dazu nicht, dürfte sich das Thema Klassenerhalt erledigt haben.

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Corbin Doppelhammer (links) und der VfB Peine müssen morgen gegen den SV Bosporus Peine (r. Alparslan Urfa) gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

Quelle: rb

VfB Peine - SV Bosporus Peine (Sonntag, 15 Uhr). Fast genau vor einem Jahr bestritt der VfB ebenfalls eine richtungweisende Partie, ging es doch im Spitzenspiel gegen Vahdet Braunschweig. „Damit wir noch eine Chance auf die Meisterschaft haben, müssen wir gewinnen. Spielen wir unentschieden, steigt Vahdet auf“, betonte der damalige VfB-Trainer Hendrik Hoppenworth in der PAZ-Vorschau. Zum Leidwesen aller VfBer endete die Partie mit 1:1 - Vahdet stieg auf und für die Grün-Roten zeigt die Kurve seitdem in eine Richtung: abwärts.

Saisonübergreifend kassierte der VfB anschließend in 32 Ligaspielen 96 Gegentore und verließ den Platz 19 Mal punktlos. Lediglich sieben Siege wurden erreicht. Die Konsequenz: Der Peiner Traditionsverein ist mittlerweile Vorletzter, entsprechend wichtig ist die morgige Partie. Gewinnt der VfB nicht, kann der Abstieg aufgrund des schlechten Tordifferenz schon so gut wie besiegelt sein. Daraus macht auch der zum Saisonende scheidende Trainer Hubert Meyer keinen Hehl: „Ein Sieg ist Pflicht. Wenn ein Spieler in dieser Partie nicht Vollgas gibt, dann verstehe ich die Welt nicht mehr!“

Noch im Hinspiel vor fünf Wochen gewann der VfB deutlich mit 4:1. In den folgenden vier Partien wurde jedoch nur noch ein Zähler eingefahren. Im Heimderby gegen den TSV Wendezelle (1:2) sowie am vergangenen Wochenende beim Lehndorfer TSV (0:5) mangelte es vor allem an der nötigen Einstellung. In solch wichtigen Duellen sind Leadertypen gefragt, die das Heft auch in schweren Spielsituationen in die Hand nehmen. Einer davon ist Emrullah Kaya. Er markierte im Hinspiel gegen Bosporus drei Treffer und avancierte zum Matchwinner. Doch nicht nur Kaya, „die ganze Mannschaft ist gefordert“, fordert Meyer.

Selbiges gilt auch für den SV Bosporus, der im vorerst letzten Derby auf Bezirksebene nochmal Akzente setzen will. „Wir werden uns wehren“, versichert Bosporus-Spieler Hüseyin-Nuh Elma: Nachbarschaftshilfe werde es jedenfalls nicht geben, betont der Routinier. „Sollten wir gewinnen und der VfB Peine steigt ab, müssen wir uns keine Vorwürfe machen. An uns liegt es ganz sicher nicht.“

Hoffnung auf den ersten Bosporus-Auswärtssieg in dieser Spielzeit verspricht die Rückkehr von Alparslan Urfa und Süleyman Odabasi. Der rotgesperrte Mehdi Dagasan wird Bosporus noch fehlen. Beim VfB steht Tim-Marvin Beuermann nicht zur Verfügung. Außer dem grippegeschwächten Außenverteidiger ist auch noch Kaya angeschlagen - beide Akteure erzielten die Treffer im Hinspiel.

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