Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Ein Bild vom Sohn spornt Marcus Stucke an

Triathlon Ein Bild vom Sohn spornt Marcus Stucke an

Tri-Speedys landen beim Landesliga-Start im Mittelfeld und werden 12. von 21 Teams. Marcus Stucke ist der schnellste Peiner. Tags darauf schaffen gleich mehrere Peiner persönliche Bestleistungen auf der Mitteldistanz.

Voriger Artikel
Vechelde muss zittern: Vahdet-Spiel wird wiederholt
Nächster Artikel
Kanuten kämpfen gegen Wind und „Urwald“ an

Sohn Jannik war Glücksbringer für Marcus Stucke.

limmer. Einige Peiner Tri-Speedys können vom Triathlon-Sport offenbar gar nicht genug kriegen. Im hannoverschen Stadtteil Limmer muteten sie sich Doppelstarts zu, absolvierten sie doch nach der Sprintdistanz tags darauf noch die Mitteldistanz - „Und erzielten dabei tolle Ergebnisse“, stellte Tri-Speedys-Pressewartin Tanja Wackerhage erfreut fest.

Mit 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen wurde in Limmer die Landesliga-Saison eröffnet. 9 Tri-Speedys stellten sich den hochsommerlichen Temperaturen samt Neoprenverbot. In Gruppen à 150 Startern ging es in den Stichkanal. Als positive Überraschung verließ der jugendliche Tobias Herrmann bei seinem ersten Wettkampf für die Herrenmannschaft das Wasser als Zehnter - dicht gefolgt von Marcus Stucke. Der hatte sich als besondere Motivation ein Bild seines einjährigen Sohnes auf den Fahrradlenker geklebt und lieferte eine der schnellsten Radzeiten des Tages ab. Auch der abschließende Lauf war sehr schnell, so dass er in 1:03:11 Stunde als 21. und schnellster Speedy finishte.

Dahinter waren viele Peiner dicht beieinander. Mario Haase hatte beim Schwimmen noch nicht die Form der Vorsaison, konnte aber durch die anderen beiden Disziplinen viele Plätze gutmachen und wurde 50.

Dahinter platzierten sich auch Patrick Harms (1:05:58 Std./60.) und Niklas Arndt (1:06:19 Std./62.) im vorderen Feld. Harms lieferte mit 16:20 Minuten immerhin die viertschnellste Laufzeit des Tages ab. „Ich hatte gar nicht so ein gutes Gefühl beim Laufen, aber nach dem schnellen Radfahren kann das auch leicht mal täuschen“, war er selbst etwas verwundert über seine Leistung.

Nach 1:07:31 Stunde (76.) kam auch Tobias Herrmann ins Ziel. Er hatte beim Radfahren und Laufen zwar einige Konkurrenten vorbeiziehen lassen müssen, aber es reichte, um als fünftschnellster Speedy in die Wertungsränge zu kommen. Das gute Mannschaftsergebnis komplettierten Rene Kuck (1:07:43/79.), Andree Bosse (1:10:23/112.), David Hilarius (1:10:42/117.) und Dennis Wittek (1:26:50/168.). Damit erreichten die Speedys den 12. Platz von 21 Mannschaften in der Landesliga. „Mit dem Abstieg hat das Team also vermutlich nichts zu tun“, freute sich Pressewartin Wackerhage. Zumal: Am Sonntag können die Peiner ihren Heimvorteil beim Triathlon am Eixer See nutzen.

Mit noch größerer Hitze mussten die Peiner auf der Mitteldistanz kämpfen. Es galt, 2 Kilometer zu schwimmen, 90 Kilometer Rad zu fahren und 21 Kilometer zu laufen. Noch etwas geschafft vom Vortag gab es starke Leistungen. Patrick Harms etwa stellte in 4:40 Stunden ebenso eine persönliche Bestleistung auf wie Rene Kuck (5:19:50/182.). Mario Haase erreichte in 4:56:07 Stunden als 86. das Ziel. „Ich habe den Liga-Wettkampf am Vortag deutlich gemerkt und habe zudem auf der ersten Rad-Runde zu viel Druck gemacht“, bilanzierte er.

Für Jan Pfitzner und Dirk Petersen war es das erste Rennen über eine so lange Distanz. Während Pfitzner seine Marschroute gut durchzog und als dritter Speedy unter 5 Stunden blieb (4:57:44/96.), wurden bei Petersen die letzten Laufkilometer zum Kampf gegen den inneren Schweinehund. Er finishte gemeinsam mit Ralf Schareina in 5:50:00 (Platz 282 und 283). Knapp dahinter folgte Simon Tessnow in 5:50:28 (285.).

Als einzige Frau der Tri-Speedys wagte sich Diane Lack erstmals über die Mitteldistanz - und genoss den Wettkampf: „Das Schwimmen im Kanal war super mit der unerwartet spannenden Kulisse aus Industriebrache und Kränen im Hintergrund“, schwärmte sie. In 5:26:30 Stunde kämpfte sie sich auf Platz 18.rd

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine