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Ein 0:0 im Derby - aber zwei Verlierer

Fußball-Bezirksliga Ein 0:0 im Derby - aber zwei Verlierer

Zehn Punkte aus den letzten vier Spielen: Die Erfolgsserie des abstiegsbedrohten TSV Edemissen kommt jedoch wohl zu spät, um den Klassenerhalt noch zu schaffen. Im Kellerduell und Derby gegen Hohenhameln gab es ein torloses Remis, nun haben beide Mannschaften nur noch eine rechnerische Chance auf den Klassenerhalt.

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Weggefaustet: Hohenhamelns Torwart Philip Schaare klärt in dieser Szene kompromisslos vor Edemissens Mittelfeldspieler Sebastian Mass (weißes Trikot).

Quelle: Isabell Massel

TSV Edemissen - TSV Hohenhameln 0:0. „Wir haben vier Mal nicht verloren, eine schöne Serie hingelegt, doch am Ende war die Anspannung wohl doch zu groß“, resümierte Edemissens Trainer Reinhold Düsterhöf nach der Nullnummer im brisanten Derby.

Seine Mannschaft kam in der Anfangsviertelstunde überhaupt nicht ins Spiel und blieb bis zur Pause ohne jede Torchance. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Gäste schon klar führen müssen, doch vor dem Tor der Platzherren versagten insbesondere Tobias Buchner die Nerven. Frei vor dem Edemisser Tor scheiterte er zweimal (4., 17.) am glänzend reagierenden Torhüter Dennis Hennigs, der wie sein Gegenüber Philip Schaare aus der jeweiligen Mannschaft herausragte.

Nach Wiederbeginn war es erneut Tobias Buchner (48.), der den Führungstreffer auf dem Fuß hatte, doch an Hennigs kam er an diesem Spieltag nicht vorbei. Auf der Gegenseite blieb ein Freistoß von Sven Siedentop (60.) die einzige halbwegs torgefährliche Situation, doch Schaare klärte zur Ecke.

Zehn Minuten vor dem Ende dann der einzige zügig vorgetragene Konter der Platzherren. In Überzahl wurde Badreddine Jelidi hervorragend freigespielt, doch aus halbrechter Position scheiterte der Edemisser an der Querlatte. „Wenn Jelidi den rein macht, ist das Ding durch“, betonte Düsterhöf.

Wenn Dennis Hennigs auf Seiten der Gastgeber dann doch einmal geschlagen war, half den Platzherren die Querlatte. Zuerst scheiterte Norman Willatowski per Kopf an der Torbegrenzung und in der Schlussphase klebte dem eingewechselten Murat Akkoc das Pech doppelt an den Stiefeln. Nachdem er zuvor ebenfalls im Edemisser Torhüter seinen Meister gefunden hatte, hämmerte er den anschließenden Eckball direkt an den Querbalken.

„Wir haben noch einmal alles reingeworfen und wurden dafür nicht belohnt. Ein Sieg für uns wäre aufgrund der Chancen gerechtfertigt gewesen“, bilanzierte Hohenhamelns Spielertrainer Lars Mehrmann, der auf Torjäger Marco Di Nunno verzichtet hatte. Der saß zu Beginn zwar noch auf der Auswechselbank, doch in der Halbzeit mischte er sich frustriert und umgezogen unter die Zuschauer. Der Frust stand dann am Ende allen ins Gesicht geschrieben, doch zu diesem Zeitpunkt kannten sie das Broistedter Ergebnis noch nicht.

Edemissen: Hennigs - Buchholz, Riethmüller (9. Grobe), A. Mass, Thomas Erich, Siedentop, Leßmann, Torsten Erich, Düsterhöf, Jelidi (84. Stolte), S. Mass.
Hohenhameln : Schaare - Mangeng, Richau, Lorenz, Akar (61. Akkoc), Mehrmann (51. Elligsen), Ottenberg (46. Dalaf), T. Buchner, C. Buchner, Willatowski, Apel.

ua

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