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Eileen Ansorge trifft und trifft und trifft

Frauen-Fußball Eileen Ansorge trifft und trifft und trifft

Was für ein Final-Krimi! Mit ihrem Tor zehn Sekunden vor Abpfiff hat die überragende Eileen Ansorge den Fußballerinnen der SG Wipshausen/Didderse die Titelverteidigung beim eigenen Hallenfußball-Turnier beschert.

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Überragende Torjägerin: Eileen Ansorge (beim Schuss) von der SG Wipshausen/Didderse war nur schwer zu stoppen, 13 Tore erzielte sie.

Quelle: rb

Die SG hatte gegen den TSV Rüningen zwischenzeitlich eine 3:0-Führung verspielt und lag schon 3:4 hinten. „Da haben wir alle gedacht, das wird nichts mehr“, schilderte SG-Trainer Lothar Gehrke. Doch sein Team schüttelte sich und kam zurück.

Mit 5:4 gewannen die Gastgeberinnen schließlich das verrückte Finale. Nach Abpfiff stürmten die SG-Spielerinnen auf Siegtorschützin Eileen Ansorge zu und feierten ausgiebig. „Bis 23.30 Uhr ging es noch weiter“, verriet Coach Gehrke.

Ungeschlagen war der Kreisligist damit durch das Turnier in der Didderser Sporthalle marschiert. „Das Kombinationsspiel hat super geklappt. Und vielleicht hatten wir auch einen Vorteil, weil wir die Bedingungen in unserer kleinen Halle vom Training gut kennen“, sagte Gehrke.

In Gruppe A dominierte die SG alle drei Spiele und kassierte dabei nur ein einziges Gegentor. Im Halbfinale fegte die Truppe des Trainerduos Lothar Gehrke/Volker Hintzen den TTC Rieseberg/Scheppau mit 5:1 vom Feld und schnappte sich im Finale gegen den TSV Rüningen schließlich die 50 Euro Siegprämie. Überragend beim Gastgeber: Talent Eileen Ansorge. Sie war die beste Torjägerin des Turniers, gleich 13 Treffer erzielte sie. Das ist umso bemerkenswerter, weil die Teams auf Handball-Tore spielten. „Es gab viele Pfosten- und Lattenschüsse“, merkte Gehrke an.

Entscheidend am SG-Erfolg beteiligt gewesen sei auch eine Spielerin, die ansonsten nicht so im Rampenlicht steht: Ersatztorfrau Charmaine Lang. Sie sprang ein, nachdem Stammkeeperin Larissa Hintzen wegen eines privaten Termins hatte aufhören müssen. „Und Charmaine hat ihre Sache sehr gut gemacht“, lobte Gehrke.

Nicht so rund lief es für den zweiten Peiner Vertreter. Der TSV Wendeburg schloss das Turnier ohne Tor als Letzter ab.

cm

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