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Effektive SG darf Pokal-Eis naschen

Frauen-Fußball-Kreispokal Effektive SG darf Pokal-Eis naschen

Erst schossen sie vier Tore, dann zettelten sie vor Freude mit ihren Fans die La-Ola-Welle an: Die Fußballerinnen der SG Schmedenstedt-Dungelbeck haben dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei den Kreispokal gewonnen.

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Pokal-Leiter Günter Brand (links) gratulierte der SG Schmedenstedt/Dungelbeck zum Triumph. Das Team um Kapitänin Daniela Wolff besiegte im Finale den SSV Plockhorst mit 4:1.

Quelle: im

Im Finale in Schwicheldt kämpften sie den SSV Plockhorst mit 4:1 nieder und füllten den Pott danach mit einer Leckerei.

SG Schmedenstedt/Dungelbeck - SSV Plockhorst 4:1 (1:1). Siegesfeier in der Groß Ilseder Eisdiele! Weil die SG sich dort mit einem gemeinsamen Eis-Essen am Tag zuvor auf die wichtige Partie eingeschworen hatte, lud der Eisdielen-Chef die Mannschaft zum Triumph zu Stracciatella, Erdbeere und Co ein.

Dass die SG Pokal-Eis aus dem Pott naschen durfte, lag vor allem an Hälfte zwei. Die Viererkette des Teams war teilweise bis zur Mittellinie vorgerückt, das frühe Stör-Manöver behagte den Plockhorsterinnen überhaupt nicht, sie verloren die Übersicht und leisteten sich Fehlpässe en masse. Und weil Leistungsträgerin Laura Austen ihrem Team nach einem Zusammenprall mit Brustkorb-Schmerzen nicht mehr helfen konnte, hatte der SSV am Ende nichts mehr entgegenzusetzen. Nicole Baumgärtner mit ihrem zweiten Abstaubertor nach einem Torwart-Fehler (52.), die starke SG-Spielgestalterin Daniela Wolff per Foulelfmeter (70.), und Mandy Baumgärtner nach einem Konter (82.) machten den Pokaltriumph perfekt.

Nach diesem klaren 4:1-Sieg hatte es vor der Pause nicht ausgesehen. Ganz im Gegenteil: Vom frühen Rückstand (6.) hatte sich der SSV schnell erholt, legte die Anfangsnervosität ab, übernahm die Initiative und erspielte sich angetrieben von der quirligen und dribbelstarken Laura Austen gute Torchancen. Per Freistoß aus 20 Metern glich Zwillingsschwester Diana Austen dann verdientermaßen zum 1:1 aus (16.). Gleich mehrmals mussten die Dungelbeckerinnen und Schmedenstedterinnen danach noch in höchster Not klären, doch sie retteten das 1:1 in die Halbzeit-Pause und steigerten sich danach.

SSV-Coach Gerald Wiedenroth war hingegen enttäuscht vom Auftritt seines Teams in Hälfte zwei: „Zur Halbzeit hätten wir 3:1 führen können, dann läuft das Spiel ganz anders, aber als sich Laura dann verletzt hat, waren wir zu schwach. Finale können wir offenbar nicht so richtig“, verwies der Coach auf die dritte Niederlage im vierten Endspiel.

SG-Trainer Mirko Hülzenbecher freute sich dagegen über ein Happy End: „Das war ein schönes Abschiedsgeschenk für mich, aus beruflichen Gründen habe ich leider keine Zeit mehr, die Mannschaft weiter zu coachen.“ Das übernahm daher schon Carsten Aurisch. Der war ganz begeistert vom Auftritt seiner Spielerinnen, die fast aus jeder Chance auch ein Tor gemacht hatten: „Vielleicht war unsere Effektivität auch das, was uns ausgezeichnet hat“, sagte er. Und weil SSV-Wirbelwind Laura Austen von einer Spielerin allein nur schwer zu stoppen sei, habe es die Mannschaft im Kollektiv lösen sollen - und diese Aufgabe prima erledigt.

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