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Edemisserinnen stehen im Derby unter Druck

Handball-Landesliga Edemisserinnen stehen im Derby unter Druck

Das wochenlang sieglose Team gegen die erfolgreiche Aufstiegsmannschaft: So lauten die Vorzeichen für das Landesliga-Kreisderby am Sonntag zwischen den an vorletzter Stelle liegenden Handballerinnen der HSG Nord und den auf Platz drei gekletterten Spielerinnen von Vater Jahn Peine.

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Teresa Carmon und die HSG Nord erwarten Jahn zum Derby.

Quelle: Isabell Massel

HSG Nord Edemissen - MTV Vater Jahn Peine (Sonntag, 17 Uhr). Das jüngste 18:20 gegen Rhumetal war für die HSG Nord die vierte Niederlage in Folge, als Vorletzter geraten die Edemisserinnen zusehends unter Druck. „Die Niederlage haben wir verarbeitet. Aber bitter ist es doch, denn wir haben zum wiederholten Mal ein enges Spiel verloren“, blickt Edemissens Trainer Frank Pausewang auf das 18:20 zurück. Bange machen zählt für ihn jedoch nicht. Er setzt auf die Leistungsstärke seiner Mannschaft. „Letzte Saison war es ähnlich. Damals holten wir in der Hinrunde wie jetzt wenig Punkte und holten dann auf.“

Gegen den MTV zu gewinnen werde jedoch schwer, betont Pausewang, der dem Aufsteiger ein mehr als gutes Zeugnis ausstellt. „Vater Jahn spielt ein unheimlich hohes Tempo. Die Spielerinnen sind zweikampfstark, sie gehen konsequent in die Lücken und sind torgefährlich.“ Für seine Mannschaft werde es daher darauf ankommen, dass Tempo der Peinerinnen nicht mitzugehen und - wie im zurückliegenden Spiel gegen Rhumetal - in der Abwehr sicher zu stehen. Und: „Wir müssen Vater Jahn schon durch die Körpersprache zeigen, dass es schwer wird, bei uns hinten durchzukommen.“

Anders als bei den Edemisserinnen herrscht bei den Peinerinnen eitel Sonnenschein. „Meine Mannschaft spielte bislang eine tolle Serie, und den Schwung der letzten beiden Siege wollen wir mit ins Derby nehmen“, betont MTV-Trainer Carsten Bührig, der auch Sonntag punkten will. „Denn wir wollen uns in der Spitzengruppe festsetzen.“

Damit das klappt, fordert Bührig von seinen Spielerinnen, dass sie wieder von Beginn an Druck auf die gegnerische Abwehr ausüben. „Und wir müssen hinten aktiv Bälle erobern, um unser Konterspiel umzusetzen.“

jh

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