Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Edemissen verdaddelt 19:9-Führung

Handball-Landesliga Edemissen verdaddelt 19:9-Führung

Rückschlag im Rennen um Platz eins: Einen Punkt verschenkt haben Edemissens Landesliga-Handballer, für die es gegen Moringen trotz einer Zehn-Tore-Halbzeitführung nur zum Remis reichte. Enttäuschung auch beim Heimspiel der Groß Lafferder, die Hondelage deutlich unterlagen.

HSG Nord Edemissen – MTV Moringen 36:36 (19:9). „Wir haben Lehrgeld gezahlt“ – so brachte HSG-Torwart Jörn das Geschehen zweier völlig verschiedener Halbzeiten auf den Punkt. „Moringen kam erste Hälfte kaum zum Luft holen“, lobte Ohms seine Spieler, die die Gäste nach dem 8:6 (12.) förmlich überrannten.

Hinten wurde energisch zugefasst, dem Gegner nur wenig Platz gelassen. „Und vorn wurde fast jede Chance verwertet“, unterstrich Ohms. Folge: Bereits zur Pause führte die HSG klar mit 19:9.

Nach dem Wechsel schalteten die Edemisser einige Gänge zurück, dennoch sah es bis zum 25:16 (40.) danach aus, als ob sie die Partie nach Hause schaukeln. Mehrere Fehlwürfe und Fehlpässe hintereinander brachten die Wende. Moringen nutzte die Einladungen zu Toren. „Die haben Morgenluft gewittert, bei uns haperte es in allen Bereichen“, monierte Ohms.

Peu à peu holten die Gäste den Rückstand auf. Per Freiwurf fiel in letzter Sekunde der Ausgleichstreffer, der Ball wurde dabei um den Block geworfen. „Dieses Tor war symptomatisch für unsere Leistung in der zweiten Hälfte“, konstatierte Ohms.

HSG Nord: Ohms, Oppermann (beide Tor), Funk (3), Wilck, S. Seffer (3), Springer (7), T. Seffer (6), Meinhardt, Schöne (1), Michaelis (3), Winkler (12), Hülssner (1).

MTV Groß Lafferde – MTV Hondelage 21:31 (11:13). „Die Niederlage war verdient. Verloren ging das Spiel in erster Linie, weil wir kurz nach der Halbzeit das Torewerfen eingestellt haben“, ärgerte sich MTV-Betreuer Dennis Bühn.

„Erste Hälfte war es eine enge Kiste“, berichtete Bühn von einem soliden Auftritt der Seinen, obwohl sie fast immer mit ein, zwei Toren zurücklagen. Nach dem 17:18 (39.) kam der besagte Bruch: „Ab da fehlte bei uns vorn jeglicher Druck. Die Abläufe klappten überhaupt nicht mehr, Verunsicherung machte sich breit.

Es war wie verhext“, fand Bühn keine Erklärung für Lafferdes desolate Angriffsleistung. Die Hondelager nutzten die Schwächen und konnten so durch Konter viele einfache Treffer erzielen.

MTV Groß Lafferde: Hager, Könnecker (beide Tor), Hillmer (3), Slabon (1), Novin, Müller (2), Neumann (3), Oppermann (3), Ksoll (1), Marris (8/6), Singenstreu.

jh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.