Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Edemissen ist effektiver als Sierße/Wahle

Fußball: Volksbank-Kreispokal Edemissen ist effektiver als Sierße/Wahle

Die Favoriten sind im Viertelfinale des Volksbank-Kreispokals weitergekommen. Lediglich die Fußballer von Pfeil Broistedt benötigten in Oberg das Elfmeterschießen. Die Kreisliga-Topteams Vechelde und Edemissen hatten genauso wenig Mühe wie Titelverteidiger Teutonia Groß Lafferde.

Voriger Artikel
Lieckfeldt schießt Siegtor in der 87. Minute
Nächster Artikel
Lemke schießt das 100. Lengeder Meisterschaftstor

Edemissens Torhüter Branco Broschinski faustet den Ball in den Rücken des Sierßers.

Quelle: im

Arminia Vechelde - TSV Essinghausen 7:0 (2:0). Vecheldes Trainer Thomas Mühl gab den Spielern Einsatzzeiten, welche in letzter Zeit nicht so häufig zum Zuge gekommen waren. Dennoch konnte der Kreisligaspitzenreiter ungefährdet ins Halbfinale einziehen. „Die Spieler haben ihre Sache gut gemacht und gezeigt, dass wir auf sie zurückgreifen können, wenn demnächst die entscheidenden Spiele anstehen“, lobte Mühl. „Einige Angriffe hätten wir dennoch cleverer ausspielen müssen.“

Dem Tabellenletzten der Kreisliga attestierte er eine dennoch ansprechende Leistung. „Sie waren bemüht. Sie haben versucht nach vorne zu spielen. Überrascht hat mich jedoch, dass sie nach dem Rückstand immer offener wurden und wir die Führung ausbauen konnten.“

Tore: 1:0 Kornmann (16.), 2:0, 4:0, 7:0 Scharenberg (27., 58., 78.), 3:0, 5:0 Puchalowitz (48., 69.), 6:0 Fichtner (72.).


TSV Sierße-Wahle - TSV Edemissen 1:4 (0:1). „Wir haben eine gute Moral bewiesen“, freute sich Sierßes Coach Dennis Kleinschmidt. So habe Patrick Kreutz die Riesenchance zum 2:2 gehabt, jedoch konnte er den Ball nicht im Tor unterbringen. „Im Gegenzug macht Edemissen das 3:1“, ärgerte er sich. Trotz des Ausscheidens ist er zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Die Edemissener waren nicht unbedingt die bessere Mannschaft, jedoch haben sie die Tore gemacht und sind somit auch verdient weiter.“

Dabei musste der zwei Klassen höher spielende Kreisligist nach Gelb-Rot für Nikolaus Zimbalist wegen wiederholten Foulspiels ab der 59. Minute in Unterzahl agieren. „Dafür haben wir es souverän gemacht, obwohl wir noch klare Chancen versiebt haben“, meinte Edemissens Trainer Carsten Doliwa.

Tore: 0:1 Düsterhöf (23.), 0:2 Leßmann (51.), 1:2 Eggeling (55.), 1:3 Karasahin (69.), 1:4 Göksen (84.).


TSV Sonnenberg - Teutonia Groß Lafferde 0:3 (0:2). „Wir haben verdient verloren“, gestand Marco Sauer, Trainer vom TSV Sonnenberg, „Lafferde hat den größeren Willen gezeigt, ins Halbfinale einzuziehen.“ Seine Mannschaft habe zunächst gut begonnen, wurde aber für die offensivere Ausrichtung als zuletzt nach zehn Minuten bestraft. „Wir machen den Fehler im Mittelfeld. Lafferde hat uns dann gut ausgekontert.“

In der Folgezeit fiel es seiner Mannschaft zunehmend schwerer mit dem Titelverteidiger mitzuhalten, sodass die Teutonen nicht mehr in Gefahr gerieten. „Ich muss die Niederlage auf meine Kappe nehmen, dafür dass ich eine offensivere Taktik gewählt habe“, nahm Sauer sein Team in Schutz.

Tore: 0:1, 0:3 Paul (7., 77.), 0:2 Hermann (23.).


Fortuna Oberg - Pfeil Broistedt 3:4 nach Elfmeterschießen (1:1, 0:1). Oskar Dycks war beim Comeback gegen seinen Exklub die tragische Figur. Er verschoss den entscheidenden Elfmeter. „Nach seinem Kreuzbandriss hat er das erste Mal wieder gespielt“, erläuterte Obergs Trainer Klaus Reinecke.

Allerdings war er nicht der einzige Fehlschütze der Gastgeber. Auch Felix Schrader und Leonid Grigorjan vergaben. „Da haben die Nerven versagt. Somit waren die zwei von Nico Heinze parierten Strafstöße ohne Bedeutung.“

In der regulären Spielzeit sah Reinecke ein ausgeglichenes Spiel, in dem der Kreisklassist dem Kreisligisten Paroli bot. „Wir standen gut, sodass Broistedt nur über lange Bälle kam. Das Unentschieden war gerecht.“

Tore: 0:1 Plewka (20.), 1:1 Schrader (83.). Elfmeterschießen: Für Oberg trafen Rotmann und Stecker. Für Broistedt verwandelten Plewka, Hornich und Voss.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine