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Edemissen hofft auf eine Bier-Prämie

Basketball Edemissen hofft auf eine Bier-Prämie

Nur Siege feierten Peines Basketball-Teams im Saisonfinale. Bezirksklassist Vechelde glänzte beim 101:38 beim USC Braunschweig II mit einer Meister-Gala, Staffelrivale Groß Ilsede besiegte in Winnigstedt beim 79:61 einen Hallen-Fluch, Bezirksoberligist Edemissen überzeugte spielerisch gegen die BG 74 Göttingen (85:75) und Kreisliga-Meister Vöhrum schaffte mit dem 16. Sieg im 16. Spiel sogar die perfekte Saison.

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Heimstark: Martin Obrzut steuerte vier Punkte zum 85:75-Erfolg des Bezirksoberligisten Edemissen gegen die BG Göttingen II bei.

Quelle: Isabell Massel

Bezirksoberliga

TSV Edemissen - BG 74 Göttingen II 85:75 (21:21, 48:41, 65:58). Auch wenn es mit dem anvisierten 100-Punkte-Feuerwerk nicht klappte, war Edemissens Spielertrainer Santino Nordmeyer zufrieden. „Die Halle war voll, das Publikum gut drauf und wir haben gewonnen“, sagte er. Drin gewesen seien die 100 Punkte aber allemal. Denn: „Wir haben uns gut freie Schüsse herausgespielt. Nur leider hat es mit der Trefferquote etwas gehapert“, bedauerte der Coach. Doch das konnte die beste Saison der Vereinsgeschichte auch nicht mehr trüben. Platz vier, nur zwei Heimspiele verloren und sogar Spitzenreiter Weende-Göttingen II gestürzt und der Meisterriege der SV Gifhorn damit zum Titel verholfen. „Hoffentlich bringen die dafür noch mal eine Kiste Bier vorbei“, merkte Nordmeyer schmunzelnd an. Gefreut hat sich der Spielertrainer vor allem über die deutlich bessere Bilanz seines Teams bei engen Spielen. „Wir haben endlich mal kühlen Kopf bewahrt“, lobte er.

Edemissen: Daqi (8), Eckel (5), Fonga (6), Nordmeyer (20), Obrzut (4), Pape (17/2 Dreier), K. Stannek (11/1), Wrede (14/2).

Bezirksklasse

USC Braunschweig II - MTV Vechelde 38:101 (12:35, 24:52, 32:84). Krönender Abschluss: Meister Vechelde knackte im Saisonfinale noch einmal die magische 100-Punkte-Marke und feierte seinen zweithöchsten Saisonsieg. Nachdem dem MTV der Aufstieg in die Bezirksliga nicht mehr zu nehmen war, habe es nur noch die Prämisse gegeben, sich beim sieglosen Schlusslicht keine Blöße zu geben, merkte MTV-Spieler Tobias Feuerhahn an. „Und wir brauchten nur wenige Minuten, um klarzustellen, dass dies auch nicht passieren würde. Durch eine improvisierte Pressverteidigung haben wir die Gastgeber bereits in der Anfangsphase vermehrt zu Ballverlusten verleitet“, erklärte er das Erfolgsrezept. Binnen kürzester Zeit sei sein Team auf mehr als 20 Zähler enteilt. Daher habe der MTV die Gelegenheit genutzt, die Aufstellung zu rotieren und eingerostete Abläufe zu trainieren. Mit Erfolg: Die Vechelder trafen ausgeglichen und gleich sechs Spieler zweistellig.

„Ein schöner Abschluss in einer spannenden Saison mit Happy End für uns. Der Gegner war allerdings auch kein Maßstab“, resümierte MTV-Trainer Oliver Wedekind.

Vechelde: Völker (21), Drews (16/1), Schulze (16), Riethmüller (14), Feuerhahn (13), Warnecke (10/2), Helldobler (9), Baumann (2).

TSV Winnigstedt - VT Union Groß Ilsede 61:79 (11:18, 29:43, 46:59). Zum Saisonabschluss besiegten die Groß Ilseder nicht nur ihren Gegner, sondern auch noch einen Fluch. Denn in der ungeliebten kleinen Halle in Winnigstedt war ihnen bisher noch kein Sieg gelungen. „Angeführt von Top-Scorer Oliver Küpper zeigten wir uns von Beginn an hellwach. Die Defensive stand gut und forcierte zahlreiche Ballverluste der Gastgeber. Daraus resultierten dann oft Schnellangriffe und einfache Punkte, bevor sich die Verteidigung der Winnigstedter überhaupt formieren konnte“, analysierte VT-Union-Spieler und Basketball-Abteilungsleiter Matthias Busche.

Auch in der etwas hektischen Schlussphase habe sich sein Team die Führung nicht mehr nehmen lassen und verteidigte Rang drei. „Das ist durchaus respektabel“, bilanzierte Busche.

VT Union: Küpper (29), A. Berwing (15/1), Koch (11), Fischer (10), Rühmann (6), Behrens (4), Lux (4).

Kreisliga

TSV Arminia Vöhrum - TSG Königslutter II 84:60 (16:17, 38:29, 56:43). Nur im ersten Viertel wackelte die perfekte Saison der Vöhrumer. Die TSG machte es dem Meister schwer, weil „Königslutter anscheinend die deutliche Heimniederlage ausgleichen wollte“, merkte Vöhrums Betreuer Tim Markgraf an. Doch spätestens als der Gast in Foulprobleme kam, habe er sich in die Niederlage ergeben und die Vöhrumer durften ungeschlagen mit Meister-Cap ihre Meisterparty feiern. „Anscheinend musste ich mein Team nach dem ersten Viertel mal wieder wachrütteln. Aber danach klappte es wie am Schnürchen. Die perfekte Saison haben wir uns im Training hart erarbeitet. Jetzt ist es Zeit, das zu feiern“, bilanzierte Coach Wieland Schlender.

Vöhrum: Budiman (18/4), Fischer (18), Imme (4), Marchese (5), Schelenz (16), Schlote (1), B. Tiryaki (10), Y. Tiryaki (8), Zschenderlein (4).cm

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