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Edemissen bricht wieder ein: Nur Remis

Handball-Landesliga Edemissen bricht wieder ein: Nur Remis

Nerven zeigen offensichtlich die Titelaspiranten der Handball-Landesliga. So gab der VfB Fallersleben gegen Vorsfelde beide Punkte ab. Kaum besser schlug sich die HSG Nord Edemissen, die gegen Duderstadt erneut eine hohe Führung nicht ins Ziel brachte und nur ein Remis holte. Auch Groß Lafferde spielte gegen Mascherode unentschieden.

HSG Nord – TV Jahn Duderstadt II 27:27 (13:11). Gespielt waren 40 Minuten, die HSG Nord führte 20:12 und alle Zeichen standen klar auf Heimsieg. Doch am Ende kam nur ein Remis heraus: „Weil wir zwei Gänge zurück geschaltet haben, den Vorsprung nur verwalten wollten. Dass es so gekommen ist, haben wir uns selbst zuzuschreiben“, ärgerte sich Edemissens Torwart Jörn Ohms wie vor zwei Wochen gegen Moringen über einen verschenkten Punkt.

Seine Mannschaft wachte in der ersten Hälfte spät auf. So führte Duderstadt nach 15 Minuten mit 9:5. „Weil wir hinten oft falsch standen und vorn zu wenig Druck machten“, erklärte Ohms. Eine Auszeit von Trainer Vylius Duknauskas brachte die Wende. Edemissen holte auf und ging kurz vor der Pause in Führung.

„Nach dem Wechsel machten wir mit der gleichen Aggressivität weiter. Die Duderstädter wussten nicht, wie ihnen geschah“, berichtete Ohms von 25 starken Minuten der Seinen, die anschließend abstürzten. So kamen die Gäste auf 18:20 (45.) heran. Auch vom 23:27-Rückstand (52.) ließen sie sich nicht beirren und holten am Ende einen Punkt.

HSG Nord: Ohms, Oppermann (beide Tor), Funk (5), Wilck, Sven Seffer, Springer (2), Timo Seffer, Meinhardt, Schöne (3), Michaelis (3), Winkler (8), Grauert (6).

MTV Groß Lafferde - TV Mascherode 25:25 (12:14). Über eine schwache Leistung seiner Mannschaft ärgerte sich Lafferdes Betreuer Dennis Bühn: „Wir haben während der gesamten Zeit nicht ins Spiel gefunden.“ Dass es trotzdem zum Remis reichte, habe man der Nachlässigkeit der Gäste zu verdanken. „Deshalb hätten wir einen Sieg auch nicht verdient gehabt.“

Nach dem 2:2 (4.) lagen die Mascheroder fast durchgehend in Führung. „Weil wir es dem Gegner leicht machten“, kritisiert Bühn sein Team, das in der Abwehr schlecht stand, viele einfache Tore kassierte und vorn zum wiederholten Mal mehrere glasklare Chancen vergab. „Am schlimmsten war aber, dass wir den Ball kaum laufen ließen, uns meist in Einzelaktionen verzettelten“.

Dennoch drehte der MTV einen 18:22-Rückstand (50.) dank guter Paraden von Christoph Könnecker und schwächer werdenen Gästen zum 25:24 (59.). Der verdiente Ausgleich für Mascherode fiel drei Sekunden vor Schluss.

MTV Groß Lafferde: Hager, Könnecker (beide Tor), Hillmer (2), Slabon (3), Schmidt (2), Neumann, Ksoll (2), Marris, Singenstreu, Bremer, Kanning (7), Treutler (8), Novin.

jh

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