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Edemissen II will Schaden beim Spitzenreiter in Grenzen halten

Fußball-Leistungsklasse Edemissen II will Schaden beim Spitzenreiter in Grenzen halten

Nach zwei Niederlagen in Folge will Tabellenführer Groß Gleidingen in der Fußball-Leistungsklasse zurück in die Erfolgsspur kehren. Die Rot-Weißen haben Kreisliga-Absteiger Edemissen II zu Gast. In Bettmar treffen zwei Mannschaften aufeinander, die am vergangenen Sonntag mit jeweils sechs Treffern glänzten und deren Weg in der Tabelle nach oben geht.

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Etwas unter Druck: Der Vorsprung von Tabellenführer Groß Gleidingen (rot, hier im Spitzenspiel gegen Woltwiesche) ist auf zwei Punkte geschmolzen. Sonntag kommt Edemissen II.

Quelle: im

RW Groß Gleidingen - TSV Edemissen II (Sonntag, 14.30 Uhr). Dass RW nach zwölf Spieltagen die Tabelle anführt, damit hatte auch Obmann Lutz Rieger nicht gerechnet. „Wir haben jede Menge Glück gehabt“, erklärt er. Gleich fünf Spiele gewannen die Gleidinger mit nur einem Tor Unterschied. Zuletzt allerdings gab es zwei Niederlagen in Folge. Für Rieger war das kein Beinbruch, hatte er doch damit gerechnet, dass sein Team auch mal schwächere Spiele absolvieren wird. Zufrieden war er hingegen vom Auftritt der Spieler trotz der 1:2-Niederlage gegen Viktoria Woltwiesche II. „Da waren wir gut, nur Woltwiesches Zweite war noch stärker“, sagt Rieger über die Partie gegen den Geheimfavoriten auf den Titel.

Dazu zählt Edemissen II nicht, obwohl die Mannschaft in der vergangenen Saison noch in der Kreisliga spielte. „Die Edemisser sollten wir schon schlagen. Voraussetzung ist nur, dass die Einstellung unserer Mannschaft stimmt“, sagt Rieger. Im Kampf um die Tabellenspitze rechnet er allerdings auch damit, dass es für sein Team mal Rückschritte geben wird: „Aber nicht gegen Edemissen“, schränkt er ein.

„Schadensbegrenzung“ lautet nach der 1:6-Heimklatsche gegen Bettmar die oberste Devise von Edemissens Betreuer Tobias Sturm für die Partie beim Spitzenreiter. In Groß Gleidingen wäre Sturm mit einem Unentschieden zufrieden und erinnert dabei auch an den kleinen Kader: „Wir haben immerhin fünf Urlauber zu ersetzen.“

Erfreulicher ist eine andere Personalie, denn sie ist so gut wie unter Dach und Fach. Edemissens Reserve, die ohne echten Coach in die Spielzeit gegangen ist, hat nach der Winterpause wieder einen Trainer. Nach PAZ-Informationen hat ein Peiner Bezirksliga-Fußballer seine Zusage gegeben. „Wir brauchen unbedingt einen Trainer, der nur für die Zweite zuständig ist“, unterstreicht Betreuer Sturm.

SV Bettmar - SV Bosporus Peine (Sonntag, 14.30 Uhr). Bettmar lässt es derzeit krachen: Jeweils sechs Tore gelangen dem Team bei den jüngsten Kantersiegen gegen Bierbergen und Edemissen II. „Unser Ziel ist es aber nach wie vor, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“, bewertet Bettmars Trainer Rene Matthies die Erfolge vorsichtig. Zumal: „Edemissen hatte bei unserem 6:1-Sieg einen schwachen Tag“, sagt Matthies. Dass es derzeit im Angriff so gut läuft, erklärt der Coach auch mit seiner guten Mittelfeldreihe um Christopher Puhle, Andreas Löckher und Christoph Minderlein. Letzterer jedoch wird seinem Team gegen Bosporus fehlen: „Christoph hat sein Bein in Gips legen lassen müssen, und Dennis Kopaniarz musste am Dienstag das Training wegen einer Verletzung abbrechen. Das sind zwei enorme Schwächungen“, sagt Matthies, der dennoch gerne punkten würde.

Gegner Bosporus hat am vergangenen Sonntag zwar dreifach gepunktet, doch Coach Kevin Müller ärgert sich noch immer darüber, dass seine Elf gegen Takva Peine nach einer 4:0-Führung nur ein 6:4 ins Ziel brachte. „Da haben einige aufgehört, Fußball zu spielen“, moniert Müller, der wegen einer Oberschenkelverletzung vorzeitig das Spielfeld verlassen musste und auch in Bettmar nicht auflaufen können wird. „Alle anderen sind aber dabei“, sagt Müller, der einen Sieg einkalkuliert: „Wichtig ist nur, dass wir Andreas Löckher nicht zur Entfaltung kommen lassen“, mahnt Müller vorm Spielmacher des Gastgebers.

ma

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