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Dungelbeck will in Hohenhameln überraschen

Fussball Dungelbeck will in Hohenhameln überraschen

Reizvolle Partien stehen im Viertelfinale des Wettbewerbs um den Fußball-Kreispokal am morgigen Donnerstag auf dem Programm.

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Hohenhamelns Kerrim Driesen stürmt zwischen zwei Dungelbeckern hindurch. Auch Donnerstag möchte er die Gegner stehen lassen.

Quelle: im

Unter anderem erwartet der Kreisliga-Spitzenreiter TSV Hohenhameln mit dem TSV Dungelbeck die einzige Mannschaft, gegen die er in dieser Saison noch nicht gewonnen hat. Zu einem Duell klarer Favorit gegen Außenseiter kommt es in Groß Bülten, denn dort erwartet die SpVgg den zwei Klassen höher spielenden TSV Essinghausen.

TSV Hohenhameln - TSV Dungelbeck (Donnerstag, 15 Uhr). Noch keine Niederlage in dieser Saison, 126 Tore geschossen und nur elf Treffer kassiert: Der TSV Hohenhameln hat nicht nur die Meisterschaft in der Kreisliga schon so gut perfekt gemacht, sondern er ist auch im Kreispokal-Wettbewerb der große Favorit. Allerdings gab es zwei Spiele in dieser Serie, in der sich die Hohenhamelner mit einem Remis begnügen mussten - Gegner war jeweils der TSV Dungelbeck. Zuletzt gelang es dem Tabellendritten vor drei Tagen, die Torfabrik der Kreisliga zu stoppen - 0:0 endete die Partie.

Entsprechend sieht auch die Zielsetzung der Dungelbecker für die Viertelfinal-Partie aus. „Wir wollen die einzige Mannschaft in dieser Saison sein, die gegen Hohenhameln nicht verliert“, erklärt Interimscoach Dennis Plate. Zwar sei der Gastgeber favorisiert, „aber wir wollen die Überraschung schaffen und ins Halbfinale einziehen“, betont Plate. Damit das gelingt, müsse sein Team geauso agieren wie am Sonntag. „Da haben wir die Räume eng gemacht, so dass Hohenhameln überhaupt nicht ins Spiel gekommen ist.“ Allerdings, fügt er hinzu, habe der Spitzenreiter wesentlich mehr Ballbesitz gehabt.

Auch am Donnerstag werde das der Fall sein, prognostiziert er. „Aber dass dies nicht automatisch zum Erfolg führt, zeigt auch die Bundesliga“, sagt Plate, der morgen auf einen Effekt setzt, der seine Mannschaft schon in der Vergangenheit zu Erfolgen geführt hat. „Wir steigern uns, wenn es gegen stärkere Gegner geht - das pusht jeden einzelnen noch einmal richtig.“

Viktoria Ölsburg - VfL Woltorf (Donnerstag, 15 Uhr). Gleich zweimal innerhalb von vier Tagen bekommen es beide Teams miteinander zu tun. Donnerstag im Kreispokal und am Sonntag im Kreisliga-Punktspiel. Viktoria verlor das jüngste Spiel 1:4 (in Edemissen), Woltorf gewann 4:1 (gegen Wendezelle II), was im Kampf gegen den Abstieg ungemein wichtig war. VfL-Trainer Max Hilkens ist nicht nur deshalb optimistisch. „Ich kann am Donnerstag die gleiche Mannschaft aufbieten wie am Sonntag. Das ist eine ganz neue Erfahrung“, flachst er in anbetracht der ständigen Personalwechsel.

Denn mehrere VfL-Spieler studieren auswärts und es gab im Saisonverlauf diverse Verletzungen, so dass Hilkens auch auf den Einsatz von Altherrenspielern angewiesen war. Auf Jan Keutel, Thomas Schridde und Jan Gartung muss Hilkens am Donnerstag zwar verzichten, aber die personelle Lage entspannt sich. Deshalb hofft Hilkens auf das Erreichen des Halbfinales. Über eines ist er sich aber klar: „Das wird schwer.“

„Es wird eng“, vermutet auch Viktoria-Trainer Jean-Marie Lohmann. „Woltorf ist konterstark.“ Er erwartet aber von seinem Team eine Reaktion nach der jüngsten 1:4-Niederlage. „Das war ein kakastrophaler Auftritt von uns.“

SpVgg Groß Bülten - TSV Essinghausen (Donnerstag, 15 Uhr). Die Konstellation sei eindeutig, sagt Bültens Trainer Flurim Ramaj. „Der TSV Essinghausen ist klarer Favorit, schließlich spielt er zwei Klassen höher.“ Chancenlos stuft er seine Mannschaft aber dennoch nicht ein. „Wenn wir taktisch so diszipliniert spielen wir zuletzt, besteht durchaus die Möglichkeit, ins Halbfinale einzuziehen“, betont Ramaj. Zuversichtlich stimmt ihn auch, „dass wir schon in mehreren Spielen gezeigt haben, dass wir mit höherklassigen Gegnern mithalten können“.

Dennoch: Alles andere als ein Sieg für den TSV sei eine Überraschung, erklärt er. Diesen Umstand betrachtet Ramaj jedoch als Vorteil, „denn der Druck liegt bei Essinghausen, wir dagegen haben nichts zu verlieren. Scheiden wir aus, wäre das kein Genickbruch. Für uns ist es schon ein großer Erfolg, dass wir überhaupt so weit gekommen sind“, sagt er.

SV Arminia Vechelde – Teutonia Groß Lafferde (Donnerstag, 15 Uhr). „Da wir mittlerweile keine Chance mehr haben, den Titel in der Kreisliga zu holen, wollen wir unbedingt das Kreispokal-Finale erreichen“, betont Vecheldes Trainer Thomas Mühl. Allerdings werde die Leistung, die sein Team zuletzt gezeigt habe, nicht ausreichen, die Groß Lafferder zu bezwingen, warnt er. „Wir müssen uns auf jeden Fall steigern – und zwar um einiges“, fordert Mühl.

Insbesondere die Zielstrebigkeit hat der Coach zuletzt arg vermisst. Zudem sei auch die Fehlerquote in punkto Passspiel viel zu hoch gewesen, moniert Mühl. „Wichtig ist, den einfacheren Ball zu spielen, um die Anzahl der Fehlpässe zu verringern.“ Denn diese kosten Kraft, „weil man ständig hinterher laufen muss“, sagt der Coach, dessen Bemühungen bezüglich der neuen Saison erneut von Erfolg gekrönt wurden, gibt es doch nach Sebastian Staats den zweiten Neuzugang: Mühls Sohn Adrian wechselt im Sommer von Lengede zur Arminia.

„Mit den beiden sind wir jetzt im zentralen Mittelfeld gut aufgestellt – das hat bei uns in dieser Saison gefehlt“, erläutert Thomas Mühl. Das neue Duo hat aber nicht nur die Aufgabe, für spielerische Akzente zu sorgen, „sondern sie sollen auch die Mannschaft lenken“, sagt Mühl. Außerdem übernimmt sein Sohn auch noch die Rolle des Co-Trainers.

Abgeschlossen ist die Suche nach Verstärkungen mit diesen beiden Verpflichtungen indes noch nicht. „Zwei, drei Spieler wollen wir noch holen“, erklärt Mühl.

pet/mp

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