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Dungelbeck und Essinghausen im Halbfinale

Fußball-Stadtmeisterschaft Dungelbeck und Essinghausen im Halbfinale

Der TSV Dungelbeck und der TSV Essinghausen haben ihre Viertelfinalespiele bei der Stadtmeisterschaft gewonnen. Sie spielen heute ab 18 Uhr auf dem Schmedenstedter Sportplatz gegeneinander. Das zweite Halbfinale bestreiten RW Schwicheldt und VfB Peine (20 Uhr).

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Jamil Omar besiegte mit dem TSV Essinghausen den VfL Woltorf (links: Robin Smolka).

Quelle: mp

TSV Marathon - TSV Dungelbeck 0:3 (0:1). Daniel Wolf war der Mann des Spiels. Er schoss alle drei Tore, und Dungelbecks Trainer Hubert Meyer wunderte das nicht: „Alle anderen waren vor dem Tor zu hektisch. Wir hatten viele Chancen, haben sie aber nicht genutzt.“ So vergab Dennis Plate eine Großchance (28.), und Sebastian Schons scheiterte wenig später am Torhüter.

Marathons Pressewart Josef Kuhnert trauert vor allem der Riesenchance kurz vor dem Pausenpfiff nach. Julius Lebuser hätte ausgleichen können, aber der Ball klatschte gegen den Pfosten.

Nachdem Wolf in der zweiten Halbzeit auf 3:0 für Dungelbeck erhöht hatte, traf Marathons Samet Yilmaz noch einmal den Pfosten. „Marathon hat gut gespielt. Wenigstens den Ehrentreffer hätte die Mannschaft verdient gehabt“, meinte Günter Danneberg vom Turnierveranstalter Blau-Weiß Schmedenstedt.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Wolf (23., 60., 65.).


TSV Essinghausen - VfL Woltorf 4:2 (2:1). Die Essinghausener hatten doppelten Grund zur Freude: Erstens über den Sieg, zweitens, weil Torhüter René Scornavacche zum ersten Mal seit seiner schweren Knieverletzung im Oktober wieder im Kasten stand.

Am Anfang hatte es aber nicht nach einem Erfolg des TSV ausgesehen. Die Woltorfer spielten sich gleich Chancen heraus. Robin Smolka schoss am Tor vorbei (2.), Fiete Cario zwang Ali Rewan, der in der ersten Halbzeit im Essinghausener Tor stand, zu einer Glanzparade (4.). Den Essinghausenern gelang nicht viel - doch plötzlich stand es 1:0. Patrick Sadowski (11.) hatte getroffen, nachdem die Woltorfer in der Abwehr nicht entschlossen genug waren.

Der VfL spielte weiter nach vorn und bekam Hilfe vom TSV: Einen langen Ball verlängerte Selam Omar in Richtung Tor, doch sein Keeper war schon herausgelaufen, und die Kugel landete im Netz. Woltorfs Gerald Burgdorf hatte die Führung auf dem Fuß, traf aber nur den Pfosten (36.). Erfolgreicher war Vehdat Demir, der im Nachsetzen einen abgewehrten Schuss zum 2:1 für Essinghausen verwertete.

In der zweiten Halbzeit kam der VfL nur noch selten vor das gegnerische Tor. Essinghausen attackierte früher und war damit erfolgreich. Hafed Omar erzielte das 3:1 (76.). Die Woltorfer bäumten sich in der Schlussphase noch einmal auf und erzielten durch Daniel Titze (85.) den Anschluss. Doch Ricardo Salanitri stellte kurz vor dem Abpfiff nach einem Abwehrfehler den Zwei-Tore-Abstand wieder her.

„Wir bekamen erst keinen Zugriff aufs Spiel. In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, früher zu stören. Das ist uns gelungen“, sagte Essinghausens Betreuer Vittorio Scornavacche.

„Essinghausen hat in der zweiten Halbzeit clever gespielt“, erkannte VfL-Trainer Michael Bräuer an. „Man hat gesehen, dass die Mannschaft in der Vorbereitung weiter ist als wir.“

Tore: 1:0 Sadowski (11.), 1:1 Selam Omar (20., Eigentor), 2:1 Vehdat Demir (45.), 3:1 Hafed Omar (76.), 3:2 Titze (85.), 4:2 Salanitri (90.).

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