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Dungelbeck siegt zweistellig auf Mini-Feld

Fußball-Stadtmeisterschaft Dungelbeck siegt zweistellig auf Mini-Feld

Mit dem höchsten Endspiel-Sieg aller Titelkämpfe seit 1985 haben sich die Fußballer des TSV Dungelbeck gestern die Stadtmeisterschaft gesichert. Mit 10:1 besiegte der Bezirksliga-Absteiger den künftigen Kreisliga-Rivalen Rot-Weiß Schwicheldt. Und das Finale geht noch aus einem weiteren Grund in die Geschichte ein - es wurde auf Neunerfeld ausgetragen.

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Da ist der Pott: Bürgermeister Michael Kessler (oben) überreicht den Stadtmeister-Pokal an Dungelbecks Geburtstagskind Sebastian Schons.

So durstig war auch der A-Platz des SSV Stederdorf nicht. Die starken Regenfälle der vergangenen Tage hatten das Spielfeld derart seifig-weich gemacht, dass es nicht bespielbar gewesen wäre, ohne große Schäden anzurichten. Der SSV zog die Notbremse und verlegte die Finalpaarungen notgedrungen auf das kleinere B-Feld. Die Vereine stimmten zu, ansonsten hätte ein Münzwurf über den Titel entscheiden müssen. „Für mich war das sportlich die fairste Lösung. Die vielen Zuschauer hatten verdient, dass gespielt wird“, sagte Karsten Klein, Trainer des Finalisten Rot-Weiß Schwicheldt.

Finale

TSV Dungelbeck - Rot-Weiß Schwicheldt 10:1 (3:1). Perfekter Tag für Sebastian Schons: Der TSV-Abwehrspieler feierte gestern nicht nur seinen 20. Geburtstag sondern auch ein Final-Schützenfest mit seinem Team. Strukturiert, lauffreudig, passsicher - nach ihren starken Vorrundenauftritten waren die Dungelbecker auch auf Kleinfeld nicht zu stoppen. Hätten die Schwicheldter nicht ihren Abwehrchef Garnik Geoniyan gehabt, der TSV hätte schon zur Pause noch deutlicher geführt. Doch der Libero fing immer wieder im letzten Moment Angriffe ab. Nach der Pause war jedoch auch der Rot-Weiß-Prellbock machtlos.

Dungelbeck spielte kaltschnäuziger und gewann sogar in der Höhe verdient. Das schönste Tor erzielte Tobias Jahns (44.), der den Ball mit links diagonal in den Winkel jagte. Michael Gembalski schob einen Elfer sogar noch neben das Tor. „Anfangs haben wir uns das Leben etwas schwer gemacht, aber danach lief es gut. So viele Tore in einem Spiel zu schießen - das muss man erstmal schaffen“, unterstrich Dungelbecks Coach Hubert Meyer, der ohnehin mit dem Auftritt seines Teams bei der Stadtmeisterschaft sehr zufrieden war. 24 Tore in vier Spielen ballerte der TSV. „Die Jungs haben die Kontermentalität schon gut verinnerlicht“, freute sich Meyer.

Schwicheldts Trainer Karsten Klein nahm die Klatsche gelassen hin. „Das tut nicht weh, mir haben schließlich neun Leute gefehlt“, sagte er. Im Sturm etwa fehlte den Rot-Weißen die Durchschlagskraft, weil der beste Stadtmeisterschaftsschütze Tobias Dreyer im Urlaub weilt. Den Ehrentreffer erzielte Mehmet Yasti per Foulelfmeter.

Tore : 1:0 Gembalski (30.), 1:1 Yasti (34. Foulelfmeter), 2:1 Wolff (43.), 3:1 Jahns (44.), 4:1 Wolff (46.), 5:1 Görke (68.), 6:1 Peter (76.), 7:1 Görke (78.), 8:1 und 9:1 Peter (79., 82.), 10:1 Dähn (90.).

Peines Bürgermeister Michael Kessler machte nach der Siegerehrung mit dem SSV-Vorstand noch eine Platzbegehung. Nachdem auch seine Halbschuhe im Matsch klebengeblieben waren, lobte er den Veranstalter. „Der Verein musste Kritik einstecken für die Entscheidung, aber sie war verantwortungsvoll“, sagte Kessler mit Blick auf mögliche Kosten, die bei einer Platzsanierung entstanden wären.

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