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Dungelbeck siegt und empfängt Woltwiesche

Fußball: Härke-Pokal Dungelbeck siegt und empfängt Woltwiesche

Heute wird die zweite Runde im Fußball-Wettbewerb um den Härkepokal ausgespielt. Alle vier Partien beginnen um 19 Uhr. Als letztes Team erreichte am Montagabend der TSV Dungelbeck das Viertelfinale.

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Dungelbecks Dennis Peter versucht, am Plockhorster Leon Spickschen (links) vorbeizulaufen. SSV-Neuzugang Jan-Patrick Heitmüller (aus Abbensen) liegt am Boden und kann nicht eingreifen.

Quelle: rb

SSV Plockhorst - TSV Dungelbeck 0:2 (0:1). „Wir wollten uns gut und teuer gegen den Kreisligisten verkaufen. Das haben wir geschafft“, sagte SSV-Fußballobmann Jan Rzeniecki. Nach Anlaufschwierigkeiten habe sich das SSV-Team immer wieder Bälle erkämpft und auch Torchancen herausgespielt. Hannes Kopper und Benedikt Scholz trafen aber nicht.

In der 41. Minute musste der Plockhorster Leon Spickschen nach Gelb/Rot vom Platz, und eine Minute später erzielte Jan Metzler per Kopf die Dungelbecker Führung. Daniel Wolff erhöhte in der zweiten Halbzeit nach einer Einzelleistung.

„Wir haben schlecht gespielt und hatten vor allem in der ersten Halbzeit eine hohe Fehlpassquote“, sagte TSV-Trainer Hubert Meyer. „Der Sieg war aber verdient“, sagten er und Rzeniecki übereinstimmend.

Tore: 0:1 Metzler (42.), 0:2 Wolff (55.).

„Die werden nicht umsonst aufgestiegen sein“

MTV Peine - SV Lengede. „Unser Ziel ist die nächste Runde“, gibt Lengedes Kapitän Philipp Klein als Vorgabe aus. Allerdings dürfe sein Team den Gegner nicht unterschätzen. „MTV ist für uns Neuland, aber die werden nicht umsonst in die Kreisliga aufgestiegen sein.“ Deswegen sei es für die Lengeder ein letzter Härtetest vor dem Start in die Bezirksliga.

„Wir müssen wieder freier aufspielen und zu dem zurückkommen, wo wir vor dem Pokal Spiel gegen den VfB bereits waren“, sagt er. Obwohl sieben Spieler aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung stehen, werde sich daran auch nichts ändern.

So sieht auch MTV-Pressesprecher Torsten Damke den Titelverteidiger schon in der nächsten Runde: „Wir werden versuchen sie zu ärgern, aber wenn wir es realistisch betrachten, ist Lengede der absolute Favorit. Die Mannschaft spielt schon lange in dieser Formation, unser Team muss sich hingegen noch finden.“ Sein Team könne in dem Spiel vor allem erkennen, was es noch verbessern müsse.

TSV Wipshausen - VfB Peine. In der ersten Runde hat das Team aus der 2. Kreisklasse für die größte Überraschung gesorgt, indem die Wipshausener Kreisligist Ölsburg nach Elfmeterschießen besiegt haben. „Eine zweite Überraschung ist nicht unmöglich“, meint Wipshausens Betreuer Jörg Weber und blickt auf den Härkepokal 2011 zurück. Damals schaltete der TSV Bezirksligist Wendezelle mit 4:3 in der ersten Runde aus. Dennoch schaue er realistisch auf die Ausgangslage: „In erster Linie wollen wir uns nicht abschlachten lassen.“

Trotz drei Klassen Unterschied ist das Spiel laut VfB-Trainer Nedin Cerimovic kein Spaziergang: „Wir haben in der letzten Runde gemerkt, wie schwer es gegen unterklassige Teams ist. Für die ist der Härkepokal etwas Besonderes. Das ist für Wipshausen das Spiel des Jahres.“

„Die Mannschaft hat gegen Lengede ein Zeichen gesetzt“

So müsse der VfB wie vor jedem anderen Gegner Respekt haben, um das Erreichen des Halbfinales zu realisieren. „Ich denke, die Mannschaft hat im Bezirkspokal gegen Lengede ein Zeichen gesetzt. Dieses Selbstbewusstsein wollen wir nun mitnehmen.“

TSV Hohenhameln - Arminia Vechelde. In der vergangenen Saison war es das Topspiel der Kreisliga, nun empfängt der Kreismeister erneut den Vizekreismeister. „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe. Die Spiele in der Kreisliga waren ja auch knapp“, sagt Hohenhamelns Kapitän Jannik Richau. „Aber um aufzusteigen braucht man auch Glück, und das hatten wir, indem wir die Spiele gegen Vechelde gewinnen konnten.“

Mit den Neuzugängen seien die Arminen nun ein noch stärkerer Gegner als sie ohnehin schon waren. „Die Mannschaft hätte das Niveau, um in der Bezirksliga spielen zu können.“

Ein wenig anders beurteilt Vecheldes-Spieler Adrian Mühl die Situation: „Grundsätzlich sind wir der Außenseiter. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und aus einer kompakten Defensive unsere Konterchancen nutzen.“ Trotz der Duelle in der abgelaufenen Spielzeit kenne er selber die Mannschaft von Hohenhameln nur aus der Bezirksligazeit des TSV, da er bis zum Sommer beim SV Lengede aktiv war.

TSV Dungelbeck - Viktoria Woltwiesche. „Viktoria ist klarer Favorit. Die Woltwiescher haben ja schon bei der Auslosung gesagt, dass sie ins Finale wollen“, sagt Dungelbecks Trainer Hubert Meyer. Er muss auf einige Akteure verzichten: Daniel Jacob hat sich im Spiel am Montag gezerrt, André Weber, Rukan Karacoban, Mike Hoppe und Dennis Plate fehlen aus verschiedenen Gründen ebenfalls. „Wir müssen gut stehen“, sagt Meyer, der auf erfolgreiche Konter hofft.

Auch Woltwiesches Coach Daniel Schierding hat einige Ausfälle zu beklagen. Ihm fehlen insgesamt acht Spieler. „Dann müssen die verbleibenden halt mehr machen als sonst. Denn eigentlich sollte ein Sieg für uns Pflicht sein“, erklärt Schierding.

Er hat allerdings gehörigen Respekt vor dem Kreisligisten, da er die Mannschaft aus vergangenen Duellen gut kennt. „Für uns war es noch nie leicht gegen Dungelbeck, die liegen uns nicht wirklich. Sie sind ein unangenehmer Gegner, weil sie eine robuste Truppe sind und immer mit vollem Einsatz spielen.“

lr/mp

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