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Dressur-Schmankerl: Grand Prix in Woltorf

Reitsport Dressur-Schmankerl: Grand Prix in Woltorf

Pferde, die in der Abendsonne ihre Beine elegant durch die Luft werfen und Reiter, die eine feine Choreografie zum Takt der Musik entwickelt haben - die S-Kür war in den vergangenen beiden Jahren der sportliche und atmosphärische Höhepunkt der Woltorfer Dressurtage auf der Reitanlage von Johannes Lieberg am Ortsausgang in Richtung Sierße.

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Seriensieger: Henrike Habermann verzauberte mit ihrem Ponyhengst „Online Ixes“ in den vergangenen beiden Jahres das Publikum in Woltorf mit einer peppigen S-Kür.

Quelle: rb

Doch in diesem Jahr satteln die Organisatoren beim Schwierigkeitsgrad sogar noch einmal drauf. Erstmals wird im Peiner Land ein Grand Prix, die höchste Schwierigkeitsstufe des Dressursports, ausgeritten. „Damit bewegen wir uns schwierigkeitsmäßig auf dem Niveau von Welt-Reiterspielen und Olympischen Spielen“, sagt Turnier-Chef Lieberg stolz.

Wer Pferde und Musik liebt, ist am Wochenende in Woltorf goldrichtig. Dressursport vom Feinsten wird es von Freitag bis Sonntag auf der Anlage des Pferdewirtschaftsmeisters und einstigen Berufsreiters Johannes Lieberg geben. Der Eintritt ist trotzdem kostenlos.

Mehr als 200 Reiter aus ganz Deutschland und noch mehr Pferde werden zu den Woltorfer Dressurtagen erwartet. Das Organisationsteam steckt seit Monaten in den Vorbereitungen für den Dressur-Schmankerl. Die Anlage wurde herausgeputzt, sogar ein neuer Peiner Reitverein gegründet (siehe Info-Kasten) und Sponsorengelder eingeworben. Um Preisgeld von mehr als 10 000 Euro kämpft die norddeutsche Dressur-Elite.

Publikum-Hit war in den vergangenen Jahren vor allem die S-Kür in der Abendsonne. Und das lag nicht nur an den Auftritten der Reiter und dem prickelnden Sekt, den die Gäste schlürfen konnten. Turnier-Chef Lieberg nutzte die Chance, die Besucher in das Dressur-Einmaleins einzuweihen. Mit Hilfe einer Reiterin, die im Viereck Übungen präsentierte, erläuterte er, worauf es im Wettkampf ankommt. Und das kam beim Publikum an. „Ich finde es wichtig, dass man den Besuchern etwas bietet, was sie auch verstehen können. Deshalb machen wir sie vorab schlau“, betont Lieberg.

Auch diesmal wieder. Bevor die 12 besten Reiter der St. Georg Spezial-Prüfung am Samstagabend um 18 Uhr zur S-Kür ins Viereck reiten, wird der Turnier-Chef erklären, wie zum Beispiel fliegende Galoppwechsel geritten werden sollten. Dieses Wissen können die Besucher gleich nutzen: Wie im Vorjahr werden Stimmzettel verteilt und ein Publikumsliebling gekürt.

Das wird diesmal nicht Henrike Habermann vom Reit- und Fahrverein Hänigsen sein, die mit ihrem Ponyhengst „Online Ixes“ mit einer S-Kür zu Shakiras „Waka Waka“ in den vergangenen beiden Jahren die Peiner Dressurfans verzauberte. Sie nutzt die Gelegenheit, und startet mit ihrem nur 1,48 Meter großen und preisgekröntem Schimmel-Kraftpaket diesmal nur in der noch höheren Schwierigkeitsstufe Grand Prix in Woltorf. Dieser sportliche Höhepunkt des Turniers steigt am Sonntag ab 13.30 Uhr. Auch Dr. Wolfgang Westenhöfer vom Reit- und Fahrverein Hohenhameln hat gemeldet. Der Sieger darf sich über 600 Euro Preisgeld freuen.

Die Turnier-Organisatoren würden sich über viele Besucher freuen. „Wir wollen etwas anbieten, das Menschen anspricht, die nicht nur auf dynamischen Sport stehen, sondern auch ein großes ästhetisches Empfinden haben“, sagt Lieberg.

  • Eine ausführliche Zeiteinteilung der Woltorfer Dressurtage veröffentlichen wir in der Freitag-Ausgabe.

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