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Drei VfB-Tore in nur zehn Minuten

Fußball-Bezirksliga Drei VfB-Tore in nur zehn Minuten

Der VfB Peine setzte sich im Stadtderby der Fußball-Bezirksliga durch, musste den Sieg aber teuer bezahlen: Michael Duda verletzte sich schwer.

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VfB-Torhüter Danny Baumgart vereitelt die Chance von Bosporus-Stürmer Alparslan Urfa.

Quelle: im

SV Bosporus Peine – VfB Peine 0:3 (0:0). Zehn starke Minuten reichten dem VfB, um das Stadtderby für sich zu entscheiden. Corbin Doppelhammer, Feysel Rachidi und der kurz zuvor eingewechselte David Lieckfeldt erzielten in der Schlussphase des Aufeinandertreffens die Tore.

„Entscheidend war unsere physische Überlegenheit“, erklärte VfB-Trainer Nick Gerull, dessen Team sich im vorherigen Spielverlauf nicht so viele Vorteile herausspielte.

Im Gegenteil: Besonders im ersten Durchgang besaß der SV Bosporus die größeren Torchancen. Insbesondere Alparslan Urfa, der grippegeschwächt auflief, vergab gleich mehrere Großchancen (8., 17., 22., 44., 45., 68.). „Er hat stark gespielt, war nach dem Spiel aber trotzdem untröstlich und hatte keine ruhige Nacht. Der VfB hätte sich nicht beschweren können, wenn wir nach der ersten Hälfte mit 3:0 in Führung liegen. Das war einfach Pech, weshalb die Niederlage sehr bitter für uns ist“, bedauerte Bosporus-Trainer Ekrem Kocak.

Zwischenzeitlich rückte das Sportliche in den Hintergrund, ursächlich dafür war die schwere Verletzung vom VfB-Mittelfeldspieler Michael Duda. Ohne gegnerische Einwirkung verdrehte er sich das Knie und musste daraufhin lange behandelt werden.

„An dieser Stelle muss ich dem SV Bosporus noch einmal Dank sagen, denn in den folgenden Minuten haben sie sich vorbildlich verhalten“, sagte VfB-Trainer Nick Gerull. Schließlich eilten gleich mehrere Personen auf das Spielfeld, um Unterstützung anzubieten, ehe Duda im Krankenhaus behandelt werden konnte. „Ekrem hat uns sogar angeboten, das Spiel abzubrechen“, lobte Gerull, der dieses Angebot indes nicht annahm.

Eine richtige Entscheidung, wie sich im weiteren Spielverlauf zugunsten des VfB herausstellen sollte. „Wir wussten, dass es ein Geduldspiel werden wird. Unsere Disziplin und Geduld wurden belohnt“, wenngleich die Verletzung Dudas den Auswärtserfolg überschattete. „Alles deutet daraufhin, dass sich Michael einen Kreuzbandriss zugezogen hat“, sagte Gerull. Er wäre nach Eduard Zwinger und Steffen John der dritte Langzeitverletzte mit einem Kreuzbandriss im VfB-Team.

SV-Trainer Kocak: „Es tut mir leid für Michael, im ersten Augenblick sah es ganz schlimm aus.“

SV Bosporus Peine: Yildirim – I. Karahancer, Ö. Karahancer, Karagülmüz (83. Dogan) – Capan, Ari, Bayrakdar (80. Kocak), Acun, Koc – Cakir, Urfa.

VfB Peine: Baumgart – Otte, Doppelhammer, Polomski, Turek – M. Duda (25. Vedat Demir), B. Duda, Tosun, Bel-Aiech (83. Lieckfeldt), Bode – Rachidi (85. Elma).

Tore: 0:1 Doppelhammer (80.), 0:2 Rachidi (82.), 0:3 Lieckfeldt (89.).

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