Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Drei Dreier-Würfe retten Vechelde den Titel

Basketball Drei Dreier-Würfe retten Vechelde den Titel

Spitzenspiel verloren, Meisterschaft gewonnen: Vecheldes Basketballer haben trotz ihrer 66:71-Niederlage gegen Völkenrode den Bezirksliga-Aufstieg geschafft. Die Titel-Freude kam allerdings mit Verspätung. Denn nach Abpfiff stand noch nicht fest, ob Eintracht Braunschweig II die Vechelder durch die Niederlage noch abfangen kann.

Voriger Artikel
Dominik Feer wünscht sich noch Geschlossenheit
Nächster Artikel
Krönender Abschied einer Doppel-Ära

Sie machten es spannend: Patrick Völker (rotes Trikot) verlor mit Tabellenführer Vechelde zwar das Spitzenspiel gegen Völkenrode - doch es reichte zum Titelgewinn in der Bezirksklasse.

Quelle: rb

Doch dann kam die Nachricht, dass die Eintracht sich eine 0:20-Wertung eingehandelt hatte und Vechelde durch ist. „Die Meister-Feier steht deshalb noch aus, das holen wir aber nach“, versprach MTV-Spieler Tobias Feuerhahn.

Bezirksoberliga

MTV/BG Wolfenbüttel II - TSV Edemissen 79:67 (23:17, 42:30, 62:51). Im Kampf um Platz drei musste der TSV den Gastgeber im direkten Duell vorbeiziehen lassen. Edemissens Spielertrainer Santino Nordmeyer hatte für die Niederlage gleich mehrere Gründe ausgemacht: Zum einen bekamen die Edemisser Wolfenbüttels Top-Scorer Elias Güldenhaupt nicht in Griff. 30 Punkte warf er. „Er lebt von seiner Schnelligkeit, er ist einfach sehr athletisch“, erkannte Nordmeyer an.

Zudem habe sein Team sich an die Körbe gewönnen müssen, die an einem Glas-Brett hingen. „Wenn man mit Brett wirft, springt der Ball weiter ab als von Holz oder Kunststoff“, erläuterte Nordmeyer.

Überdies kamen die Edemisser im Schlussviertel in Foulprobleme. Mehrere Akteure waren mit vier Fouls belastet. Um den Spielausschluss durch das fünfte zu vermeiden, agierten sie mit Samthandschuhen. „Aus Angst, ein Foul zu kassieren, lässt man den Gegner einmal mehr ziehen“, merkte der Spielertrainer an. So verlor er mit seinem Team Rang drei.

Mit der Saison zufrieden ist der TSV dennoch. Aber einen versöhnlichen Abschluss soll es im Saisonfinale zu Hause gegen Absteiger BG 74 Göttingen II noch geben. „Wir wollen es noch einmal krachen lassen und die 100-Punkte-Marke knacken“, kündigt Santino Nordmeyer an.

Edemissen: Daqi (5), Eckel (2), Fahmy (4/1 Dreier), K. Stannek (5), Fonga (4), Nordmeyer (22/1), Obrzut (3/1), Pape (21/4), Wrede (1).

Bezirksklasse

MTV Vechelde - TSV Völkenrode II 66:71 (13:12, 27:28, 45:45). Bis kurz vor Ende des dritten Viertels sah es so aus, als würden die Vechelder mit einem Sieg die letzten Mini-Zweifel am Titel sofort beseitigen. Doch: „In der Folge beschäftigen wir uns mehr mit den Schiedsrichterentscheidungen als mit dem eigenen Spiel“, monierte MTV-Spieler Tobias Feuerhahn. Die Völkenroder seien in dieser Phase clever geblieben und setzten sich spielentscheidend auf zehn Punkte ab. Mit drei Dreiern in den letzten Augenblicken des Spiels sorgten die Vechelder immerhin dafür, dass sie den direkten Vergleich gegen Völkenrode gewannen und auch vom TSV selbst bei einer Niederlage im Saisonfinale beim USC Braunschweig II nicht mehr einzuholen sind.

Vechelde: Löpmeier (12/1), Völker (11), Feuerhahn (10/2), Helldobler (10/1), J. Schulze (9), Drews (8), Gründling (2), Riethmüller (2), Warnecke (2).

VT Union Groß Ilsede - BSC Acosta II 79:73 (19:15, 40:35, 62:54). Die Ilseder gingen zwar schnell in Führung und erarbeiteten sich auch eine leichte Überlegenheit, „aber immer wenn der Vorsprung scheinbar beruhigend war, schlug der BSC wieder zurück“, sagte Union-Abteilungsleiter Matthias Busche. Sein Team lag zwar ständig vorn, „aber die Partie blieb immer offen“.

Mitte des dritten Viertels erspielte sich der Gastgeber einen Vorsprung von zwölf Punkten. „Damit schienen die Weichen auf Sieg gestellt zu sein“, berichtete Busche. Doch erneut kämpften sich die Braunschweiger zurück und kamen bis auf einen Zähler heran. „Aber dann haben wir uns wieder auf unsere Stärke unter dem Korb besonnen und dadurch die entscheidenden Punkte gegen die durch Fouls dezimierten Gäste gemacht“, erläuterte Busche.

Letztlich habe seine Mannschaft das Spiel auch von der Freiwurflinie aus nach Hause gebracht. „Wir haben immer mindestens einen unserer Freiwürfe verwertet und den BSC so auf Distanz gehalten.“

VT Union: Berwing (18 Punkte), Fischer (16), Koch (15), Rühmann (9), Rösner (7), Küpper (6), Behrens (6), Busche (2).

cm/pet

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine